Was tun mit Kraut- und Braunfäule verseuchter Erde?

3 Antworten

Die Infektion mit Kraut- und Braunfäule erfolgt aus der Luft. Die Sporen des Pilzes sind recht robust und befallenes Pflanzenmaterial sollte richtig entsorgt werden. Wahrscheinlich sind noch Sporen im Boden, ob das aber zu einer Neuinfektion führt, ist nicht gesagt. Der Boden sollte locker und gut durchlüftet sein, man kann ihn eventuell mit Stroh abdecken. Wenn man beim Gießen vorsichtig ist, die unteren Blätter entfernt und das Wetter mitspielt (trocken und heiß) können die Tomaten gesund bleiben. Wenn allerdings Kartoffeln in der Nähe stehen, kann auch von da aus eine Infektion erfolgen.

Erde entseuchen ist glaube ich teurer als neue Erde zu kaufen. Fast alle Gemüsearten werden nicht von der Krautfäule befallen, die kannst du ohne Probleme anbauen. Tomaten sind an sich selbstverträglich, sie können mehrere Jahre in der gleichen Erde gezogen werden. Also, ich würde es wieder mit Tomaten probieren, ob sie krank werden hängt eher vom Wetter ab. Tomaten bekommen nicht gerne Regen, ist die Luftfeuchtigkeit hoch, ist die Wahrscheinlichkeit für eine Pilzinfektion groß.

Den Boden lass mal, im Freien kann man den Boden auch nicht austauschen. Tomaten gegen Braunfäule behandeln: Bodennahe Blätter sollten deshalb den ganzen Sommer über regelmäßig entfernt werden. Auch Mulchen verhindert den Befall der roten Früchte. Wer auf Chemie verzichten will, kann seine Tomaten mit Rhabarberbrühe vor dem Pilzbefall schützen. Dazu zerkleinert man Rhabarberblätter, übergießt sie mit heißem Wasser und lässt die Brühe einige Stunden stehen. Wenn du mit Chemie spritzen möchtest, nimm Ridomil. Die Braunfäule Sporen trägt der Wind überall hin, du musst nur die Tomaten und Kartoffeln vorbeugend schützen.

Die Erde könnte man dämpfen, aber entsorgen ist nicht so umständlich. Neuen Mutterboden besorgen ist am Besten bei Braunfäule.

Wie kann man Schimmelpilze in der Aussaaterde abtöten (sodass man sie danach noch verwenden kann)?

Ich habe vor ein paar Wochen in einer Aussaaterde ein paar exotische Bäume gesät, die aber alle eingingen. Jetzt will ich die Erde nochmal verwenden. Da sie etwas schimmelig war, als die Bäume kaputt waren, will ich die Schimmelpilze abtöten. Zurzeit sieht man kein Schimmel, aber die Sporen und vielleicht auch die Pilze sind sicher noch vorhanden.

Kennt jemand ein Mittel, das gegen Schimmelpilze und derern Sporen hilft? Das Mittel muss für Tomaten verträglich sein.

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Balkon - Wasser soll Gebäude beschädigt habe

Hallo, folgender Fall: Mieterin wohnt in einem kleinen 3-Parteien-Haus in der 1. Etage. Zur Wohnung gehört ein kleiner Balkon. Auf diesem Balkon befand sich (von der Mieterin angebracht) ein Pflanzkübel (80 cm x 40 cm x 40 cm) - bepflanzt mit verschiedenen Pflanzen. Von der Vermieterin wurde bemängelt, dass das Gießwasser überläuft bzw. der Pflanztrog undicht wäre und dieser unbedingt weg müsse, weil er das Gemäuer zerstören würde. Um des lieben Friedens willen entsorgte die Mieterin die Erde und die Pflanzen - den Pflanztrog belies sie jedoch, legte ein Platte drüber und setze ein Schränkchen (max 5 kg schwer) drauf und stellte dann da drauf so einen schmalen Balkonkasten .- bepflanzt mit Blumen. Dieser Kasten ist auch nur zur Hälfte mit Erde befüllt - um Ärger zu vermeiden. Vermieterin klagt nun, dass das Wasser, was herablgelaufen sein soll, das Gemäuer zerstört hätte (unter dem Balkon ist wirklich ein Stückchen Putz abgeplatzt) und begutachtete den Balkon. Dabei verlangte sie, dass der Balkonkübel sofort weggerückt werden solle um zu ermitteln, ob darunter noch Erde liegen würde. Da aber an dem Rankgitter Blumen sind, würden diese zerstört werden. Zum anderen bezweifelt die Mieterin, dass unter diesem Kübel überhaupt Erde sein kann - bzw. so viel, dass es das Gemäuer zerstören könne. Auf diese Aussage hin wurde von der Vermieterin gesagt, dass das die Auswirkungen des Gießwassers vom vorigen Jahr gewesen wäre (wobei da sehr viele Starkregentage waren und die sehr schmale Regenrinne dies überhaupt nicht geschafft hat) - und es egal wäre ob jetzt noch was drunter wäre oder nicht - und sie würde der Mieterin die Kosten für das Neuverputzen in Rechnung stellen. Die Fragen sind nun: 1. Kann die Vermieterin das wirklich tun? Nur auf die bloße Vermutung hin? 2. Kann die Vermieterin verlangen, dass der Blumenkübel entfernt wird - obwohl er leer ist - und damit die Blumen kaputt gehen? 3. Kann es der Vermieterin untersagt werden, auf dem Balkon einen Blumenkübel zu haben (auch wenn er leer ist)? 4. Können Blumen auf dem Balkon untersagt werden - selbst wenn ca. 2 - 3 Blättchen am Tag auf den Boden (den Garten des Vermieters) fallen (es sind wirklich nicht mehr). Das Haus wurde in den 1960er Jahren erbaut und wurde wahrscheinlich das letzte Mal vor 30 Jahren mit neuem Putz versehen (sagen Nachbarn) ... von daher kann man annehmen, dass da wirklich auch mal was kaputt geht ... auch ohne die Mieterin. Kann jemand was dazu sagen - evtl. auch mit irgend welchen Paragrafen oder Urteilen oder was auch immer? Vielen Dank Papiertigerlein

