Warum kann es keine zwei gleichen Fingerabdrücke geben?

4 Antworten

Dies beginnt sich schon sobald im Mutterleib die Fingerkuppen der Zwillinge onder Drillinge Mehrlinge damit zu tun dass der Druck den die Babys im Mutterleib ausgesetzt sind ein immer wieder anderer ist und sich danach die Fingerkuppen Rillen bikden.

Es kann durchaus zwei gleiche Fingerabdrücke von unterschiedlichen Personen geben. Das ist ähnlich der "Wahrscheinlichkeit der Vaterschaft". Diese liegt meist bei 99.99x% Das ist theoretisch gesehen ein sehr schlechter Wert. Auf der Erde gibt es ca. 8 Milliarden Menschen. Davon ausgehend, daß nur die Hälfte davon Männer sind (4 Milliarden) gibt es rechnerisch gesehen außer dem "echten" Vater noch 4 Millionen andere Männer, bei denen das Ergebnis genau gleich aussehen würde. Herkömmliche Fingerabdrücke sind wesentlich ungenauer und deshalb auch lange nicht "einmalig".

So einfach ist es dann doch nicht: Es wurden bisher keine 2 gleichen Fingerabdrücke wissenschatlich gefunden - das schließt es zwar nicht aus - aber daraus eine Wahrscheinlichkeit zu berechnen, kann man auch nicht :-) Es geht hier ja um die "Fingerabdrücke" an sich - und von denen kann man bisher von einer Einmaligkeit/Individualität ausgehen - die Erkennungsverfahren, die aktuell Fingerabdrücke aufnehmen, verarbeiten und vergleichen - diese haben jedoch eine Fehlerrate, weil bisher kein automatisches System tatsächlich "menschlich exakt" bestimmen kann, ob zwei Abbilder von Finger-Papilarlinien zur selben Person gehören. Übliche FAR (False Acceptance Rate) bei AFIS Systemen bewegen sich so bei 1:10^-9 bzw. noch geringer - d.h. dass von nur 1 Mrd Vergleiche 2 Finger von unterschiedlichen Personen mit einander als "identisch" in Verbindung gebracht werden - und wie schon in einer anderen Antowrt erwähnt, werden in großen Systemen meist eine Kombination aus 10 Fingerabdrücken,Pattern-Types,Poren usw. ausgewertet - nicht nur "ein Fingerabdruck" (es sei denn, er ist Latent).

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Die Variationsbreite ist so ungeheuer groß, dass es praktisch ausgeschlossen werden kann, dass das passiert. Die Wahrscheunlichkeit, im Lotto (6 aus 49) zu gewinnen, ist dagegen hoch. Bei 6 aus 49 Millionen würde das anders aussehen und es wäre ziemlich unwahrscheunlich, dass es hier überhaupt je einen Gewinn geben würde.

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