Was ist der Unterschied zwischen "Lüge" und "Unwahrheit"?

2 Antworten

Der Unterschied zwischen einer Lüge und einer Unwahrheit ist, dass bei einer Lüge man einen juristischen Vorteil erhält. Hingegen bei einer Unwahrheit man nur nicht die Wahrheit kennt. Ein Beispiel: eine Mutter fragt ihren Sohn: ,, Hast du dein zimmer aufgeräumt? ". Dieser antwortet mit ,,ja habe ich" obwohl er es in Wahrheit nich aufgeräumt hat, um keinen Ärger zu bekommn.
Fragt die Mutter aber wie viel Uhr es sei und der Sohn oder die Tochter sagt es ist 13:15 Uhr obwohl es 13:25 Uhr ist dann ist es eine Unwahrheit, da er bzw. sie nicht die Wahrheit gesagt hat und auch keinen Vorteil dadurch bekommt (Situationsbedingt ).

Hallo!

Ich würde sagen, dass Lüge und Unwahrheit als Synonym gesehen werden können. Es gibt nunmal mehrerer Möglichkeiten etwas sprachlich auszudrücken. Die Vorsileb un- verneint dann einfach die Aussage von Wahrheit. Wie in: Möglichkeit > Unmöglichkeit : Sackgasse.

Aber man könnte die Unwahrheit auch als Zwischending betrachten, d.h. nicht ganz wahr gesprochen, aber auch noch nicht gelogen. Z.B. Wenn ich einer Freundin sage, dass der Typ, auf den sie steht, nicht kommen konnte, weil er ein wichtiges Meeting hat (und er sich zum Essen mit seiner Exfrau zur Klärung der finanziellen Dinge trifft...), dann ist das ja nicht unbedingt gelogen - aber eben auch nicht wahr. Also! Eine Unwahrheit eben :o)

Wichtiger bei dieser Unterscheidung ist, dass, kommunikationspsychologisch betrachtet, eine höhere Denkarbeit vom Gehirn erforderlich ist, um eine Negation zu dekodieren, d.h. zu begreifen. Jemand, der also Tatsachen in einem besserern Licht darstelen will (oftmals in Reden, bei denen viele Wörter in kurzer Zeit verstanden werden müss(t)en), sorgt dementsprechend für Wörter wie: unschön anstelle von hässlich, ungut anstelle von schlecht, unerfahren anstatt dumm und unwahr anstatt gelogen. Usw. usf.

Lüge hat einen Vorsatz, die Unwahrheit ist ein Zustand / Resultat, das aus einer Lüge hervorkommt, aber nicht muss. Dementsprechend ist es kein Synonym.

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Bin ich ein Psychopath?(oder Soziopath)?

Guten Tag, ich (13) vermute seit einiger Zeit, dass ich ein Psychopath bin. Es stört mich nicht wirklich, da ich bei der Sache eigentlich nur Vorteile sehe. Dennoch bin ich mir nicht ganz sicher und wollte einfach mal hier die Frage stellen.

Meine Familie:

Ich wachse in einer Familie auf, in der ich wirklich geliebt werde. Abgesehen von der Trennung meiner Eltern(welche relativ harmonisch ablief) gibt es eigentlich keine traumatischen Ereignisse in meiner Kindheit(außer, ich hätte welche verdrängt).Deshalb ergäbe es auch nicht viel Sinn, wenn ich ein Soziopath wäre, da Soziopathen ja meistens durch eine schlechte Umgebung geschaffen werden. Mir ist jedoch aufgefallen, dass ich meine Geschwister nicht wirklich liebe. Ich mag sie schon, aber sie sind mir nicht wirklich wichtig. Über meine Eltern lässt sich ähnliches sagen, wenn ich denke, dass ich sie nicht wirklich liebe unterbricht meine Gedanken zwar ein "Doch, das tust du!", aber es scheint nie aufrichtig.

