Wer entscheidet im Jenseits wer Reinkarniert wird oder nicht , den nicht alle Verstorbene Seelen müssen erneut Inkarnieren ?

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6 Antworten

Mir ist nicht ganz klar, woher du deine Informationen hast, aber in den Vedas wird das so erklärt:

Wir sind ewige spirituelle Seele und befinden uns in dieser vergänglichen materiellen Welt um bestimmte Erfahrungen zu machen, die in der ewigen spirituellen Welt nicht möglich sind.

Die Seelen sind an einen feinstofflichen Körper gebunden, der sich aus Geist, Intelligenz und falschem Ego zusammensetzt. Geist bedeutet Unterbewusstsein, also die Summe der eigenen Wünsche und Erfahrungen, Intelligenz kann materielle oder spirituelle Intelligenz sein, je nach Verstrickung des Geistes in die Materie und falsches Ego bedeutet Identifizierung mit der Materie, mit dem materiellen Körper und allem, was damit in Zusammenhang steht.

Dieser feinstoffliche Körper trägt die ewige spirituelle Seele von einem grobstofflichen Körper zum nächsten, durch all die (nach Aussage der Veden) 8 400 000 verschiedenen Lebensformen. er stellt den Kontakt mit einem männlichen samen her, dessen Erbmaterial geeignete Bedingungen bietet, um einen Körper zu entwickeln, der den Vorgaben des feinstofflichen Körpers weitestgehend entspricht. Das heißt unseren Wünschen und unserem Karma. 

Karma bedeutet Reaktion auf/Ergebnis früherer Handlungen. Dieses Karma kann über mehrere Inkarnationen hin In "Samenform" ruhen, bis es schließlich aufgrund planetarer Einflüsse heranzureifen beginnt. Die Vedas sprechen von neu entstehendem, gespeichertem und herangereiftem, unaufschiebbarem Karma. Außerdem ist noch zwischen persönlichem und kollektivem Karma zu unterscheiden.

Nach dem Ableben des Körpers, der durch Krankheit, Alter oder Unfall unbrauchbar geworden ist, dessen vorgegebene Zeit also abgelaufen ist, verlässt die Seelen diesen im feinstofflichen Körper. Im allgemeinen hat sie wenig Entscheidungsfreiheit, sie ist an den feinstofflichen Körper gebunden, die eigenen unerfüllten Wünsche und das angesammelte Karma  sind im Geist gespeichert, der den nächsten Bestimmungsort "ansteuert".

Das mag ein neuer Körper sein, oder je nach "Qualität" und Menge des angesammelten Karmas einer der oberen (himmlischen) oder unteren (höllischen) Planeten. Dort verbringt man eine gewisse Zeit, in der die Reaktionen der früheren Handlungen genossen oder erlitten werden. Das Prinzip ist ganz einfach. Wie es so schön heißt: "Was du nichts willst, das man dir tu', da füg' auch keinem anderen zu!"

"Restkarma" wird dann im nächsten grobstofflichen Körper abgebaut. das ist der Grund, warum wir in so unterschiedlichen Bedingungen geboren werden, so unterschiedliche Startvoraussetzungen für unser Leben haben. Und der Aufenthalt auf einem der unteren Planeten bereitet uns gewissermaßen darauf vor, sorgt dafür, dass wir selbst unter unangenehmen Bedingungen zufrieden sind und diese sogar genießen. 

Ein ganz krasses Beispiel: ein Bandwurm möchte nichts anderes sein als ein Bandwurm, ist völlig glücklich und zufrieden im Verdauungstrakt und gibt seine "Heimat" nur unfreiwillig auf.

Im Prinzip sind wir es selbst, die unseren Weg, unsere Reise vor Körper zu Körper bestimmen. Unsere Wünsche und Handlungen resultieren in entsprechenden Programmen im Geist.

Allerdings ist da noch Paramatma, die Erweiterung Gottes, die als "Überseele" jedes Lebewesen (nicht nur Menschen) auf der Reise durch die materielle Welt begleitet, alles wahrnimmt, was auch wir wahrnehmen (was sicher kein vergnügen ist) und uns immer wieder von innen daran erinnert, dass es noch eine spirituelle, ewige Realität gibt.

Inwieweit wir Paramatma Gehör schenken, das liegt an uns selbst, wir werden zu nichts gezwungen, lediglich immer und immer wieder mit den Reaktionen unserer Handlungen konfrontiert.

