Wenn die Zeit lt Einstein dehnbar ist, kann der Mensch dann unendlich leben?

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Ich habe schon viele Antworten angeschaut, jedoch übersehen viele dass die Antwort theoretisch JA ist. Wenn ein Mensch sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt ist die Zeitdilatation (also Raumzeitverzerrung) maximal, er würde nicht altern. Das gilt aber nur für sein Inertialsystem (Die Rakete o.ä. in der er sich befindet). Jedoch müsste er dadurch so schnell sein, dass praktisch unendlich viel Energie dafür benötigt wird, sodass das ganze nur PRAKTISCH unmöglich wäre. Alternativ würdest du auch im Inneren eines Schwarzen Loches wo es keine Zeit mehr gibt an sich unendlich lange leben (solange, wie das schwarze Loch existiert--> also von außen her endlich, für dich unendlich). Noch eine Anmerkung zum obigen...auch da ist es so..bewegst du dich mit Lichtgeschwindigkeit lautet die Formel für die Zeitdilatation TWurzel(1-(v^2/c^2) was dann T0 wäre--> für diesen Fall bist du also auch "Zeitfrei" lebst also aus deiner Sicht unendlich lange, jedoch von außen betrachtet nicht!! Zu deinen anderen Fragen: Die Zellen erneuern sich nicht, sondern die Zeitdilatation in deinem Inertialsystem bezieht sich auf alle chemischen Vorgänge in deinem Körper, du würdest einfach kaum altern (in der Theorie...früher oder später bekommst du statistisch gesehen nach ein paar hundert Jahren spätestens Krebs). Ich freue mich über Antworten, Fragen und Dank ;)

Anmerkung zum schwarzen Loch: Natürlich nur wenn man davon ausgeht dass man in einem schwarzen Loch weiter existiert, was jedoch eine Folgerung aus dem Informationserhaltungsprinzip, welches auf der Singularität der Zeit basiert, ist

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@iCameSawKnew

Holy crab! Der Mensch kann unendlich lange leben. Aber nur in einem geschlossenen System, dass sich mit LIchtgeschwindigkeot fortbewegt und die Zeit sozusagen mitnimmt. Die Zeit verändert dein "Zeitgefühl" bis zu dem Punkt wo sie aufhört zu existieren. Keine Zeit-kein Tod. Dieses Inertialsystem ist eine Zeit in der Zeit und unser Körper passt sich ducrh eine Modifikation in den Zellabläufen den neuen Bedingungen an und altert nicht. Aber wenn uns das nicht bewusst sondern nur durch einen Außenbetrachter beweisbar ist, wie weiß man dann in welcher Zeit man lebt? Vielleicht leben wir ja im "Schwarzen Loch". Existiert da eine Interaktion zwischen den beiden Zeiten? Vielleicht sind wir ja auch schon tausend Jahre alt und wir wissen es noch gar nicht. Wer soll das denn verstehen?? :D NR

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@NealRavenUSA

Für ihr wäre das praktisch unendlich lange...er würde zwar an sich normal lange leben (durchschnittlich 70) aber diese "echte Zeit" vergeht in der Bewegung in einem Zeitraum den er nicht begreifen kann. Würden wir in einem schwarzen Loch Leben hätten wir zum einen kein Richtiges Zeitempfinden, zum anderen wäre es sehr kalt und nicht zuletzt wären wir beim Eintreten in das schwarze Loch in unsere Einzelteile zerlegt worden die sich Diffus als eine Art Entropische Energie im Schwarzen Loch verteilen (nur wenn das schwarze Loch aufhört zu existieren könnten wir theoretisch wieder zusammengesetzt werden, da es ein physikalisches Gesetz namens "Informationserhaltung" gibt. Jedoch geht bei der "Hawking-Strahlung" ein Teil der Information verloren. Zwischen der Zeit im inneren des schwarzen Loches und der äußeren existiert keine Interaktion, da nichts das schwarze Loch wieder verlassen kann, also keine Art der Information (Diese könnte wenn es möglich wäre nicht gelesen werden, da sie in einem zeitfreien Raum geschrieben wäre und deshalb mit keinem Messgerät messbar)

