was kann ich gegen leistungsverlust an 230 V machen?

5 Antworten

Bin zwar kein Elektiker, aber normale Steckdosen sind mit 16 Ampere Abgesichert, eigentlich müsste die Sicherung rausfliegen. Ich nehme an das die Leitung in deine Werkstatt nicht dieselbe ist, wie die bei der es Funktioniert. Vielecht ein Kabel mit einem größeren Aderquerschnitt verwenden. 16 Amp. ist eine Menge. Mehr kann ich dir nicht sagen.

Wie ganz oben schon gesagt wurde Neue Leitung mit passendem Querschnitte und vernünftig abgesichert ... kommst nicht drum rum "Du überlastest die 10 Ampere Steckdosen bis zum Brennenden Bauernhof ... wäre nicht der erste der wegen sowas brennt... "

nicht basteln sonst wir der Hof noch warm Saniert... nur ohne das ne Versicherung zahlt wegen Eigenverschulden

Leute, das ist alles an der Grenze: 3,3 kW bei 230 Volt sind rein rechnerisch 14,35 Ampere im normalen Betrieb! Wir alle (sollten) wissen, dass der Anlaufstrom von Motoren um einiges höher ist, besonders wenn direkter Kraftschluß besteht, der Motor also nicht "im Leerlauf" hochdreht. Selbst da wäre im Einschaltmoment der Strombedarf kurzzeitig sehr hoch, meist reicht die Trägheit der Sicherung aber dafür. Wenn der Komperessor angeflanscht ist, steigt der Anlaufstrombedarf enorm. Ich behaupte (aus dem Bauch heraus!) dass auch in direkter Nähe des Kastens alles sich im Grenzbereich befindet. Besser neue Leitung (auf die Länge mit entsprechendem Querschnitt) und der passenden Absicherung installieren. Vielleicht gehts ja an einem Schuppen entlang. Beim richtigen Querschnitt dürfens ein paar Meter mehr sein. Und bei Drehstrom hats gleich noch ausreichend Saft für andere Verbraucher in der Werkstatt.

Mit Bastelei wirst Du auf Dauer nur Haus und Hof abfackeln. Mit Strom kann man herrlich warm machen. Also:

1.: Seriösen Elektriker kommen lassen der ab Hausanschluß eine neue Leitung zum Sícherungskasten legt.

2.: Deiner Beschreibung nach ist der Sicherungskasten nicht mehr der modernste, und wer weiß wer da schon dran gebastelt hat. Also: Ersetzten lassen. Mit allem drum und dran. Wird dich locker 1000 Euro kosten, aber Du wirst wieder ruhig schlafen können. Stell Dir einfach vor der Kompressor lauft, Du kochst Dir grad was und derweil springt noch irgendwo ein Heizlüfter an... Du hast keinen Überblick was wo drangeklemmt ist, irgendwann machts puff. Und laß Dir ein paar "freie" Sicherungen (Für dies und jenes) mit einbauen.

3.: Punkt 1 und 2 befolgen, dann kannst Du auch mit Heimwerkerwissen Dir mal eine stärkere Leitung in die Werkstatt ziehen, dann klappts auch mit dem Kompressor...

Falls der (jetzige) Anschluß über die gleiche Sicherung (...mal im Kasten nachgucken...) wie der flackernde Rest läuft, könnte es vielleicht helfen, eben diesen auf eine andere Sicherung umzuklemmen.

Leider hört sich das allerdings nach einer "morschen" Leitung an. (Falls auf dem Gebiet der ehem. DDR gelegen: Ist die betroffene Leitung mit Aluminiumleitern? - Dann wird's womöglich unmöglich und man kommt um's buddeln nicht 'drum'rum (Höherer Widerstand; auf die Länge is' schlecht...))

Hoffe geholfen zu haben...

Gruß, PC

Gute Antwort, nur das einfache Umklemmen des Restes bringt vielleicht die Phasenverteilung etwas durcheinander, die Phasen könnten zu ungleichmäßig belastet werden.

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