Was sind Einweggleichrichter und Zweiweggleichrichter?

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3 Antworten

Bei Wechselstrom fließt der Strom ja abwechselnd in die eine und in die andere Richtung.

Bei der Einweggleichrichtung wird eine dieser Richtungen durchgelassen, die andere aber nicht. Vorteil: nur ein einziges Bauelement erforderlich. Nachteil: Nur die Hälfte kommt durch.

Bei der Zweiweggleichrichtung wird nicht nur die "richtig" gepolte "Halbwelle" durchgelassen, sondern auch die andere Halbwelle "nach oben geklappt", sodass die volle Leistung übertragen werden kann (abzüglich kleiner Verluste im Gleichrichter). Vorteil: Doppelte Leistung bei gleichem (maximalem) Strom. Nachteil: benötigt vier Bauelemente.

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Kommentar von Pulii
23.12.2015, 16:26

Vielen Dank für die Antwort :)

Aber die Zweiweggleichrichtung verstehe ich immer noch nicht so ganz. Wie müssen die Dioden dann geschaltet sein damit beide Wellen ankommen?

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Beim Einweggleichrichter wird nur die negative Halbwelle "abgeschnitten".. also es gibt eine Diode, die den Strom in nur eine Richtung durchlässt...

Bei einer Zweiweggleichrichtung sind Dioden so geschaltet, dass der Strom bei der positiven Halbwelle durch eine Diode fließen kann und auch bei negativer Halbwelle durch eine andere Diode..

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Einweg ist eine Diode im Stromkreis, Zweiweg ist je eine im Hin- und Rückleiter, Brückengleichrichter sind 4 Dioden, je eine in Duchlassrichung auf Plus und eine in Sperrrichtung auf Minus von beiden Seiten des Wechselstroms, also doppelt Zweiweg.

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