Warum wird man Ohnmächtig und was beeinflusst es?

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6 Antworten

Das passiert in der Regel wenn das Gehirn zu wenig Sauerstoff oder
Glukose bekommt. Die Ursachen dafür können sehr verschieden sein und
findest Du hier.

http://www.bewusstlosigkeit.de/ursachen/welche-ursachen-gibt-es/index.htm

Übrigens hat eine Ohnmacht unseren Vorfahren oft das Leben gerettet, in einer Welt als es noch keine Rettungssanitäter gab. Bei schweren Verletzungen sank durch den Blutverlust der Blutdruck und sie fielen in Ohnmacht. Dadurch konnte sich die Wunde leichter schliessen und schützte sie vor dem Verbluten.

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Eine Ohnmacht, auch Synkope genannt, ist eine kurze Bewusstlosigkeit von bis zu 1 Minute Länge, meistens infolge einer verminderten Durchblutung des Gehirns. Bei der Ohnmacht sind in der Regel alle wichtigen Schutzreflexe vorhanden und der Ohnmächtige kann schnell zu Bewusstsein gebracht werden.

Bei einer Bewusstlosigkeit hingegen sind diverse Reflexe ausgeschaltet (z.B. Schluck- oder Hustenreflex). Aus diesem Grund kann die Bewusstlosigkeit lebensgefährlich sein. Der schwerste Grad der Bewusstlosigkeit ist das Koma. Beim Koma schließlich können selbst höllische Schmerzen den Betroffenen nicht aufwecken. Wie entsteht eine Ohnmacht? Wenn der Blutdruck kurzfristig absinkt, erhält das Gehirn nicht mehr genug Sauerstoff. In der Folge setzt das Bewusstsein aus und man fällt um. Ursachen für eine Ohnmacht: Extreme Erschöpfung, körperliche Überanstrengung, Stresssituationen, die von Schmerzen, Angst oder Spannungen geprägt sind (z.B. Hitze, überfüllte Räume, schlechte Luft.). Daneben gibt es noch psychische Ohnmachtsanfälle, wie sie etwa beim Anblick von Blut oder Spritzen auftreten können oder auch bei Konzerten einige Fans heimsuchen. Früher wurden diese psychogenen Ohnmachten als hysterisch bezeichnet. So gefährlich ein Ohnmachtsanfall aussieht, eigentlich ist er in der Regel harmlos. Denn meist dauert er nur wenige Sekunden. Bleibende Schäden sind die absolute Ausnahme. Das Risiko liegt darin, dass viele Ohnmachtsanfälle sehr plötzlich passieren. Wenn man so plötzlich hinfällt, kann man sich leicht verletzen. Manche Menschen spüren Warnsymptome einer drohenden Ohnmacht: zwanghaftes Gähnen, Müdigkeit, Übelkeit, Schwindel, Schweißausbruch, Blässe, Zittern, eventuell auch Herzklopfen. Ärzte empfehlen, dann ein koffeinhaltiges Getränk zu sich zu trinken, denn das hebt kurzfristig den Blutdruck. Bei längerem Stehen helfen Kompressionsstrümpfe, den Blutstau in den Beinen zu verhindern. Wer weiß, dass er unter Herzproblemen leidet, sollte seinen Blutdruck regelmäßig überwachen. Wer häufiger und ohne ersichtlichen Grund ohnmächtig wird, geht besser zum Arzt. Ist jemand ohnmächtig geworden, sollte man ihm als erste Hilfe die Beine hochlegen. So fließt das Blut aus den Beinen zurück zum Herzen - der Blutdruck stabilisiert sich. Auch zu trinken ist wichtig. Das hilft, das Gehirn wieder mit Sauerstoff zu versorgen. Kommt der Ohnmächtige nicht augenblicklich wieder zu sich, sollte man sofort den Notarzt alarmieren.
Ich hoffe das hat geholfen

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Kommentar von Feldschwarz
03.05.2016, 22:36

das war mal eine gute Antwort, danke

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Wie schon gesagt Schmerzen reduzieren oder bei zu viel Stress das der Körper nicht mehr kann, wirkt wie ein Neustart

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- bei zuviel Sauerstoff (bspw. bedingt durch Hyperventilieren)

- Bei Aktivierung des sympathischen Nervensystems (bedingt durch Stressreaktion) wird das Blut u.a. in die Extremitäten geleitet und steht dann für eine ausreichende Versorgung einer Flucht- oder Kampfreaktion zur Verfügung

- in Schlafzuständen

- unter Drogenintoxikation

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Ich denke das ist eine nette Frage für Google, auch wenn ich kein Freund davon bin. 

Synkope = Versetzung in die Bewusstlosigkeit

1. Reflex-Synkopen: Übersteigerte Kreislaufreflexe lösen hier die Ohnmacht aus; häufigste Form von Synkopen.2. Herz-Synkopen: Dem Bewussteinsverlust liegen verschiedene Herz- und Gefäßerkrankungen zugrunde. Auch Medikamente können Herz und Kreislauf beeinflussen und eine Synkope auslösen, wie unter 2. und 3. weiter unten beschrieben.3. Orthostase-Synkopen: Störungen der Blutdruckregulation sind für orthostatische Synkopen verantwortlich, etwa bei niedrigem Blutdruck in Form der orthostatischen Hypotonie.

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Man kann sich nicht mehr selber schaden.

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