Warum sollte man einen Stern am Nachthimmel nie fixieren, wenn man ihn beobachten möchte?

2 Antworten

in der dunkelheit muss man zick-zack gucken, um details richtig erkennen zu können. ansonsten reimt sich das gehirn selbst irgendwelche muster zusammen. das gehirn ist darauf fixiert, immer ein muster zu erkennen. das kenn ich von der bundeswehr, weil man sonst in der dunkelheit immer irgendwelche figuren oder tiere sieht, die nicht da sind... aber bei sternen? aber einen anderen grund kann ich mir nicht vorstellen

Doch, man sollte den Stern schon einmal anfixieren, weil man da eine interessante Erfahrung machen kann.

Das geht am besten mit einem sehr kleinen lichtschwachen Stern.

Wenn Du ihn genau anfixierst, fallen seine Lichtstrahlen auf die Mitte Deiner Netzhaut. Dort ist eine besondere Stelle, der "gelbe Fleck". Hier befinden sich nur Zapfen-Sinneszellen. Sie sind zum Farbensehen und für die Sehschärfe wichtig. Sie benötigen aber eine Mindestmenge an Licht, um reagieren zu können. Im Dunkeln

sieht man ja keine Farben.

Wenn nun das winzige bisschen Licht der lichtschwachen Sterns genau auf den gelben Fleck fällt, siehst Du

ihn nicht mehr.

Guckst Du aber ein wenig neben den Stern, ist er auf einmal wieder da. Die übrigen Bereiche der Netzhaut enthalten Zapfen- und Stäbchen-Sinneszellen. Die Stäbchen benötigen nur sehr wenig Licht und reagieren

auch auf den kleinen Stern.

 - (Biologie, Augen)

tolle Antwort. DH

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