Was regt euch am meisten über die heutige Gesellschaft auf?

19 Antworten

So spontan fällt mir folgendes ein:

- Die Schere zwischen arm und reich, wie auf Kosten anderer Menschen gewirtschaftet wird (dritte-Welt-Länder oder Sweatshops in Asien)

- mangelndes Verständnis füreinander / fehlende Kommunikationsbereitschaft (sieht man in der Politik weltweit ständig. Beispiel dafür in Deutschland: "warum haben Flüchtlinge Smartphones?"). 

- Ich glaube, dass viel Potential der Menschen verloren geht durch mangelndes Coaching, wenn es darum geht, die eigenen Stärken zu entdecken und sich für eine Karriere zu entscheiden (aber das ist jetzt nicht so der gigantische Aufreger wie Punkt 1)

Hallo, ZoeyVampire, mich regt am meisten auf, dass die Menschen immer egoistischer werden und freiwillig immer weniger Rücksicht auf andere nehmen. Sich wegen nicht sozial verträglicher Taten zu schämen ist nahezu out geworden. Direkt vor Augen geführt bekommen wir das täglich z. B. von Hundehaltern: Bei denen ist es zur Mode geworden, das eigene Grundstück sauber zu halten und dann wenn zu erkennen ist, dass der Hund seine Geschäfte erledigen muss, die nächste Naturfläche aufzusuchen, um Urin und Kot abzulegen, man nimmt auch ohne Bedenken die Zäune, Rasenflächen oder  Pflanzen der Nachbarn dazu. Dieses Vorgehen wird zwar von Hundetrainern als richtig dargestellt, weil es Hunden gefällt. Den Menschen gefällt diese Art des Exkremente Loswerdens zwar meistens nicht, aber das interessiert die meisten Hundehalter nicht. Dass irgendwelche Gruppen (hier die Hundehalter)  unkritisch, also ohne selbst nachzudenken die Anweisungen von vermeintlichen Obrigkeiten oder Experten (hier. Hundetrainer) übernehmen, ist ebenso eine schlechte Sache, die wir eigentlich nach der Zeit um den zweiten Weltkrieg herum abgelegt haben sollten. Wozu das geführt hat, wenn die Massen blind irgendwelche Anweisungen von Obrigkeiten folgen, hat man ja gesehen. Eine Lehre war das ganze den Menschen anschinend nicht . Wenn Hundehalter einmal darüber nachdenken würden, dass sie auf Anraten von Hundetrainern ständig öffentlichen Besitz und fremdes Privateigentum verschmutzen oder beschädigen, und auch dadurch nachhaltig die Natur schänden, dann würden sie ihr Verhalten ändern und den Hund, wie  es vor Jahren noch  praktiziert wurde, auf das eigene Grundstück seine Geschäfte verrichten lassen.  Aber selbst nachdenken ist auch irgendwie out..., leider. Sich unkritisch von Obrigkeiten oder vermeintlichen Experten verführen zu lassen ist an der Tagesordnung, hoffentlich führt das nicht zu ähnlichen Folgen wie damals...

Ich glaube zwar nicht dass das Problem zeitlicher sondern einfach menschlicher Natur ist, aber was mich am meisten aufregt an unserer Gesellschaft ist grundlegend fehlender Menschenverstand.

Oberflächlichkeit, Egoismus und all solche Sachen sehe ich insofern gelassen, da es verständlich ist, dass wir solche Züge haben bzw. wir darauf "erzogen" werden und wir somit weniger Schuld daran sind.

Was ich aber nicht abhaben kann wenn Leute A) keine Stärke haben, sich selbst mal kritisch zu hinterfragen und genau das zu erkennen und B) auch keine Motivation haben, mal irgendwas selbst in die Hand zu nehmen und zu verbessern und zu verändern.

Dass Menschen Fehler machen ist nicht das Problem. Das sie nicht daran arbeiten und nicht lernen wollen, das ist das Problem. Und das würde ich mal grob unter mangelndem Menschenverstand zusammenfassen. xD

Oberflächlichkeit, Verlogenheit und ein oftmals übertrieben rüder, sehr unterkühlter Umgangston in Verbindung mit Egozentrismus regen mich tatsächlich auf.

Aber das ist trotz alledem ein Meckern auf hohem Niveau & eigentlich können wir sehr zufrieden sein: Es gibt eine Gesundheitsversorgung, es gibt einen relativ komfortablen "westlichen" Lebensstandart und grundsätzlich nichts, was unseren Lebensstandart ernsthaft bedrohen könnte. Man sollte eigentlich zufrieden sein mit dem was man hat. Es könnte auch viel schlechter sein & gerade wir in Deutschland können uns mMn echt nicht beklagen!

Ich würde gerne auch "Oberflächlichkeit, Egoismus..." und alles mögliche an der heutigen Gesellschaft kritisieren, merke aber, dass ich mich dabei selber nicht ausnehmen kann.

Darum bin da lockerer und lass mich nur selten aufregen.

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