Kann man so gratis Briefe verschicken?

134 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Diese Frage hab ich mir auch schon gestellt und es schon mal ausprobiert. (Was man als Kind nicht alles tut, wenn einem langweilig ist.) Dabei haben Empfänger und Versender in der selben Stadt gewohnt. Und der Brief ist tatsächlich beim Empfänger (der als Absender drauf stand) angekommen. So musste er nicht bezahlen. Ich glaube aber nicht, dass das geht, wenn beide in verschiedenen Städten wohnen. Denn das würde glaube bei der Post zu zweifeln führen. Aber ich finde es eine echt gute Frage.

Das ist Betrug/Unterschlagung und somit strafbar!

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@moinsen68

als kind?! da war sie wohl noch nicht strafbar.. und betrug und unterschlagung trifft ja mal überhaupt nicht zu, nichtmal erschleichen von leistungen.. ;) @kitty88: ich glaube dir nicht so wirklich, weil man mir heute auf der postfiliale was anderes erzählt hat, und das macht man nicht erst seit den frühen 90ern.. vor allem, selbst wenn du einen brief innerhalb deiner stadtgrenzen verschickst, so landet er trotzdem erst in einem großen sortierzentrum, welches sich meistens wohl außerhalb deines wohnortes befindet. im rhein-main-gebiet wird das in offenbach erledigt. (die leute von der post sind ja auch wirklich zu freundlich und müssen immer alles ausführlichst erklären ;)

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@nattyman

Als Erschleichung von Leistungen würde ich es schon sehen, einen Brief zu verschicken ist schließlich eine Leistung, die in diesem Fall nicht bezahlt wurde.

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@nattyman

Was glaubst du mir nicht? Hab mir damals keine Gedanken drum gemacht.

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@Kitty88

Hab ich auch mal gemacht von ner Klassenfahrt aus ... Das ging durch halb Deutschland durch und ich musste nichts extra bezahlen :)

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@moinsen68

wieso ist das Betrug? Vieleicht ethisch gesehen, aber für den tatbestand müßte man doch Absicht nachweisen und wer will nachweisen, das man sich nicht vertan hat?

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@moinsen68

Unterschlagung ist das nicht, aber Urkundenfälschung. Betrug nur, wenn damit auch ein Vermögensvorteil erreicht wird. Dies ist beim "Ausprobieren" nicht der Fall. Bei einen einzelnen Brief handelt es sich aber um eine Bagetelle, die nicht verfolgt wird.

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@ichweisnix

Wieso Urkundenfälschung? Mit dem Schreiben der Adresse des "Empfängers" fälsche ich wohl doch kaum ^^

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@nattyman

Statt an beiden Stellen die gleichen Adresse zu nennen,könnte man es vielleicht umgekehrt machen. Seinen eigenen Absender anstelle des Empfängers eintragen und da wo der Absender kommt, den Empfänger. Dann merkt die Post den Trick nicht und schickt den Brief zurück...

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@ichweisnix

"Es ist kein Betrug, weil die nicht beweisen können, dass man es absichtlich gemacht hat"

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Na, das ist ja mal ne Einstellung. Ist es auch kein Diebstahl, wenn ich beim Klauen nicht erwischt werde?

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@nattyman

meine briefe landen zwischenzeitlich in offenbach?! wenn ich das nur früher gewusst hätte. ab jetzt schicke ich nur noch die gute alte email!

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@moinsen68

woher sollen die wissen wer du bist und wie schon vor drei jahren gesagt wurde als kind bist du nicht strafbar!!

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@tomwolf

Absicht fängt nicht damit an, dass man es dir nachweisen kann, sondern dass ein objektiver dritte es als absicht deinerseits verbuchen würde - und so BLOND (um kein anderes wort zu nutzen) kann niemand sein.

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@moinsen68

Kann nur entdeckt werden, wenn ein regelmäßiger Postverkehr zwischen beiden besteht.

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Ja würde ich auchso sagen.. aber coole frage :-)

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naja, ich weiß ja nicht ob man das wirklich machen sollte... man kann ja wohl die paar Cent für eine Briefmarke investieren, oder nicht?

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@movel

ein Brief kostet aber 55 cent. zumindest innerhalb deutschlands

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@lunatictoy

Naja....innerhalb Deutschlands....aber nicht überrall sind die Preise gleich.Ich wohne in der Schweiz (in Zürich). Da kosten die Marken 1Fr. Mal schauen ob es Funktioniert.

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Ja, das hat tatsächlich mal geklappt. Aber die Post fällt darauf nicht mehr rein. Wenn sie den Betrug merkt, gibt es eine saftige Anzeige.

