Was bringt eigentlich der Bildschirmschoner?

5 Antworten

Bildschirmschoner kommen aus der früheren Computerzeit mit Röhrenmonitor. Dadurch wurde ein Einbrennen des Bildes bei Arbeitspausen verhindert. Ist heute nicht mehr notwendig aber manchmal unterhaltsam.

Der Zweck eines Bildschirmschoners lag ursprünglich darin zu verhindern, dass die scharfen Konturen der grafischen Arbeitsprogramme (wie z. B. Tabellenkalkulation) oder Bilder in die Röhrenbildschirme der 1980er und frühen 1990er Jahre eingebrannt würden. Bei moderneren Röhrenmonitoren sowie den heutzutage weiter verbreiteten Flachbildschirmen besteht die Gefahr des Einbrennens nicht mehr, sodass Bildschirmschoner heutzutage nur noch zur Unterhaltung oder aus Gründen des Datenschutzes verwendet werden. So kann mit Hilfe eines Bildschirmschoners verhindert werden, dass Neugierige während der Abwesenheit einer an einem Bildschirm arbeitenden Person sehen können, was diese auf dem Bildschirm stehen hat. Die optionale Aufforderung zur Eingabe eines Passworts für die Reaktivierung der Arbeitsoberfläche beim Beenden des Bildschirmschoners kann zudem unerlaubten Zugriff verhindern.

Wie es das Wort sagt, er schont den Bildschirm. Bei Röhrenmonitoren brannte ein stehendes Bild sich nach einiger Zeit in die bedampfte Fläche des Monitors ein und war auch erkennbar, wenn der Monitor aus war. Auf Dauer nahm der Monitor Schaden. Deshalb sollte beim Röhrenmonitor der Bildschirmschoner aktiviert werden. Ein zweiter Grund ist, bei kurzer Abwesenheit den Blick auf das, was ich gerade mache, zu verhindern. Dazu kann der BSS mit einem Passwort gesichert werden, so dass nur der angemeldete Benutzer den Monitor wieder aktivieren kann. TFT-Bildschirme benötigen keinen BSS mehr als reinen Monitor-Schoner, da Bilder bei TFTs nicht einbrennen können.

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