Und wenn wir irgendwann auf die Überseele hören und unsere egoistischen Wünsche aufgeben, wenn wir einen spirituellen Pfad (z.B. Bhakti-Yoga) wählen, dann sind wir nicht mehr an unser Karma gebunden, dann entscheidet Gott selbst darüber, wie viel Restkarma er uns belässt (damit wir nicht zu übermütig werden). 

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Es ist hauptsächlich die Seele selbst, welche - mit Hilfe seines Geistführers - ihre letzte Inkarnation bewertet und beurteilt. Ihr werden die (nicht) gelösten Aufgaben und Lernprozesse und die noch aufzuarbeitenden karmischen Beziehungen vor 'Augen' geführt. Dies geschieht quasi in einem sogenannten Richterraum...

Danach wird ihre nächste Inkarnation ausgerichtet: Ihr neues Umfeld, ihre neue Sozietät, ihre neue Geschlechtlichkeit, ihre neue Kultur etc. pp...

 Bei freiwillig inkarnierenden Seelen ist es so gegeben, dass sie sich zB ihre Eltern aussuchen dürfen...

Es ist nicht Gott, welcher entscheidet, sondern hierzu gibt es andere Wesenheiten und das Gesetz des Karma...

Im Jenseits herrscht peinlichste Ordnung, und alles unterliegt göttlich-geistigen Gesetzen. Auch dort gibt es 'Hierarchien' und 'Abteilungen', welche von Gottes Energien durchzogen und durchdrungen sind...

Seelen sind bewusste Wesen weiterhin. Du bist es jetzt ja auch noch, trotz dass Du in einem menschlichen Körper Dich befindest.

Der Unterschied liegt darin, dass im Jenseits keine grobstoffliche Ebene wie die unsere existiert, sondern bereits eine Feinstofflichkeit aufweist, in denen eine Seele ohne einem grobstofflichen Körper existieren kann.

Jede nächst höhere Dimension (Ebene) ist gegenüber der nächst niederen (und auch weiter darunter liegenden) Ebene von feinstofflicherer Art, sodass man von der höheren in die niedere Ebene, aber nicht andersherum sehen kann. Dies ist der Grund, weshalb wir Menschen nicht mit unseren menschlichen Sinnen in der Lage sind, in die nächsthöhere Ebene blicken zu können, wie zB eine Katze (sehend), oder Hund (fühlend)...

Im Jenseits besitzt eine Seele weiterhin Bewusstseiin und kann deshalb ihre Aufgaben auch vollends erledigen....

Auf der höchsten Ebene - also bei Gott - verschmelzt dann die Seele mit dem Geist Gottes und verliert somit ihre Persönlichkeit, denn bei Gott verschmilzt sich der Geist der Seele mit dem Geist Gottes und es existiert nur noch Geist...

Gruß Fantho

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Zu mir hat man mal eine Heilerin gesagt, dass wenn jetzt beispielsweise ein Mensch stirbt, er die Erfahrungen des jetzigen Lebens und der vorherigen auswertet und dann entscheidet welche Lektion als nächstes ansteht.

Im tibetischen Buddhismus braucht die Seele dazu 49 Tage.

In der russischen Informationsmedizin wird der Mensch in Körper, Geist, Seele und Bewusstsein eingeteilt. Wenn der Mensch stirbt, dann stirbt der Körper, der Mensch ist somit unvollständig und wird wiedergeboren, jedenfalls solange bis der die Komponente Körper nicht mehr benötigt.

Selbst in der Quantenphysik besteht der Mensch wie alles auch aus Schwingung, Energie die schwingt.

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Wenn du stirbst wirst du wiedergeboren! Wenn du am Ende der Leben angekommen bist erscheint Gott und zeigt dir den restl. weg, so ist es bei mir. Du magst das jetzt glauben oder nicht, Gott ist für mich sehr real!

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Chuck Norris tut das.

Nein, Spaß beiseite. Ich glaube, dass die Antwort auf deine Frage nur du selbst finden kannst. Du schreibst, dass jede Seele unterschiedlich ist. Dann wird sie mit Sicherheit auch unterschiedlich eingestuft.

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Wenn es deine "Erfahrungen" sind sind deine Erfahrungen weit über denen aller weiteren lebenden Menschen.

Wenn es dein Glaube ist sei er dir unbescholten, aber bedenke Glaube ist "nur" gefühltes Wissen.

Wenn du dir den Kreis der Antwortenden nach deinem Gusto begrenzen möchtest soltest du besser ein passendes Esoterikforum erwählen.


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