Was ist der Nachteil des Kommunismus?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das praktische Problem des Kummunismus ist die menschliche Natur. Deshalb geht auch der Kommunist davon aus, daß vor der Verwirklichung des Kommunismus eine Umerziehung im Sozialismus erfolgen muß.

Umerziehung ist aber ein erheblicher Eingriff in die Freiheit.

Das Rätemodell ist nicht unbedingt seinem Wesen nach kommunistisch; allerdings wurde es meines Wissens nur von Kommunisten vertreten. Genaugenommen ist es ein nichtparlamentarisches System und kann durchaus demokratisch sein.

Mit den Ersten Weltkrieg hat das Rätemodell nur insofern etwas zu tun, als daß es in der Folge der Wirren nach dem Zusammenbruch der Monarchie entstand.

die einzig gute antwort:)

0

Sehr gute Antwort DH :-)

0

DIese antwort hat mir bei meiner Facharbeit noch gefehlt! XD

0

Der Kommunismus ist eine Illusion, man befreit die Mehrheit von der Diktatur des Kapitals und ersetzt diese mit der Diktatur des Proletariats. Nur entwickeln sich die Proletarier zu Despoten und letztlich entwickelt sich eine Oligarchie, in der einige gleicher sind als die anderen 90%, da ist sogar der KApitalismus gerechter...

Eigentlich ist das nichts Schlechtes...wenn es richtig angewendet würde...

aber es gibt halt immer Menschen...die viel mehr haben wollen, als Andere...deshalb hat es auch nicht funktioniert... und das oftmals die eigene Meinung den anderen aufgezwungen wurde...

Es wird aber letztendlich funktionieren müssen. Wir werden mit staatlichen Almosen, Billiglohn, Hunger und Armut weltweit nicht über die Runden kommen. Die negativen Auswirkungen sind überall offensichtlich.

0
@wim50

Stimmt, so ist es...hättest Du nun Hier eine Antwort geschrieben, hättest Du auch mal locker ein Dh von mir bekommen... Hoffen wir mal, das der Weg eines Tages besser verläuft...als es jetzt "noch" der Fall ist :-)

0

Wirklich mit dem Ziel des Kommunismus vergleichbare Verhältnisse gab es höchstens in der frühen Urgesellschaft.Kommunismus wäre die gleichmäßige Verteilung allen Gutes an alle Menschen um das einmal mit einfachen Worten zu umschreiben. Und da kommen wir zum Grundproblem an welchem das Ganze scheitern würde, zum Egoismus. Da müsste man erst einmal den Menschen ändern um das einführen zu können. Und wie am Beispiel Chinas deutlich wird ist mit solch einer Änderung des Menschen selbst nach der, im Vergleich zu den anderen ehemals existierenden Formen des Sozialismus, sehr krassen Art des chinesischen Sozialismus (Kulturrevolution, Einheitsbekleidung ect.) nicht zu rechnen.

Ganz einfach:
Weisst du wie viel Arbeit und Mühe es macht, bis jemand eine so gute Ausbildung hat, dass er auch mehr verdienst als der Durchschnitt der Leute?
Wahrscheinlich weisst du, wie viel einfacher es ist, Fussball zu spielen als Hausaufgaben zu machen, und dass man dann später aber auch viel weniger verdient.
Und nun überleg mal, wie viele Schüler dann noch etwas lernen wollen, wenn später eh alle gleich viel verdienen.
Wer will dann noch arbeiten?!
Und deshalb funktioniert der Kommunismus nicht (auch wenn die Idee vielleicht schön wäre).

In der DDR haben die Leute auch gearbeitet, aber eher weil sie gerne arbeiteten - mit anderen Menschen zusammen.

Bei uns ist die Arbeit tatsächlich oft auch eine Last, weil man sich eher auspowern muß als in der DDR und eben JEDER, wenn er Pech hat, total abstürzen kann: z.B. mit HARTZ4 nach nur 1 Jahr Wohnung+Auto - wer kriegt mit 50 noch einen Job?

Ich erinnere mich an eine Pförtnerin einer Maschinenfabrik kurz nach der Wende - sie schlief gerade auf (ihrem) Sofa in der Pförtnerloge. Aber sie war super engagiert, freundlich und hilfsbereit und ein ruhiger und sicherer Job wie überall.

0

Was möchtest Du wissen?