Was ist Greenscreen/Greenbox?

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3 Antworten

Im Grunde ist Greenscreen und Bluescreen sehr ähnlich.

Die Technik hinter dem Blue Screen heißt „Chroma Keying“ oder zu Deutsch „farbbasierte Bildfreistellung".

DasGanze ist schon sehr alt. In den 1920er Jahren fing alles mit einem
schwarzen Hintergrund an. Der Schauspieler vor der schwarzen Fläche
wurde gefilmt und der Film wurde dann durch chemische und optische
Prozesse solange bearbeitet bis man eine sogenannte Schnittmaske des
Schauspielers hatte. Diese Maske zeigte den Schauspieler als weiße
Fläche vor einem schwarzen Hintergrund. Das konnte man dann benutzen um den Schauspieler vor einem beliebigen Hintergrund einzufügen. Dazu war dann ein Optischer Drucker notwendig. Das Ganze war unglaublich
arbeitsintensiv und teuer.

1933 wurde bei King Kong dann erstmalsder Blue Screen verwendet. Der blaue Hintergrund hatte den Vorteil, dass die Schnittmasken feiner waren. Aber auch den Nachteil, dass man keine blaue Kleidung vor dem Blue Screen tragen konnte.

1960 hatte Disney mit einem Gelb beleuchteten Hintergrund experimentiert. Das gelbe Licht kam aus Natriumdampflampen, die man von der Straßenbeleuchtung her kennt. Diese Lampen produzieren ein Licht mit
einem sehr engen Farbspektrum, dass der damalige Farbfilm nicht
aufnehmen konnte. Mit einem Spezialfilm der nur auf dieses Licht
reagierte wurde dann die Schnittmaske erstellt.

Das ganze wurde dann unglaublich perfektioniert. 2001: Odyssee im Weltraum oder auch die alten Star Wars Filme sind beste Beispiele dafür.
Und dann kam der Computer und hat alles viel einfacher gemacht. Was im Fotolabor entwickelt, bearbeitet, umkopiert und mit dem Optischen Drucker
belichtet werden musste konnte man jetzt am Computer machen.

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