Hier mal ein paar Dinge, die auf Psychopathie hinweisen:

Oberflächlicher Charm:

Ich wirke zwar wie ein angenehmer und selbstbewusster Gesprächspartner, aber das kommt nicht von Herzen. Wenn ich müde bin oder keine Lust auf Konversation habe kann ich ziemlich ätzend werden.

Stimulationsbedürfnis:

Ich bin generell sehr oft gelangweilt und suche Kicks durch Dinge wie Sprung vom 5er (nicht hoch, ich weiß) und Parkour.

Lügen und Manipulation:

Ich Lüge und manipuliere mich sozusagen durchs Leben. Vom einfachen Geschichten erfinden, damit ich bei Gesprächen mitreden kann, bis zum Gaslighting bei Leuten die ich nicht mag ist wirklich alles dabei.

Gefühle und Gewissen:

Ich empfinde Gefühle nur schwach, auch wenn ich sehr gut so tun kann, als wären diese Gefühle viel ernster, wenn ich dadurch meinen Willen bekomme.

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Frage an alle Muslimen und Nichtmuslimen?

Heii, ich bin zur Zeit sehr ratlos und kann mit niemanden darüber sprechen, deswegen mache ich das anonym.

Zur Zeit habe ich das Gefühl, dass ich  nicht verdient habe Muslimin zu sein.
Ich sündige fast schon jeden Tag. Beispielsweise lüge ich, habe Hintergedanken, mastubiere fast jeden Tag.. und hatte Sex vor der Ehe. Ich bereue es manchmal zu mastubieren.. und auf lügen kein Zweifel. Aber mein erstes Mal, wieso sollte ich es bereuen, wenn es mit einem wundervollen Menschen war? Ich liebe diese Person.
Ich glaube an Allah, und ich weiß, dass ich es nicht wieder gut machen kann. Eigentlich will ich kein Moslem mehr sein, weil mich diese Religion sehr psychisch belastet, weil ich ständig denke, ich mache alles falsch. Tu‘ ich ja auch, aber dennoch, manchmal denke ich mir, warum darf man die schönen Dinge im Leben nicht tun? Wieso darf man nicht mit einem Menschen zusammen sein, egal welcher Religion? Ich habe soviele Fragen, weil ich so durcheinander und wütend bin.
Unser Hoca erzählt mir immer wieder Geschichten und die Lehre, und zeigt mir, wie man das Koran liest, aber ich verstehe den Sinn dahinter nicht. Gibt es Beweise oder ist das alles nur ausgedacht? Wer hat den Koran verfasst? Ich verstehe nichts. Warum muss man beten? Zur Zeit traue ich mich nicht mehr zur Moschee zu gehen, weil ich mich schlecht dabei fühle, mit meinen Gedanken und Verhaltensweisen. Ich mache und spiele alles mit nur wegen meinen Eltern. Weil sie.. sehr streng gläubig sind. Ich will sie nicht enttäuschen, aber das habe ich doch so schon, nicht wahr? Falls es wirklich die Hölle und dem Paradies geben würde, würde ich die Hölle nehmen, weil ich es nicht verdient hätte. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Meine ganze Familie ist gläubisch, wenn sie je erfahren würden, dass ich so denke und dass ich soviel gesündigt habe, würden sie mich verstoßen. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich fühle mich so gefangen. Was soll ich tun?

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Wieso unterscheiden sich diese beiden Menschen?

Mensch A verstößt nicht gegen das Gesetz und befolgt Regeln. Aber nur, weil er sonst Konsequenzen tragen müsste. Wenn Mensch A denkt, dass er etwas schlechtes ohne Konsequenzen tun kann, dann macht er das auch.

Ein paar Beispiele für Mensch A wären Leute die ihren Partner betrügen, solange sie denken der Partner bemerkt das nicht. Oder sie spannen andere Leute aus, weil sie wissen, dass sie danach sagen können "Es war ja die Entscheidung von der Person". Oder natürlich das beste Beispiel : Sie lügen, weil sie denken, dass niemand dahinter kommt.

