warum ist deutschland so kinderfeindlich?

3 Antworten

Ich empfind das auch so. Die Südlichen sind viel lockerer und können Kinder viel besser einbinden. Sie sind überhaupt herzlicher und freundlicher. Bei uns ist man Vielerorts zu Hunden viel netter als zu Kindern. Ich glaube wir verlangen von uns und demnach auch von den Kindern, daß wir "funktioniern", und berechenbar sind. Wie man ja auch hier bemerkt, wird viel verglichen und auf irgendwelche Regeln geachtet. Da ist man halt anderswo gelassener und läßt den Kindern und sich selbst mehr Spielraum.

Wie passt denn dann dazu, dass in Italien und Spanien die Geburtenrate sogar noch niedriger als hier ist??

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Naja also in Deutschland denken die Leute leider nicht weit genug, für die meisten gibt es nur sich selbst und vieleicht noch die eigenen Kinder. Ich hab schon viele Events für Kinder und Jugendliche veranstaltet und die größsten Probleme die ich bei diesen Events hab sind meist leider die Eltern, entweder sind ihnen die Sachen nicht aufregend oder wichtig genug damit die Eltern ihre kostbare Zeit opfern müssen um mit ihren Kindern dabei zu sein. Da kommt mir nur eine Frage wie wollen die Leute in Deutschland Kinderfreundlich sein wenn sie nichtmal "Kinderfreundlich" zu ihren eingenen Kindern sind. Ausserdem werden in Deutschland Kinder nicht ernst genommen, weil wir nicht sehen was Kinder sind. Kinder sind unser Potenzial und Zukunft und wenn wir das nicht nutzen und ausbauen werden wir alle nicht weit kommen.

Ich glaube nicht, dass wir Deutschen von Haus aus kinderfeindlich sind. Vielmehr macht es uns der Staat schwer kinderfreundlich zu denken;-)

Glaube ich nicht, das ist meiner Meinung nach eine Ausrede. Untersuchungen zeigen das selbst Hartz4 Empfänger oftmals genug Geld hätten um Kinder zu bekommen und nein die müssten nicht ohne Spielzeuge aufwachsen.

Das sind immer egoistische Ausreden, Menschen in anderen Kulturen bauen große Familien auf ohne das es dort Kindergärten, Schulen für jeden, Kindergeld usw. gibt.

Ich will meinem Kind etwas bieten können ist sicher auch oft nur eine Ausrede. Als müsste man seine Kinder in großem Wohlstand aufwachsen lassen, was Kinder in erster Linie brauchen ist Liebe und Zuwendung und sicher nicht unzählige teure Spielzeuge und ein Alltag wo sie in Ganztagsschulen rumhocken müssen weil Vater und Mutter lieber bis Abends arbeiten um ihrer Karriere nachzugehen. Solche Kinder haben nicht gerade Familienfreundliche Vorbilder. Es ist die Kultur die zu dieser Kinderlosigkeit führte, die moderne Kultur was so viele Feministen und Aufklärer gut heißen, das ist es nun was Deutschland in die Armut führt mit 50% der Staatseinnahmen die für das Sozialsystem fließt weil es zu wenig junge Menschen gibt und immer mehr alte.

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