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@Matzko

woher sollen die wisse wer du bist und die eine anzeige geben wenn du deinen namen nicht auf den brief schreibst?

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wie betrug.. fängt das nicht schon ganz oben an.. es endet nur bei uns.. es ist eine tolle frage. wenn es die gesetzteslage so hergibt.. why not.. oben wird doch auch alles ausgenutzt.. zudem stinkt der fisch vom kopf an..lg.

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@Puzzel007

Das ist doch kein Betrug!

Solange du vor die Zieladresse nicht schreibst "Absender:".. Immerhin wusstest du einfach nicht, wo man Absender, und wo Ziel hinschreibt, und hast es VERSEHENTLICH so gemacht!

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@punkrockboy

also ich hab mich infortmiert :p DER EMPFÄNGER, also in diesem fall der absender ;), bekommt den brief auch ohne briefmarke. jedoch klingelt der postbote bei ihm und fragt, ob er den brief haben will und wenn er ihn haben will, muss er dann die briefmarke bezahlen.

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@senorita18

Nein, stimmt so nicht. Denn es ist ja nicht der Empfänger sondern der Absender den die Post alleinig findet ;-) Der Brief ist sein Eigentum und wenn er ihn nicht wieder versenden will, nach dem aufgetretenen "Fehler" dann kann er ihn auch so behalten. Muß also keinen Cent dafür bezahlen, sein Eigentum wieder in Empfang zu nehmen nach mißlungener Zustellung.

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@Treborlrak

ich würde sagen es ist nicht strafbar und es würde gehen den ich glaube nicht das ein weltkrieg ausgelöst wird wenn 1 mal im monat ein wagen paar gramm mehr aushalten muss

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das muss das großte "Vom Fragesteller als hilfreichste Antwort ausgezeichnet" Feld sein :D

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@ichhallo

UND man schreibt es mit Doppel s und man schreibt es groß also:

Diskussion

Drei Rechtschreibfehler in einem Wort!... Das ist hart...

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solange man die klappe hält und einer der wenigen cleveren leute ist die selbst drauf gekommen sind ja- und in diesem fall auch zu recht - wenn man es aber in die welt hinausposaunt sicher künftig nicht mehr :/

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@janya1231

Ich wollt mal, das das hier nicht in vergessenheit gerät und an der länge des Orangenen Feldes mitarbeiten. Sehr coole diskussion. :)

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Ein nicht frankierter Brief kann von der Post entweder dem Empfänger zugestellt werden (wobei er dort in aller Regel nachportiert wird, d. h. der Empfänger zahlt das Porto zzgl. einer Gebühr) oder der Brief wird erst gar nicht zugestellt, sondern an den Absender zurückgeleitet, und der Absender kann fehlendes Porto nachentrichten und den Brief erneut in den Briefkasten einwerfen. Vorher bereits aufgeklebte Marken (die die Post in der Zwischenzeit entwertet = gestempelt hat) behalten dabei ihre Gültigkeit (ohne Marken muss natürlich das volle Porto nachgeklebt werden). In der ersten Variante (Zustellung beim Empfänger gegen Nachporto) geht der Brief an den Absender zurück, wenn der Empfänger nicht ermittelt werden kann oder die Annahme (wegen des Nachportos oder sonstiger Gründe) verweigert. Das Nachporto (Porto + Nachgebühr) wird dann beim Absender kassiert. Die zweite Variante stellt tatsächlich eine Lücke im System dar. Da mir dieses Verfahren aber nur eine Kulanz der Post zu sein scheint und keine feste Regelung nach den Beförderungsbedingungen, ist es keine echte Lücke. Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Post bei deutlicher Abweichung zwischen Einwurfort (Verteilzentrum, welches dem Einwurf-Briefkasten zugeordnet ist) und (auf dem Brief angegebene) Absenderadresse von dieser Kulanz Gebrauch machen wird.

Wirklich spannende Frage. Es dürfte so funktionieren. Aber nur wenn es nicht öfter vorkommt. Dann würde der Trick mal auffallen und es könnte Probleme geben.

Was für eine brillante Idee^^..also ein Kumpel und ich haben das mal ausprobiert, wohnen in der selben Stadt und es hat wirklich geklappt, denke aber, dass das über weiter Entfernungen nicht funktioniert ;)

dann müsstest du drauf schreiben:"Porto zahlt der Empfänger!"

Solche Briefe ohne Absender landen dann oft an einer Hauptstelle und gehen dann wenn sich keiner meldet in die Schredderei.

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