Was denkt ihr über Beziehungen zwischen Nicht-Christen und Christen?

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27 Antworten

In einer Beziehung (im allgemeinen Sinne) geht es um Verständnis, Rücksicht und Toleranz. Man muss nicht die gleiche Einstellung haben, aber man soll die Einstellung des Anderen respektieren, und gerade in einer engen Beziehung soll man sie auch einigermaßen verstehen.

Wie du es geschrieben hast, sieht es nicht aus, dass du die Einstellung von deinem Freund respektierst und verstehst oder überhaupt es tun willst. Umgekehrt scheint es so, dass er wenig Rücksicht auf deine Einstellung nimmt. Da sollt ihr schon mehr aufeinander zugehen.

Nach dem Gesetz des Occam'schen Rasierers sollte eine Hypothese möglichst einfach gestellt sein. Das heisst jetzt nicht, dass man die "Hypothese Gott" vollständig verwerfen muss, aber wohl dass man missionarischen Eifer deutlich einschränkt bzw. unterbindet. Dann klappt's auch in einer Beziehung.

ich verstehe: das kann einen traurig machen

lass ihm zeit.dräng ihn nicht.

dazu gehört natürlich geduld.

wenn du die aufbringst und nur hin und wieder was sagst,wenn du fühlst: jetzt sei ein guter zeitpunkt dafür,dann kann auf dauer eine solche beziehung sehr gut sein.

ich weiss,dass das nicht einfach ist.

Ja, ich bin auch atheistisch und denke, es haben langfristig auch nur die Beziehungen einen Sinn, in denen beide das ähnlich oder gleich sehen. Vor allem Christen möchten einen sonst immer bekehren und nerven damit. Es wird schief gehen, wenn Du ihn bekehren willst.

Leg nicht so viel Gewicht darauf. Wenn ihr euch in diesem Punkt einig wärt, würdet ihr in einem anderen (wichtigen) Punkt uneinig sein.

Versucht nicht, euch gegenseitig zu überzeugen - schaumal, wir wissen es doch alle nicht wirklich - Wichtig ist doch, dass ihr gut miteinander umgeht und euch gegenseitig respektiert. Auch und vor allem in religiösen Fragen.

Auch ändert sich die religiöse Einstellung während des Lebens durch Erlebnisse, durch das Alter, mal in diese, mal in jene Richtung. Lg;)

Gamine, ich finde du gibst gut gemeint einen nicht ungefährlichen Rat. Wenn Leaffly nur "christlich gefärbt" an einen Gott glaubt, also eher oberflächlich, dann spielt der Unterschied sicher keine tragende Rolle. - Sollte sie jedoch, nennen wir es "tiefgläubig" sein, mit regelmäßigem christlichem evtl. auch kirchlichem Engagement, dann können sehr wohl Probleme aus dieser unterschiedlichen Verbindung entstehen, nicht unbedingt jetzt, jung verliebt, aber später im Alltag! - Ich habe es zwar nicht selbst erfahren müssen, kenne mich aber mit solchen Problemfällen trotzdem aus. Lies vielleicht auch meine direkte Antwort. ' LG

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@derprediger

Frauen können auch damit leben, wenn ihr Mann ein "tiefgläubiger" Fussballfan ist. Also sollte ein Mann auch damit leben können, wenn seine Frau eine "tiefgläubige" Kirchenanhängerin ist.

Dass die Situation Schwierigkeiten bringen kann, ist klar - deshalb schrieb ich ja, sie sollten beide die Sichtweise des Anderen akzeptieren, was leichter geht, wenn man weiss, dass religiöse Anschauungen (hoffentlich!) bei den Menschen veränderlich sind.

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