Warum ist Pappe Braun?

6 Antworten

Pappe ist ein Verpackungsmaterial und deshalb wird der Arbeitsprozess Bleichen eingespart. Außerdem ist es Umweltschonend. Bleichen belastet die Umwelt.

heutzutage wird durch das Bleichen keine Umwelt mehr belastet. Das war vor 20 Jahren noch so. Da wurde mit Chlor gebleicht, heute mit Sauerstoff.Außerdem sind die Umweltauflagen in den Papierfabriken extrem hoch.

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Weiße Kartons sind aber aus Kostengründen mehrlagig oder gestrichen. Die weißen Außenflächen sind im Grunde nur weiße dünne Papierschichten die bei der Herstellung aufgegautscht werden. Es gibt je nach Qualitätsanforderung deshalb 2-, 3- oder 4-lagige Kartons. Ein Karton aus rein weißen Papierfasern wäre unwirtschaftlich und wegen des hohen Preises kaum zu verkaufen. Die Stärke der weißen Oberschicht richtet sich nach Anzahl und der Qualität der Unterschichten, von ca. 20g/m² - 50g/m², also doch recht dünnen Papier wenn man weiß das Schreibpapier meist 80g/m² hat. Man kann das auch sehen wenn man einen Karton quer zur Faserrichtung auseinander reißt. Es gibt auch Kartons bei denen die oberste Schicht gefärbt oder pigmentiert ist. Bei den gestrichenen Kartons wird aber Farbe mit unterschiedlichen Verfahren aufgetragen. Die mehrlagige Produktionsweise der Kartons bedingt daher den hohen technischen Aufwand, den Lexa1 meinte, wenn man sich vorstellt das jede einzelne Lage separat aufbereitet werden muß.

Weil das Holz aus dem das Zeug ist auch in gewisser Weise braun ist und Pappe oder Kartons nicht derart gebleicht werden wie z.B. Druckerpapier.

Die Zellstoffasern sind von Natur aus so bräunlich, alles andere ist wie gesagt gebleicht...

Da Pappe als in der Industrie nicht so hochwertiger Stoff gesehen bzw. verwendet wird, sind hier keine "Veredelungsprozesse" nötig, wie oben erwähntes Bleichen des Druckerpapiers...

Pappe besteht letzen Endes aus Zellstoff und Klebstoff...

Also ein eher "unreines" Produkt. Weniger Produktionsaufwand heißt auch billiger prodziert...

Das stimmt so nicht ganz. Die Pappeproduktion ist manchmal noch viel aufwändiger wie die Papierproduktion. ( Extra Klebmaschiene, andere Stoffauflösung, Trocken und Siebpartien sind mehr Verschleiß unterworfen.)

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Weil das weiße Papier zum Schreiben gebleicht ist - benötigt man bei Verpackungsmaterialien natürlich nicht.

Bei der Pappeherstellung ( anders als bei Papier ) wird das Lignin nich vollständig oder gar nicht aus dem Zellstoff entfernt. Das Lignin ist aber für die braunfärbung verantwortlich. Je weniger Lignin im Zellstoff ist umso, weißer ist die Pappe.