Was ist eine Subnetzmaske einfach erklärt?

5 Antworten

Einfach, so wie du es wolltest:

Die Subnetzmaske wird aufgeteilt in Netzwerk- und Hostanteil.

Netzwerkanteil: über diesen Teil erfolgt die Kommunikation mit dem Router

Hostanteil:         sind die verschiedenen Clients.

Beispiel:

255.255.255.0

=> kleines Netzwerk, da man nur 254 Hosts verteilen kann

255.0.0.0.0

=> ziemlich großes Netzwerk, da man 16.777.214 Hosts verteilen kann

Man kann das gut mit Telefonnummern vergleichen

Vorwahl und die tatsächliche Rufnummer:

in einem Dorf wird die Vorwahl eher lang sein, da nicht so viele Rufnummern vergeben werden müssen (wohnen ja nicht so viele Leute in einem Dorf)

In München braucht man eine kleine Vorwahl(netzanteil), da man sehr sehr viele Rufnummer (hostanteil)  braucht.

oder wie Nummernschilder.... Berlin hat auch nur ein B

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Die einfache Erklärung:

In Verbindung mit der IP-Adresse eines Gerätes legt die Netzmaske fest, welche IP-Adressen dieses Gerät im eigenen Netz ohne die Zuhilfenahme eines Routers erreichen kann und für welche Ziel-Netze das Gerät Pakete an einen Router zwecks weiterer Vermittlung in andere Netzen zustellen muss.

Zitat Wikipedia

Viele weitere detaillierte Erklärungen findest Du im Netz, so wie diese.

Von Netzklassen (insbesondere Klassen A, B und C) hast du schon gehört, nehme ich an.

Hier hat man eine Netzmaske, für Klasse A filtert sie das erste Byte, für Klasse B die ersten beiden und für Klasse C die ersten drei Bytes der vier Bytes einer IPv4-Adresse.

Aber manchmal möchte man auch ein solches Netz weiter unterteilen, z. B. damit eine Abteilung der Firma untereinander kommunizieren kann, ohne dass unbedingt alle anderen davon mitbekommen oder sich davon gestört fühlen (weil alle Computer alle Datenpakete anschauen und ggf. verwerfen müssen).

Das spielt heute eigentlich keine Rolle mehr -- die Verbindungen zwischen Netzabschnitten sind intelligente Switches, die die Datenpakete nur in den Netzabschnitt weiterleiten, an den sie gerichtet sind, und keine einfachen Hubs, die alles überall hin weiterleiten u. ä. Aber es spielt noch bei Dingen wie Broadcasts eine Rolle -- wenn man alle "Host-Bits" auf 1 setzt, fühlen sich alle Netzwerkknoten aus dem passenden Subnetz angesprochen.

Aber dafür muss man dann zwischen verschiedenen Subnetzen wieder "routen".

ein Subnetz ist, wie der Name sagt nur ein Teil eines Netzes, ein zusammenhängender Bereich von IP-Adressen. Die Elektronik oder die Programme müssen aber wissen, welche Adressen zu so einem Subnetz gehören um Anfragen auch dorthin zu leiten, wo die zugehörigen Rechner stehen.

Eine Maske wirkt also wie ein Sieb. Da mit werden z.B. lokale IP-Pakete gar nicht erst ins "große Internet" geleitet.

Dumm ist , dass die IP-Adressen und auch die Masken mit Dezimalzahlen angegeben werden. Da kann man kaum erkennen, wie das Sieb wirkt.

In Binär-Darstellung ist das viel leichter erkennbar.
Man muss dann nur 0-len und 1-sen vergleichen.

Eine Maske 255.255.255.0 ist binär
11111111 . 11111111 . 11111111 . 0000 0000

Macht man das auch mit einer IP-Adresse und will herausfinden, ob Quell-Adresse und Zieladresse im gleichen Subnetz liegen, dann werden nur die Stellen, in denen die Maske eine 1 hat vergleichen.

Man würde so herausfinden 192.168.1.34 und 192.168.1.20 liegen im gleichen 192.168.1.34 und 192.168.0.20 aber nicht.

Versuche selbst die Dezimal-IP-Adressen in die Binärfom zu wandeln und vergleiche dann bitweise.

dann

erkennt, welche Datenpakete

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