Was für ein Vorwiderstand für eine 3V LED an einer 3V Spannung?
Hey ihr lieben Elektrofreaks. Ich bin ein begeisterter Lightpainter und bau mnir deshalb momentan ein paar LED Lampen mit verschiedenen Farben. Nun habe ich hier eine LED, welche eine Nennspannung von 3,3V hat und an 2xAAA oder 1xLithium Akku(3V) angeschlossen werden soll. Jetzt hab ich gelesen, dass man LEDs noicht ohne Vorwiderstand betreiben sollte, da der Strom nicht geregelt ist. Was sollte ich da für einen Widerstand benutzen? 20 Ohm? 50 Ohm? Liebe Grüße FLoxyd
7 Antworten
Beim Lesen der Frage war ich mir zunächst nicht sicher, ob das eine "Fangfrage" sein soll.
LEDs werden über einen Vorwiderstand betrieben, weil ihre nichtlineare Stromkennlinie schon bei relativ geringer Überspannung einen (zerstörerischen) Strom durch die Diode bewirken würde. Das wird durch den Vorwiderstand verhindert, weil dieser eine gewisse Strombegrenzung bildet, wodurch bei einem Spannungsanstieg der Strom nur noch linear steigen kann.
In deinem Fall ist der Wert des Vorwiderstands allerdings Null; eigentlich müsste er schon fast negativ sein, da die LED eine Nennspannung von 3,3 Volt hat.
Wenn eine LED mit zwei 1,5 V-Zellen oder einer Lithiumzelle betrieben wird, ist die Gefahr einer Überspannung vollständig gebannt. "Batterien" liefern nicht plötzlich eine Überspannung - das wäre ein biblisches Wunder!
Also, du brauchst keinen Vorwiderstand, sondern schließt die LED direkt an. Wenn du ein Strommessgerät hast, kannst du dieses testweise dazwischenschalten, um zu prüfen, ob der Strom dem Nennstrom der LED entspricht. Dieser beträgt bei klassischen LEDs um die 20 mA, bei "Low Current"-LEDs ein paar mA und bei Hochleistungs-LEDs bis zu ein, zwei Ampere.
Bei der LED, so wie Du das beschrieben hast, brauchst Du kein Vor- oder Nachwiderstand. Die LED zieht den Strom, den sie braucht.
Etwas anderes wäre, Du würdest ein Glimmlampe an 230 Volt anschließen, diese benötigen immer ein Vorwiderstand, der wird so hoch gewählt, das die Lampe noch gut leuchtet, die sind z.B. in Spannungsprüfer, diese Schraubendreher mit Glimmlampe, Lügenstifte oder Schwindelstifte, drin und die haben alle ein Vorwiderstand!
Das ist unter anderem schon falsch, weil der Strom (zum Teil) von der angelegten Spannung abhängt. Würde die Diode nur den Strom fließen lassen, den sie braucht, dann müsste sie automatisch ihren Widerstand ändern.
Da die Diode keinen festen Widerstand, sondern eine nicht-lineare Kennlinie besitzt, habe ich oben in Klammern "zum Teil" ergänzt.
Nun möchte er/sie eine LED, die 3 Volt benötigt, an 3 Volt betreiben, also geht das direkt ohne Vorwiderstand, soll diese LED aber an z.B. 5 Volt betrieben werden, so müssen dann bei gegebenem Stromfluß 2 Volt an einen Vorwiderstand abfallen!
Imax ca. 10mA
U = R*I
R = U/I
Nicht jede LED hat ein Imax von 10mA. Allerdings sind 10mA ein guter Wert, wenn man keine anderen Angaben hat.
Für alles weiter siehe Datenblatt oder wie sagt man so schön? RTFM
du musst einfach den wiedersttand ausrechen dazu nimmste deine 3 V dan brauchste noch Ampere (kannste mit einen ampermeter an deiner stromquelle messen dan rechneste den Widerstend R mit U/I
Wenn ich mir so den Widerstand aurechne, dann verbrat ich an dem schon den ganzen strom ;)
wenn du klever bist folgst du der aussage von smathbon. diese ausage ist bis auf kleine unkorrektheiten , die sich allerdings für deine frage nicht auswirken eindeutig die einzig richtige und praktikable ausage. auch die schlussforgerungen sind - endlichmal - wirklich eindeutig richtig. ich wünsche mir wesentlichmehr solcher guetn komentare, wenn du mir folgen möchtest , dann bewerte mit mir . ich kann nur sagen dumen hoch für diese antwort :) viele grüsse "
Die Aussage: "Die LED zieht den Strom, den sie braucht" ist falsch.