Wen meinte Jesus mit den "Geringsten"?

22 Antworten

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Das dürften die Menschen am Rande der Gesellschaft gewesen sein, wie beispielsweise die Aussätzigen.

Es kommt meines Erachtens nicht so sehr darauf an, wie wir den Gerinsten deffinieren. Es geht eher um unsere Haltung denen gegenüber, die offensichtlich akut Hilfe brauchen. Das kann grundsätzlich jeder sein. Denkt an den barmherzigen Samariter. Er überwand die ethnischen Grenzen ohne darüber nachzudenken und half. Wenn man erst nachdenkt, ob und wem man helfen kann, und ob dies von Nutzen ist, dann sind wir auf dem falschen Wege. Jesus hat doch allen geholfen, die geglaubt haben und seine Hilfe nicht zurückgeweisen haben. Insofern ist der Diskussionbedarf in der Praxis nicht so sehr groß und sinnvoll.

Gemessen an der Göttlichkeit Jesu sind wir übrigens alle "Geringste". Den menschlichen Aspekt hat Jesus so deffiniert: "Wer unter euch will der Größte sein, der sei euer aller Diener" Das ist m.E. ein guter Gedanke zur Lösung dieser Frage.

Ich bin anderer Meinung als die bisher gegebenen Antworten. Mit "gering" kann meiner Meinung nach nicht die gesellschaftliche Hierarchie gemeint sein. Das stünde im krassen Widerspruch zu der Haltung Jesu, denn er hat niemanden gering geschätzt. Es waren ihm alle gleichwertig, ob reich,oder arm,gläubig oder nicht, krank oder gesund...

Der geringste meiner Brüder müsste der sein,der am weitesten von mir weg ist. Wer mir nah ist, ist mir wertvoll.

Für mich ist es eine Ermahnung an die Jünger, niemanden, der weit weg ist von Jesus zu verachten oder schlecht zu behandeln, denn es wäre so, wie wenn sie das an Jesus selber täten. Es darf also niemand als ungläubig betrachtet und aus der Gemeinschaft verstossen werden, wie weit weg von Jesus er auch wäre- gut an allen Mitmenschen handeln, nicht nur an den Gleichgesinnten.

DH!

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@sonnex2

Sehe das genauso und denke, im das Gleichnis vom barmherzigen Bruder ist da ein gutes Beispiel. Der ging von Jerusalem nach Jericho (also in das Gebiet der Ungläubigen, Barbaren und Feinde) und nicht umgekehrt von Jericho nach Jerusalem

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"Das Gleichnis vom Gericht des Menschensohnes über die Völker. Matthäus 25,

31 Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen.  32 Und alle Völker werden vor ihm versammelt werden und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet.  33 Er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken.  34 Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, empfangt das Reich als Erbe, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist!  35 Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen;  36 ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.  37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben oder durstig und dir zu trinken gegeben?  38 Und wann haben wir dich fremd gesehen und aufgenommen oder nackt und dir Kleidung gegeben?  39 Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?  40 Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.  41 Dann wird er zu denen auf der Linken sagen: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist! 42 Denn ich war hungrig und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; 43 ich war fremd und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis und ihr habt mich nicht besucht.  44 Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder fremd oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen?  45 Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan. 46 Und diese werden weggehen zur ewigen Strafe, die Gerechten aber zum ewigen Leben."

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