Mensch A ist also jemand, der sofort etwas schlechtes tut, wenn es nicht auffällt, es zu dieser Sache keine festen sozialen Normen gibt, oder wenn sie keine Konsequenzen erwarten.

Mensch B ist eine Person, die ihre Entscheidung nicht von anderen abhängig macht. Mensch B wird von einer Verheirateten angemacht, lehnt aber ab, weil sie eben verheiratet ist. Mensch B könnte von Gott persönlich das Versprechen bekommen, dass er z.B. viel Geld klauen könnte ohne Konsequenzen fürchten zu müssen und ohne dass es je jemand erfährt, aber er würde es trotzdem nicht tun.

Mensch B ist also jemand, der schlechte Sachen nicht tut, auch wenn er es könnte. Er macht seine Entscheidungen also von einem inneren moralischen Kompass abhängig.

Wieso ist Mensch A so wie er ist, und wieso ist Mensch B so wie er ist ? Warum sind manche Menschen gut, weil es sein möchten, während andere nur gut sind, weil sie es sein müssen ? Was ist der fundamentale Unterschied zwischen Mensch A und Mensch B, der sie zu dem gemacht hat, was sie sind ?

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beziehung mit einem Italiener...

Huhu.

Vorne weg möchte ich sofort sagen,dass ich weiß Vorurteile sind einfach nur Vorurteile und jeder mensch ist anders. Jedoch...Mentalität des Landes steckt dann doch in den Menschen.

Ich liebe meinen freund sehr. Auf der einen Seite behandelt er mich wie eine Prinzessin zeigt mir, dass er mich liebt usw usw.

Ich habe herausgefunden, dass er mich angelogen hat. Von 3 mal weiß ich. Den Rest keine Ahnung, ob es noch mehr war. Diese Lügen tun weh, weil ich die Wahrheit zu 100 % weiß und er weiter lügt. Er sieht mir in die Augen, schwört auf seine Mama, aber ich weiß er lügt trotzdem. Er muss es dann doch ernst meinen !?

Naja nun gibt es mehrere Personen, die Beziehungen mit Italiener hatten. Alles was sie über diesen Mann sagen stimmt. Ich sehe es an meinem Freund. Jedes Land hat ja nun seine eigene Mentalität. Genau wie die Deutschen. Nur bei jedem anders ausgeprägt. Sie fahren gerne schnelle Autos, Muttersöhnchen, protzen gern, wollen ständig gelobt werden usw.

Mein Freund sagt zb, dass alle in Norditalien nur Sex wollen und die Süditaliener es ernst meinen, jedoch agressiver sind. Er ist übrigens aus dem Süden. Hat demnach selbst Vorurteile(Erfahrung?) -ist es nicht eher andersrum?

Stimmt es, dass Italieniener notorische Lügner sind und den deutschen Frauen nur "Honig ums Maul schmieren" ?Bzw sie ständig fremd gehen??

Ich hatte nie Vorurteile. Mir war egal,welche Herkunft . Jedoch stelle ich immer mehr fest, dass sie zutreffen. Ich kann mit all dem Leben, aber nicht damit angelogen oder evtl betrogen Zu werden. Sehen sie Beziehungen lockerer?? Können sie wirklich so gut etwas vorspielen?

Zb sagte ich ihm, dass es mir schwer fällt ihm nun noch irgendetwas zu glauben(wie gesagt Lüge ist offensichtlich-er lügt trotzdem-zu kompliziert zu erklären,worum es sich handelt) darauf hin hat er sehr geweint, dass tat mir dann auch weh. Er muss es dann doch ernst meinen,wenn er weint !???

Auch wenn viele jetzt schimpfen. Ich bin einfach verzweifelt und möchte wissen, wo ist der Unterschied Nord und Süd italiens? Kann man ihnen in ihren Worte trauen? Ich weiß, dass muss ich für mich selbst wissen. Ich habe ihm vertraut. Doch nach diesen Lügen fällt es schwer und die Erfahrungen der anderen Frauen passen zu meinen.

