Warum ist Wasser durchsichtig aber sichtbar?

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5 Antworten

Hi,
wenn etwas durchsichtig ist, bedeutet das, dass das Licht leicht gebrochen wird, aber nicht so weit, dass die Lichtstrahlen nicht mehr durch kommen.
Erst wenn es absolut zu keiner Lichtbrechung mehr kommt, heißt das bei uns durchsichtig. Theoretisch könnte man so ein Glas auch erstellen, das "Problem" dabei ist aber, dass es immer einen Rand gibt, der das Licht eben doch anders bricht und damit sichtbar ist.

Wasser ist ein anderes Medium als Luft und hat somit einen anderen Lichtbrechungsindex. Sobald ein Lichtstrahl von einem Medium in das nächste eintritt (außer im exakten 90°-Winkel), wird der Lichtstrahl abgelenkt - der Eintrittswinkel entspricht nicht dem Winkel im neuen Medium. Glrichzeitig aber tritt auch jeder reflektierte Lichtstrahl in einem anderen Winkel wieder aus dem Medium heraus, bevor er auf das Auge trifft. Da das uns bekannte (UV-)Licht sich aus verschiedenen Farben zusammensetzt, haben diese auch verschiedene Wellenlängen. Tritt eine Lichtwelle in ein anderes Medium ein, so wird es abhängig von der Wellenlänge und vom Eintrittswinkel abgelenkt. Dabei entsteht bei Wasser i.d.R. die sichtbare Farbe Blau (gilt auch für das Kondenswasser in der Athmosphäre, weshalb der Himmel blau ist). Dazu kommt noch die Dichte des Wassers (welches selten chemisch rein ist), wodurch die Farbe in Abhängigkeit von der Wassertiefe immer intensiver (bzw. dunkkler) wird.

Besonders gut zu sehen ist dieser Effekt des abends und bei Regenbögen:

Morgens und abends trifft das Sonnenlicht in einem extrem flachen Winkel auf die Athmosphäre und muss eine längere Strecke durchdringen. Dabei werden die meisten Farbanteile (Lichtwellen) abgelenkt, bevor sie den Boden erreichen - außer dem langwelligen Rot und den angrenzenden Farben.

Bei Regenbögen werden die Lichtwellen durch die Form der Wassertropfen in geordneter Form in alle Richtungen reflektiert - wie beim Prisma. Man sieht durch die runde Form eines Tropfens alle Farben in gefächerter Formation. Da sich aber jeder Wassertropfen in einer anderen Position befindet, verändert sich auch jeweils der Winkel zum Betrachter. So entsteht der sichtbare Farbverlauf des Regenbogens. Es gibt aber noch eine Eigenart: Magenta ist im natürlichen Licht nicht enthalten, da es keinen "Farbkreis" bildet. Diese Farbe kann nur künstlich mit Pigmenten oder z.B. LED erzeugt werden, indem man das kurzwellige Blau mit dem langwelligen Rot mischt.

tuamsha, hat nach Wasser gefragt,nicht nach Regenbogen oder nach der Farbe Magenta.

Du schweifst jedesmal ab,ohne die eigendliche Frage zu beantworten.

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Wenn unsere Luft aus Wasser bestehen würde, könnten wir sie dann sehen?

Ja. Und wir sehen sie auch, da ein großer Anteil unserer Luft aus Wasser besteht. Denn ansonsten wäre der Himmel tagsüber nicht blau sondern schwarz.

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Gegenfrage,warum ist die Banane krum aber gelb?

Wenn die Banane noch grün ist, ist sie trotzdem schon krumm. Und das hat nichts mit Wasser und Lichtbrechungsindex bzw. mit elektomagnetischen Wellen im sichtbaren Bereich zu tun (wovon man gehört haben sollte, wenn man als Elektriker o.ä. mit verschiedenen Leuchtmittel-Technologien arbeitet). Nachzulesen auch in jedem Tabellenbuch der Elektrotechnik.

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@electrician

Nett und was haben Leuchtmittel-Technologien  mit Wasser zu tun?

Die Banane war aber gelb nicht grün und sie hat auch mit elektromagnetischen Wellen zu tun oder wie siehst Du Farben?

Passt Dir wohl nicht,das ich gelernter Elektriker & Elektroniker bin und Du nur Laie.

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Lichtreflektion

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