Welches Objektiv passt zu der Canon Eos 1200D?

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2 Antworten

Wenn Du das alles in einem Objektiv haben möchtest, hättest Du Dir eine Bridgekamera kaufen sollen und keine Systemkamera. Es gibt einfach kein DSLR Objektiv, das all diese Bereiche gut abdeckt. Eine DSLR kauft man ja gerade weil es ein System ist, auf das man verschiedene Objektive (die für verschiedene Bereiche gut geeignet sind) schrauben kann. Wirklich gute DSLR Objektive haben nunmal keinen großen Zoombereich.

Die Objektive mit der besten Abbildungsleistung sind Festbrennweiten, also Objektive völlig ohne Zoom. Gute Zoomobjektive decken auch nur einen bestimmten Bereich ab (Ultraweitwinkel, Weitwinkel, Normalbrennweite, Tele, Ultratele).

Von sogenannten Superzoomobjektiven mit Brennweiten von z.B. 18-250mm oder 18-300mm würde ich abraten. Diese Objektive sind erstmal ziemlich lichtschwach und auch was Schärfe und Abbildungsleistung betrifft haben diese Objektive alle ihre Schwächen, da hätte man mit einer guten Bridgekamera eine bessere Bildqualität, als mit so'nem Suppenzoom.

Wenn Du noch gar kein Objektiv hast, würde ich für den Anfang erstmal ein gutes Standardzoom empfehlen, z.B. ein Tamron 17-50mm f/2.8 (300-350 €) oder ein Tamron 28-75mm f/2.8 (ca. 400,- €), das hat zwar nicht viel Weitwinkel, dafür im Telebereich etwas mehr Brennweite und es eignet sich auch gut für Portraits.

Als günstiges Portait Objektiv würde ich ein Canon EF 50mm f/1.8 (ca.80,- -100,- die alte Version, ca. 120,- die neue Version mit STM).

Für Nahaufnahmen wäre ein Makroobjektiv mit einem Abbildungsmaßstab von 1:1 optimal (z.B. Tamron SP 90mm F/2.8 Di VC USD Makro oder Sigma 105mm f/2,8 EX DG Makro OS HSM kosten beide um die 400,- €). Zur Not würde auch ein Teleobjektiv mit einem Abbildungsmaßstab von 1:2 gehn, z.B. ein Sigma 70-300 mm/4-5,6 Macro DG, leider muß man hier aber wieder Abstriche bei der Lichtstärke machen und der Abbildungsmaßstab ist auch nur halb so groß, wie bei einem richtigen Makroobjektiv..


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Kommentar von MetalMaik
10.07.2016, 19:54

Mit Zwischenringen wäre das Tamron 28-75mm sicherlich auch für Nahaufnahmen interessant.

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Die übliche eierlegende Wollmilchsau also. Da hält sich die Auswahl in Grenzen, da kaum ein Hersteller sowas baut. Sinn und Zweck einer Kamera mit Wechselobjektiv ist ja nicht, alles mit einem Objektiv abzudecken und dabei die Bildqualität den Bach runter gehen zu lassen.

Am ehesten würde auf die Beschreibung so ein Uralt-Tamron 70-300 1:2 passen. Das kann ein bisschen Makro, ein bisschen Tele, und mit 70mm @ Apsc bekommt man mit genug Abstand eine Gruppe auch noch halbwegs aufs Bild.
Sinnvoller wäre ein 55-250 STM mit Zwischenringen, aber das ist vermutlich zu unbequem.

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Kommentar von Name3hoch3
10.07.2016, 11:03

Lichtstärke von 4.0 bei 70mm beim Tamron hat aber wenig von einer eierlegenden Wollmilchsau. Aber Lichtstärke ist halt immer das Problem bei Objektiven mit großem Zoombereich.

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