Warum sind Schusswunden schlimmer als Stichwunden?

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7 Antworten

Die Geschwindigkeit macht es und die Form des eindringenden Körpers.

Ein Messerstich ist schmal und sauber, eine Schusswunde ist deutlich großflächiger vom Querschnitt des eindringenden Objekts und durch die Geschwindigkeit der Kugel wird auch das umliegende Gewebe massiv geschädigt.

Eine Schußwunde kann grundsätzlich mehr Arterien verletzen, als ein Messerstich, und mehr Gewebe, incl. Knochenbestandteile schädigen.

Die Folgen sind dann extremer, denn eine Schnittwunde kann sich schneller selber schließen und zur Abheilung beitragen.

Ein Schuß mit Schußkanal, womöglich durch diverse Organe, ist schwieriger zu versorgen und zu heilen.

Ein Messer ist meißtens glatt und sehr scharf wenn es in kämpen eingesetzt wird. Eine Kugel hingegen ist ein Stück Metall welches durch eine Explosion verformt wurde mit vielen kleinen Kanten die sich irgendwie durch Fleisch hindurchbohrt....

Es gibt auch einen Durchschuss, welcher net so schlimm ist, wie wenn die Kugel stecken bleibt. Kugeln können auch an Knochen reflektiert werden, was noch schlechter ist. Denn dann ist ein kurzer Pinball im Körper am Start.

Ein Messerstich kann nicht stecken bleiben

Ein Messer dringt nicht so kleinflächig und heftig wie eine Messerklinge ein

Stichwunde = glatter einschnitt = eventuell sogar nur Fleischwunde ,sofern kein Messer mit Zacken oder ähnlichem verwendet wird

Schusswunde = Projektil zerfetzt Gewebe ect. bis zum durchschlagen des Körpers = größere Blutungen ect.

Doch die Verletzungen sind sehr unterschiedlich.

Ein Geschoss kann einen Körper durchdringen,ohne grossen Schaden anzurichten.Es kommt auch auf die Form  des Geschosses an.

Ein Messer hinterlässt ja keinen glatten Schusskanal,sondern die scharfe Schneide,zersäbelt ja viel Gewebe.

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