Warum wird Wein an Bergen/Hängen angebaut?

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14 Antworten

Durch die Neigung des Bodens ist eine bessere Sonneneinstrahlung vorhanden. Das begün stigt die Photosynthese. Darüber hinaus wurzelt die Rebe etwas tiefer und nimmt mehr Mineralien, sofen vorhanden, aus dem Boden auf. Dies wirkt sich positiv auf den Geschmack aus.

Die Steilen Hängen bieten die Beste Ausnutzung der Sonne: An den Steilhängen von Saar und Mosel zB wächst der Weltbeste Riesling, an den steilsten Hängen, da hier eine Sonnenausbeute (nabenden anderen faktoren wie Schieferboden, Nährstoffgehalt etc) am größten ist!

Das ist natürlich kein Muss, aber ein Vorteil! :-)

Wenn man eine relativ ebene Fläche zur Verfügung hat, baut man ihn auch dort an. Diese Flächen eigenen sich aber eben oft auch für eine andere Bewirtschaftung.

Die meisten Weinbaugebiete haben sehr sonnige Hanglagen, an denen man was anderes kaum anbauen könnte.

Das wichtigste für die Weinpflanze ist die Sonne. In Hanglage kann die Wärme bzw. Sonne optimal ausgenutzt werden. Zudem ist das Erdreich in diesen Lagen oft locker und nährstoffreich, und fördert so das Wachstum der Pflanzen.

Eines wird jedoch ganz bestimmt gebraucht und das ist viel Sonne. Aus diesem Grund wird Wein überwiegend an Hanglangen angepflanzt, wo er sich der Sonne entgegen recken kann und jede einzelne Weinpflanze viel Sonne empfängt. Deshalb findet man die guten Weinanbaugebiete beispielsweise in Deutschland in Flusstälern in Hanglagen wie beispielsweise an der Ahr, Mosel oder Rhein. Das steht alles unter
http://www.weinanbau.info/anbaugebiete.html

Das ist nicht überall so. In warmen Weinbaugebieten stehen die Rebstöcke auch einfach auf dem Feld. Der Grund für Anbau an Berghängen ist die höhere Sonneneinstrahlung, dadurch wird es wärmer und der Wein wird auch in "hohen" Norden an der Weinbaugrenze reif.

Das ist aus landwirtschaftlicher Sicht eine interessanter Gesichtspunkt. Wein lässt sich an Hängen anbauen die für die eigentliche Nahrungsproduktion nicht geeignet sind. Wein der an Hängen angebaut wird, steht also nicht in Konkurrenz zum Nahrungsmittel Anbau und ermöglicht den Landwirten (Winzern) ein relativ gutes Einkommen. Auch fördern die meist steinigen Böden die Qualität des Weines.

Biologisch angebaute Weine, bei denen keine Beikrautbekämpfung vorgenommenen wird, also nicht gehackt und keine Herbizide gespritzt werden, sondern nur gemäht wird, verhindern zudem die Erosion. Dieser Weinbau wird meist auf kleinen Schlägen mit diversifizierten Anbau und mit viel Restnatur betrieben, leistet somit einen Beitrag zum Naturschutz und Erhalt von Kulturlandschaften.

Wein kann fast überall in mittleren Breiten angebaut werden. Für den Wein darf das Klima weder zu kalt noch zu warm sein.. Da Wein ein sehr gutmütiges Gewächs ist, gedeiht es auf den unterschiedlichsten Böden.

Eines wird jedoch ganz bestimmt gebraucht und das ist viel Sonne. Aus diesem Grund wird Wein überwiegend an Hanglangen angepflanzt, wo er sich der Sonne entgegen recken kann und jede einzelne Weinpflanze viel Sonne empfängt.

In Frankreich und Spanien wächst der Wein auch im Flachland. Am Rhein nutzt der Winzer zum einen durch die Hanglage die Sonnenwärme besser aus, andererseits könnte man auf den kargen Hängen ohnehin nichts anderes anbauen, zumal die Hänge auch nicht maschinell bewirtschaftet werden könnten.

Weil Reben Staunässe nicht vertragen und das Wasser an Hängen besser abfliesst. In unseren Gefilden regnet es oft, da wird diese Drainage wichtig. Weil die Sonneneinstrahlung am Hang optimal ist, was vor allem für die nördlicheren Lagen wichtig ist. In Spanien oder Süditalien pflanzt man hingegen im Flachland an, weil dort mehr als genug Sonne ist und man das wenige Wasser möglichst im Boden behalten will. Ausserdem ist die Bewirtschaftung im Flachland einfacher, also kostengünstiger. Wein aus Hanglagen ist aber oft auch wertvoller, weil besser. Die Bodenbeschaffenheit am Hang ist vielfältiger, es hat mehr Mineralien (Gesteine), im Flachland sind die Böden in der Regel eher einseitig sand- oder kalkhaltig, was auch 'einfachere' Weine ergibt.

Renegade71 09.03.2010, 10:41

DH für die Antwort, weil sie nicht nur Sonneneinstrahlung und Wärmesondern auch den Wasserhaushalt berücksichtigt. Sehr gut.

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Damit sie viel wärme abbekommen sind sie viel am Berg zu sehen. In Gärten ect.. wachsen sie auch, aber sie tragen nicht soviel wie an den Hängen. In andern Ländern haben sie andere Standorte aber dort sind sie auch viel so angebaut das sie immer viel Sonne abbekommen. Italien, Spanien ist es ja eh wärmer.

Weil so optimal die Sonne genutzt werden kann, zumindest hier in Deutschland.

weil die trauben am hang die meiste sonne abkriegen

Dieser Weinanbau an Südängen wird nur dort praktiziert, wo den Winzern keine Felder zur Verfügung stehen!

Bienerl 08.03.2010, 09:44

Genau!

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monali33 08.03.2010, 09:47
@Bienerl

oh das hab ich noch nie gesehen. ich wohne in einer Gegend, in der gar kein Wein angebaut wird. Gestern war ich in Rüdesheim und hab dort eben die Hänge voller Wein gesehen...

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FAltenhain 08.03.2010, 09:45

im watt ist echt voll viel platz für weinfelder

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Renegade71 09.03.2010, 10:40

Ich sag nur - Nuhr: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die f....e halten!

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