Hat jemand Erfahrungen? Zb wenn er sagt in Süditalien sind die Menschen agressiver. Stimmt es auch. Ich bin sein Besitz und wehe ein anderer Mann schaut mich an...

ich hoffe, ich habe es halbwegs verständlich geschrieben ▪ Vielleicht bin ich einfach nur dumm, trotzdem mit ihm zusammen zu sein. Wenn doch diese Liebe nicht wäre :-) Ich spreche sehr oft über alles mit ihm, es kommt nur nichts bei raus...

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Ist der Teufel eine Fee?

Zuerst: Ich gehe hierbei vom Teufel als "Person" aus. Und wenn ich "Fee" sage, meine ich nicht Feen wie Tinkerbell, sondern diese äußerst launischen Naturgeister, wie sie häufig in irischen Märchen vorkommen und von denen sich u. a. auch Shakespeare orientiert hat. Der Begriff beschränkt sich auch nicht nur auf eine Art.

Wie komme ich jetzt aber auf die Idee, der Teufel könne eine dieser Kreaturen sein? Wer einen meiner letzten Posts gesehen hat, der weiß, dass ich mir zwei alte Märchenbücher gekauft habe. Das eine ("Niedersächsische Sagen") habe ich gerade angefangen zu lesen. Im Vorwort geht der Autor auf den Ursprung von Märchen etc. ein, nämlich Glauben und Aberglauben. Natürlich muss er da auch auf das Christentum eingehen. Über den Teufel hat er folgende Zeilen geschrieben: "Bei all seiner Macht ist der Teufel einfältig und lässt sich überlisten und betören. Unausstehlich sind ihm Eisen und Stahl, daher lässt er sich durch ein Hufeisen, das an der oberen Türschwelle befestigt wird, fernhalten." Feen können Eisen ebenfalls nicht ausstehen. Es fügt ihnen Verbrennungen zu, wenn sie es nur berühren. Gerade durch den letzten Satz zum Denken angestoßen, ist mir aufgefallen, dass das Wesen des Teufels wirklich dem einer Fee ähnelt:

Beide werden meist als düstere Wesen beschrieben.

Beide sind listig, lassen sich aber durchaus auch selbst überlisten.

Beide werden als übernatürlich schön beschrieben. Bei Feen trifft dies allerdings nur auf Elfen zu (Auch hier meine ich nicht dieses neumodische Tinkerbell - Gedöns, wo keiner weiß, was genau der Unterschied zwischen Feen und Elfen ist.). Hinzu kommt noch, dass beide häufig als Menschen mit Flügeln dargestellt werden.

Beide sind Meister darin, die Wahrheit zu verbiegen.

Beide können nicht lügen. Der Teufel wird zwar als "Vater der Lügen" bezeichnet und ich muss zugeben, dass ich die Bibel nie komplett gelesen habe, aber mir ist keine Stelle bekannt, an der der Teufel wirklich zu 100% gelogen hätte. Selbst dann nicht, wenn es für ihn von Vorteil gewesen wäre. Er hat immer irgendwelche Halbwahrheiten erzählt. Das legt zwei Schlüsse nahe: Entweder ist er einfach ein schlechter Lügner. Das widerspräche aber dem listigen Charakter des Teufels. Oder aber es ist ihm gar nicht möglich, eine Lüge auszusprechen. Dies wiederum trifft auch auf Feen zu.

(In den Antworten kommt noch was.)

Ich hoffe, was ich geschrieben habe, ist einigermaßen verständlich. Was denkt ihr darüber? Könnte der Teufel wirklich eine Fee sein?

PS: Falls ihr mit sowas wie "Ist doch egal, es gibt weder den Teufel, noch Feen" antworten wollt, denkt euch das hier einfach als Filmtheorie.^^

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