Was ist eigentlich besser Frontantrieb oder Heckantrieb?

16 Antworten

Wenn du fahren kannst und freude am driften hast, speziell im Winter, dann Heckantrieb. Er bricht früher aus als der Frontantrieb ist aber leichter zu kontrollieren. Du kannst eigentlich alles nur mit dem Gaspedal machen. Er bricht immer nur hinten aus. Bei dem Frontantrieb ist es je nach dem, mal hinten, mal vorne. Und Allrad ist eigentlich schon fast zu gut. Der bricht erst sehr spät aus. Allerdings gibt es doch rechte Unterschiede, je nach Modell, Reifen und der Beladung. Ansonsten verbraucht der Heckantrieb am wenigsten Gummi und Benzin. Jedenfalls bei mir.

Die stärkeren Bremsen eines jeden Autos sind auf der Vorderachse. Der Grund ist einfach: Weil beim Bremsen dort die meiste Traktion ist und weil die hinteren Räder führen müssen. Wäre es umgekehrt würde man spätestens beim Bergabfahren auf Schnee sein blaues Wunder erleben. Der Wagen würde unkontrollierbar. Eine Beschleunigung ist eine negative Bremsung demnach gehören die antreibenden Räder nach hinten. Und ganz wichtig: Die antreibenden Räder sind nicht die lenkenden. Sollten diese durchdrehen bleibt der Wagen trotzdem lenkbar. Das sind harte Fakten: Will ein Rad führen so muss es sich drehen - weder durchdrehen noch blockieren. Der Frontantrieb ist aus Platzgründen entstanden. Er ist billiger und weniger Platzintensiv. Da Autos früher deutlich kopflastig waren, weil der Motor in aller Regel dort ist, hatte der Frontantrieb dort leichtes Spiel. Sobald man das Auto aber belädt geht der Vorteil immer weiter zum Heckantrieb. Heute haben Autos eine Gewichtsverteilung von nahezu 50:50 auf beiden Achsen. Dadurch ist der Heckantrieb deutlich zahmer geworden. Das genau ist was sich durch die Jahre so hartnäckig hält: Der Frontantrieb reagiert zahmer weil er eben nicht übersteuert. Das ist aber nur ein Empfinden denn wenn man den Heckantrieb gut beherrscht kann man damit das Auto durch die Kurve schieben, wohingegen ein Frontangetriebenes Auto über die Vorderräder immer mehr zum Kurvenäußeren driftet. Hinzu kommt, dass ein Frontantrieb in aller Regel in kleinen Autos verbaut wird. Da diese eine geringere Masse besitzen haben sie grundsätzlich ein leichteres Spiel bei schlechtem Untergrund. Wenig Masse hat schlichtweg weniger Massenträgheit. Große Autos haben aber aufgrund ihrer hohen Masse ein angenehmeres und ruhigeres Fahrverhalten. Was dem Luxus in Luxuskarrosen zugute kommt. Aber viel Masse muss auch um die Ecke gewuchtet werden. Und das kann der Heckantrieb besser. Besser ist natürlich noch der Allrad. Aber dort erkauft man sich die etwas bessere Traktion durch ein deutliches Mehrgewicht durch den aufwändigen Antriebsstrang. Das ist Zusatzgewicht, was Sprit kostet, schwerer zu beschleunigen ist und grundsätzlich wieder einen Nachteil beim Kurvenfahren bedeutet - den er aber wieder wettmacht. Dank heutiger Sicherheitssysteme sind sich beide Antriebe näher gekommen. Das heißt Vor- und Nachteile sind auf beiden Seiten gemildert worden. Es ist letztendlich auch eine Frage des eigenen Fahrstils und Empfindens was für einen persönlich besser geeignet ist. Allerdings ist die Physik immer und allgegenwärtig. Und aus diesem Grund haben stark motorisierte Fahrzeuge wie LKWs und Supersportwagen, wenn sie denn nicht gerade Allradantrieb haben, grundsätzlich einen Heckantrieb. Niemals aber Frontantrieb. Und das sollte, ebenso das wie der Punkt bei den Bremsen (negative Beschleunigung) doch ganz klar für den Heckentrieb sprechen.

Bin alle Antriebsarten im Winter gefahren und kann dazu folgendes sagen:

1.) Allrad: Mit Abstand am Besten und Sichersten. Fahrzeuge mit Allrad lassen sich recht schnell bei verlorengegangener Traktion (z. B. rutschigen Strassenverhältnissen) wieder unter Kontrolle bringen.

2.) Frontantrieb: Bei schlechten Strassenverhältnissen habe ich das Gefühl den Wagen beim Ausbrechen deutlich besser unter Kontrolle zu bringen als ein Heckantriebler, weil die Leistung und die Kontrolle über das Fahrzeug direkt über das Lenkrad erfolgen.

3.) Heckantrieb: Bei Schnee und Glatteis kann es einem schon ein sehr kalter Schauer über den Rücken laufen, da das Zurückgewinnen der Kontrolle über das Fahrzeug nach Ausbrechen sehr bedacht über die richtige Gasdosierung und Lenkung erfolgen muß. Ungeübte Fahrer können in solchen Situationen richtig Probleme bekommen.

Meine Empfehlung: Entweder Allrad, ansonsten Frontantrieb. Erfahrung: Täglich im Außendienst, bei Wind und Wetter.

Also,ich schwöre auf Heckantrieb,der läßt sich besser regulieren mit dem Gas als ein Fronttriebler!Der ist schlecht zu lenken,wenn er am durchdrehen ist!Lenkst du links,während er durchdreht,dann zieht er nach rechts!Beim Hechtriebler nimmst du nur das Gas weg und er kommt automatisch wieder in die Spur!Ich fahre gerade einen Omega,Heckangetrieben!Gruß Christoph

Ich kenne noch den alten VW-Käfer, der hatte Heckantrieb und weil der Motor hinten war, war das Auto Spitze bei Schnee und Eis.

Einfach zusammengefasst halte ich Autos, bei denen der Motor auf der Antriebsache lastet, für die sinnvolle Alternative.

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