Warum greifen Stiere beim Stierkampf die Toreros nicht an?

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6 Antworten

Der Stier orientiert sich an seinem optisch größten Gegner, dem Lappen. Er kämpft normalerweise nur gegen andere Stiere, nicht gegen Bohnenstangen. Der Torero ist für ihn nicht mehr als eine Birke am Wegesrand. Ausserdem kämpft der Stier rituell. Wenn der Gegner verharrt, steht auch er still. Nur wenn das Tuch (Stier) auf ihn zu kommt, greift auch er an. Deswegen kann der "mutige" Torero, indem er den Lappen vom Stier weg schwenkt, dem "Monster" den Rücken zukehren.

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Kommentar von Beiko14
10.10.2011, 01:21

Ok, danke für deine Antwort. Also ist es hier auf die "Gnade" des Stiers zurückzuführen. Wenn sich der Gegner zurückzieht sieht der Stier den Kampf als gewonnen und sieht keinen Sinn mehr darin den Gegner noch weiter zu verletzen. Traurig, dass ein Tier sozialer erscheint als manche Menschen...

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Ähm, im Stierkampf dreht sich alles darum, dass der Stier den Stierkämpfer angreift, von der ersten bis zur letzten Minute.

Der Stierkämpfer greift ja den Stier nicht an, außer während der letzten Sekunden.

Stier betritt das Rund, geht auf alles los, was sich bewegt und will es töten. Gleiches passiert, wenn du mal ahnungslos auf eine Stierkampfweide kommst.

Klar, der Stierkämpfer lockt den Stier, der geht auf ihn zu und die Kunst im Stierkampf ist es eben, im letzten Augenblick den Stier glauben zu machen, das Tuch wäre der Torero.

Dass ein Stierk plötzlich kein Interesse an einen Torero zeigt, kommt nur vor, wenn der Stier sich eben ausgetobt hat, nachdenkt wie er den Torero um die Ecke bringen kann oder wenn es sich um eine schlechte Qualität des Stiers handelt.

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Weil die von Natur aus nicht böse sind glaube nicht das sie Menschen absichtlich verletzen würden.Sie werden von klein auf triniert auf das rote Tuch,glaube es ist das gleiche Prinzip wie bei Kampfhunden!

Der Stier hat überhaupt keine Chance,für den Stier wäre es besser der greift den Torero an als das rote Tuch!So kan er wenigens seinen Peiniger auch bestrafen.

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Die versuchen es erst, die mögen die rote Farbe des Tuches nicht, aber der Gaylero weicht ständig aus und irgendwann hat der Stier kein Bock mehr. Wenn er aber einen erwischt, dann vergisst er es meistens sein Leben lang nicht mehr. Oder er ist gleich tot.

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Kommentar von ericMalaga
14.11.2011, 18:15

Die Farbe des Tuchs spielt keine Rolle. Im 1. Drittel ist das Tuch sogar auf der einen Seite gelb, auf der anderen violett. Da der Stier im 2. Drittel blutet, wird ab da ein rotes und kleineres Tuch genommen um den Stier so nah wie möglich an den Körper zu locken. Eine andere Farbe würde zusehr herausstechen und die Ästhetik stören. Man könnte auch ein weißes oder grünes nehmen, nur wäre das dann blutverschmiert (wie die Stierkampfkleidung). Der Stier geht auf alles los, was er meint er könnte es töten, also Mensch und Pferd im Stierkampfrund. Auch ohne Tuch.

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Stiere sind eben nicht wirklich clever, ist doch bei den "menschlichen" ebenso!

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Kommentar von Cyberfx
10.10.2011, 00:46

stimmt. ich und meine freunde rennen ständig in irgendwelche tücher rein

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... hättest Du so einen Blutverlust wie der Stier, nachdem man den Stier so geschunden hat, dann wäre Deine Wahrnehmung auch geschwächt. Geduldete Tierquälerei !!!

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