Warum ist der Äquivalenzpunkt nicht immer auf pH 7?

2 Antworten

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Weil:

1.) Manche Säuren (z.B. H3PO4) ihre H's bei verschiedenen pH-Werten abgeben.

2.) Aus einer Säure die konjugierte Base mit einem anderen pH-Wert entsteht.

3.) Nicht jede Titration auf Säure-Base-reaktionen beruhen (z.B. Komplexometrie)

Und was spielt das für ne Rolle, wie die die Hs abgeben? Ich check das einfach nicht^^. Übrigens meine ich Säure-Base-Reaktionen.

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@user1413

Wenn H3PO4 ein Proton abgibt entsteht daraus H2PO4-. Diese kann immer noch weitere Protonen abgeben, reagiert also sauer - hat aber einen anderen pH-Wert als H3PO4. Das zweite H wird dann weniger leicht abgegeben -> der pH ist höher.

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@hoipolli

Hmm, ich glaub ich checks jetzt. Vielen Dank^^

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Sind Säure und Lauge sehr unterschiedlich stark, liegt der Äquivalenzpunkt mehr zum stärkeren Partner hin. Eine Natriumcarbonatlösung ist daher alkalisch, während Magnesiumsulfat etwas sauer ist.

Aber wenn der Äquivalenzpunkt da ist, wo sich Säure und Base ausgleichen, muss das ja da sein, wo der pH-Wert neutral ist, und das verstehe ich jetzt irgendwie nicht.

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@user1413

Der Äquivalenzpunkt ist erreicht, wenn gleich viele An- und Kationen in der Lösung sind. Bei gleichstarken Säure-Base-Paaren ist die Lösung dann neutral, bei ungleichstarken nicht.

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