Warum kühlen Mikrowellen nach?

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Die Lüftungszeit ist wichtig, weil das Magnetron (das Teil, welches die eigentlichen Mikrowellen produziert) neben den Mikrowellen auch sehr viel Wärme produziert.

Diese Wärme muss weg gekühlt werden, sonst geht das Teil kaputt, zumindest hat es ohne ausreichende Kühlung eine stark verkürzte Lebensdauer.

Ziehst Du den Stecker, ist diese Kühlung unmöglich und das Gerät wird schnell kaputt gehen.

Hallo ApolloJustice

Vermutlich ist deine Mikrowelle so eingebaut dass die Lüftungsschlitze nicht komplett frei sind. Dann erwärmt sich das Gerät so stark dass das Kühlgebläse noch nachlaufen muss um die Bauteile zu kühlen.

Das nachlaufen darfst du auf keinen Fall unterbrechen indem du den Stecker ziehst, sonst können Bauteile ihren Geist aufgeben.

Gruß HobbyTfz

Meine Mikrowelle geht die Lüftung garnicht mehr aus ... was kann ich dagegen machen

Austauschen gegen eine neuere .

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Innenraum zusätzlich über Gas erhitzen um Feuchtigkeit zu reduzieren

Hej @ all...

wir hatten vor kurzem leider leichten Schimmel in unserem Schlafzimmer (Altbau). Der Grund dafür war falsches Lüftungsverhalten. Morgens und Abends wird bei uns jetzt mit Durchzug und komplett geöffnetem Fenster gelüftet. Im Wohnzimmer bekommen wir die relative Luftfeuchtigkeit mittlerweile auf ca. 50 - 60% bei ~20-22°C. Im Schlafzimmer sind tagsüber ca. 55 - 65% bei 19 - 21°C. Abends nach dem Lüften schaffen wir kurzzeitig sogar 45% bei ca. 18°C. Nach dem schließen des Fensters steigt die Luftfeuchtigkeit relativ schnell aber wieder auf ca. 55-65% und dann Nutzungsbedingt zum Morgen hin auf ca. 65-75%.

Da wir wie schon geschrieben in einem Altbau wohnen und die Wand einen schlechteren U-Wert als die Fenster haben (ca. 1,5 W/m2K) sehe ich aufgrund von Berechnungen auf www.u-wert.net echt schwarz, wenn erst die richtig kalte Jahreszeit kommt.

Im Schlafzimmer müssen einfach 18°C sein! Sonst kann ja kein Mensch da drin schlafen.

Da wir unser Nutzungsverhalten komplett geändert haben, kann ich mir die trotzdem vorhandene Luftfeuchtigkeit nur daher erklären, dass das Mauerwerk bzw. die gesamte Bausubstanz die Feuchtigkeit über die Sommermonate aufgenommen hat und es jetzt an uns liegt, diese durch heizen/lüften usw. zu entfernen.

Um diesen Prozess zu beschleunigen ist mir also folgende Idee gekommen: Kann man nicht über ein Wochenende mal einen Gasbetriebenen Heizstrahler in den Raum stellen und dann den Raum extrem (vllt. 30°C oder mehr) aufheizen um die Feuchtigkeit erst zu verdunsten und dann durch stündliches Lüften nach draußen zu befördern? Mit der normalen Heizung ist dies ja kaum realisierbar. Hat evtl. jemand schon Erfahrungen damit?

Beste Grüße pazzero

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