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@iCameSawKnew

Wenn man kein Messgerät hat um diese Informationen, die wie auch immer geartet aus einem schwarzen Loch konnen könnte, besitzt, woher weiß man dann das nicht doch etwas aus dem Loch entflieht? Wenn man etwas jetzt noch nicht messen kann, heißt das doch nicht das es etwas nicht gibt. Wenn nach dem Inforrmationserhaltungsgesetz nichts an INfos verloren geht, egal in welchen Zustand man/es ist, bei der Hawkingstrahlung aber doch etwas an Infos verschwindet , kann der Mensch nicht ewig leben. Entweder er bleibt in seiner Zeit und merkt es nicht oder wird nur bruchstückhaft zusammengesetzt wenn er seine Zeit= black hole verlässt. Und wer will schon einarmig durch das Weltall fliegen? Spannende Geschichte. :D NR

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@NealRavenUSA

Wenn sie in irgendeiner Form wechselwirken, also interagieren könnten mit der Umwelt (wie du gefragt hast), dann können wir sie nicht messen selbst wenn sie da sind, weshalb es aufs gleiche rauskommt als ob wir sie gar nicht messen können (anschaulicheres Beispiel: Die Behauptung "Nichts ist schneller als das Licht" ist auf uns bezogen wahr, da selbst wenn es etwas schnelleres gäbe wir es nicht erfassen könnten). Und ich habe auch so nur gemeint wir könnten sie nicht messen wenn es diese Informationen gäbe, aber da keine Information der Gravitation eines schwarzen Loches entkommt (eben weil sie dafür ja gewissermaßen aus einem zeitfreien Raum in einen Raum mit zeit müsste). ..Die hawkingstrahlung ist gewissermaßen eine ausnahme die darauf beruht, dass bei quantenfluktuationen das teilchen mit der negativen Energie in das schwarze Lock gezogen wird, während das andere entkommt (anschaulich : Du meißelst etwas in eine Grabinschrift einer Pyramide was ja an sich für immer halten würde..aber sand und wind können diese Informationen in winzigen stücken beschädigen (winzige Teilchen-->Sandstaub zerstört bruchteile der Informationen-aber viele winzige Teilchen können die Information erheblich beeinträchtigen)). Wenn er aus dem schwarzen Loch entkommen wäre nachdem dieses kollabiert ist, wäre er ja wieder an sein altern gebunden ;)

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Wenn ein Mensch sich in "gedehnter Zeit" befindet, bemerkt er das überhaupt nicht. Nicht nur seine Armbanduhr geht dann langsamer aus "außerhalb", sondern auch seine Körperfunktionen verlaufen dann langsamer. Für ihn vergehen also 80 Jahre in genau achtzig Jahren und dann ist statistisch gesehen auch für ihn Feierabend. Lediglich wenn er über die Grenze in die "ungedehnte Zeit" hinaussehen könnte, würde ihm dort alles wie im Zeitraffer vorkommen.

Alos kann ein Mensch, der sich in gedehnter Zeit befindet 160Jahre alt werden wenn man in Erdenjahren rechnet. Für ihn selber vergehen aber nur 80Jahre. Das heißt aber auch wenn er noch schneller unterwegs ist, könnte er auch zB 300 Erdenjahre alt werden. Also doch so eine Art Unsterblichkeit, oder? NR

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@NealRavenUSA

Relativ unsterblich - für die Zurückgebliebenen zumindest. Er könnte für 300 Erdenjahre in die "gedehnte Zeit" gehen, dort 50 Jahre Eigenzeit verweilen und in die "normale Zeit" zurückkommen. Dann wären in der "normalen Welt" 300 Jahre vergangen, der Reisende aber nur um 50 Jahre gealtert. Tatsächlich befände sich eine derart "gedehnte Zeit" in einem Raumschiff, welches sich mit relativistischer Geschwindigkeit bewegen würde. Einen funktionierenden Antrieb vorausgesetzt, könnte man damit eine Zeitreise in die Zukunft unternehmen - allerdings gäbe es keinen Weg zurück. Zurück zur Erde schon - zurück in der Zeit aber nicht.

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Nö. IST so einfach. Ohne Kryostase nix mit Unendlichkeit. Und ohne RICHTIGE, NO-FAKE-"Zaubermittel" keine verzögerte Zellteilung/-alterung.

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