warum kommen waldkiefer und rotbuche nicht an einem standort vor?

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Ursprünglich ist die Waldkiefer eine Bewohnerin des so genannten borealen Florengebietes, das sich in Nordamerika, Asien und Europa annähernd ringförmig an die arktischen Zonen anschließt. Sie ist also auf raue, kalte Klimazonen spezialisiert, die vorwiegend von Nadel- und Birkenwäldern bewachsen werden. Die Rotbuche hingegen ist Bewohnerin des zentraleuropäischen Laubwaldgebietes, das sich dem borealen Florengebiet südlich anschließt. Die Buche liebt ein relativ feuchtes und nicht zu raues Klima. In unseren Anlagen, Parks und Wirtschaftswäldern findet man natürlich alles bunt gemischt, da die Bäume hier durch Forstbewirtschaftung vor besser ausgerüsteten Konkurrenten geschützt werden.

Zumindest in jüngeren Pflanzungen.

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die Buche ist ein Flachwurzler, d.h. die Wurzeln kommen nicht so tief in die Erde. Der Baum nimmt das Wasser also von der Erdoberfläche auf, während die Wurzeln der Kiefer seehr tief in den Boden reichen. Dadurch koennen sie auch in sandigen Böden, wo das Wasser schnell nach unten versickert gut überleben. Die Buche würde an sandigen Orten schnell vertrocknen. Die Wurzeln der Kiefer vertragen, aufgrund ihrer Spezialisierung an trockenere Orte, es nicht ständig unter Wasser zu stehen, da sie dann auf Dauer anfangen zu faulen. Deswegen findet man sie nur selten in der Nähe von Buchen.

In unserem nahegelegenen Mischwald ist das durchaus zu finden.

aber auch nur, weil die da extra angepflanzt sind

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