Warum wedeln Stierkämpfer mit einem roten Tuch, um den Stier wild zu machen?

4 Antworten

Stiere sind -soweit ich weiß- farbenblind, das wedeln des Tuches macht ihn aggressiv. Man könnte also durchaus auch ein blaues oder grünes Tuch nehmen, das wäre egal. Ein rotes Tuch ist Tradition.

Stiere erkennen die Farbe rot gar nicht, also könnte das Tuch wirklich grün (oder irgendeine ander Farbe) haben. Auch das Flattern des Tuches macht die Stiere noch nicht wild. Der Stierkämpfer wird vielmehr für einen anderen Stier gehalten, wobei das Tuch den Rumpf darstellt. Da dieser die empfindlichste Stelle dieser Tiere darstellt, gilt der Angriff genau dieser Stelle.

Im ersten Teil des Stierkampfes verwendet der Matator den Capote, ein großes gelbes oder purpurrotes Tuch, um den Stier zu reizen und zu bewegen. Der Hauptgrund hierfür: Durch die Bewegungen verursachen die Banderilles grössere Wunden, denn sie kippen durch die Bewegungen hin und her, dadurch wird auch mehr Blutverlust herbeigeführt.

 - (Tiere, rot, Stier)

Es könnte genausogut grün sein.

Zu Beginn ist das 1. Tuch sogar Rosa mit gelber Rückseite. Wenn es ans Eingemachte geht wird jedoch das rote Tuch genommen, weil man dann das Blut nicht so sieht, es also nicht schmutzig wirkt.

Das rote Tuch ist kleiner und dazu gedacht, den Stier so nah wie möglich am Körper des Toreros heranzuführen, ohne dass der Torero dabei Ausweichbewegungen macht. Dabei streift der Torero das Tuch von dem er meint es wäre der Torero.

Beim Streifen gleitet das Tuch über den Rücken des Stiers hinweg, der jedoch durch die Spieße, die dafür sorgen sollen, dass die Haut gedehnt wird und der Degen letztlich leichter sein Ziel findet, blutig ist.

Würde man auf die Spieße verzichten, wäre das Töten grausamer, da der Todesstoß nicht so maßvoll ausgeführt werden würde.

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