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Wie penibel muß man Pflanzkübel reinigen?

Bisher hatte ich die alte Erde einfach auf den Kompost geschüttelt und das gue Stück gleich neu bepflanzt. Jetzt erzählt mir eine Freundin was von Pilzkrankheiten, fehlender Drainage etc. Wiemacht Ihr das?

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Hilft Brennesselsud der Pflanze auch zusätzlich zur Schädlingsbekämpfung?

Hallo,

ich hatte bis vor kurzem Schädlinge. Ich habe die Pflanzen mit Schmierseife eingesprüht, jetzt sind sie weg. Ich wollte sie zusätzlich mit Brennesselsud einsprühen, weil ich dachte, dass es den Pflanzen auch bei der Stärkung hilft. Allerdings finde ich im Internet nur Jauche als Empfehlung. Also würde es nichts bringen, die Pflanzen mit Sud einzusprühen, außer ich habe Schädlinge?

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Mietrecht: Gartenpflege (unsachlich ausgedrückt)

Hi Community,

bisweilen haben wir für vieles einfach nur gute Miene zum bösen Spiel gemacht, aber jetzt sind wir an einen Punkt gekommen, wo wir nicht mehr alles dulden möchten.

Kurz erklärt:

Wir leben in einer Erdgeschosswohung mit eigenst abgezäunten Garten zu unserer Alleinnutzung. Um das Mietshaus herum befinden sich zwei weitere Grünflächen, die offen für alle zugänglich sind.

Auf einer dieser Grünflächen hat die Nachbarin eine eigene Wäschespinne für sich alleine. Neuerdings auch einige Pflanzkübel, die ihr gehören und diese auch mit Kräutern für sich bepflanzt. Mitunter hat sie dort auch ihr Fahrrad abgestellt und ihre Müllsäcke für Grünabfälle abgestellt. Damit nimmt sie diese Grünfläche völlig für sich ein.

Jedoch sind wir für das Rasenmähen und die Pflege aller Flächen und unseren eigenen Garten zuständig. Das wurde jedoch nur mündl. festgehalten.

In unserem Mietvertrag lautet es wie folgt: "Zur Wohnung gehört eine große Garage, die kostenlos überlassen wird. Gegenleistung: Rasenmähen und Gartenpflege!"

In meinen Augen stellt dies einen Ausdrucksfehler dar, so dass man annehmen müsste, dass die benannte Pflege und das Rasenmähen doch nur auf unseren abgezäunten Garten gemeint ist. Oder wie sollte man das deuten?

Warum ich dies hinterfrage, ist, da unsere Nachbarin seit unserem Einzug permanent auf Streit aus ist und sich hier wie eine "alleinige Herrscherin" aufführt. Unser Vermieter gibt ihr stets zu allem Recht, während wir nur Pflichten auferlegt bekommen und unsere Nachbarin in jeglicher Hinsicht Narrenfreiheit zugeteilt bekommt.

Wir sind das nun satt und möchten entgegen wirken, dass wir es nicht einsehen, die Grünfläche zu pflegen, während unsere Nachbarin diese für sich beansprucht und einnimmt. Das soll unser Vermieter nun auch auf schriftlichem Weg unsererseits erfahren.

Müssen wir uns dem trotzdem beugen? Ich möchte nochmal an den wörtlichen Ausdruck zur Pflege im Mietvertrag erinnern, der meiner Meinung nach nicht genau betitelt, dass wir irgendwelche offen zugänglichen Grünflächen zu pflegen haben.

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Holzmehl zur Aufbesserung des Bodens?

Hallo!

Ein Schreiner, bei dem ich immer Holzspäne für meine Tiere hole, fragte mich, ob ich auch Holzmehl gebrauchen kann, weil das die meisten nicht haben wollen, selbst die Deponie nicht.

Nun habe ich mir überlegt, ob man unbehandeltes Holzmehl nicht auch als "Pflanzendünger" verwenden kann, da Totholz ja viele Nährstoffe für die nächste Generation enthält.

Wäre eine Vermischugn der Pflanzenerde mit Holzmehl möglich/sinnvoll, wenn man Tomaten, Gurken, Salat, Bohnen und Kohlrabi anbaut?

Liebe Grüße, Sina

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