Warum ist Braunkohle näher an der Oberfläche, während Steinkohle in der Tiefe liegt?

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4 Antworten

Ganz einfach:

Weil Braunkohle VIEL jünger ist als Steinkohle (ca. 280 - 300 Millionen Jahre jünger), und die JÜNGEREN Schichten liegen nun einmal logischerweise immer oben. Je tiefer eine Gesteinsschicht, desto älter ist sie normalerweise.

ABER:

Steinkohle lag durch Auffaltung, Hebung und Abtragung der ursprünglich aufliegenden jüngeren Schichten auch in Teilen  des Ruhrgebiet  ganz nahe an der Oberfläche und konnte deshalb vor z.B. 200 Jahren dort relativ leicht, z.B. in kleinen Gruben,  abgeschlagen werden.

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Steinkohle ist älter, hatte mehr Zeit durch geologische Veränderung in größere Tiefen verlagert zu werden. Dort liegt sie einfach schon länger und unter  höherem Druck. Das Ausgangsmaterial ist weitgehenst gleich.

Nur wir Deutschen beuten die billigere, dreckiger B Kohle aus. Wir haben halt ne Menge davon, und anderen Länder ist sie zu schmutzig. In den nächsten Jahrzehnten wird sie entweder geächtet oder als Reserve-Energie als Ersatz für wegfallende Kernenergie gehandelt werden; mal sehen wies kommt.

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Braunkohle entstand später

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Braunkohle ist sozusagen eine Jüngere Form der Steinkohle. Steinkohle entsteht in dem sie im ersten Stadium an der Oberfläche ist dann langsam nach Jahrhunderten sind weitere Erdschichten über der Braunkohle und ist dann auch "tiefer" dann entsteht durch extremen Druck und Hitze die Steinkohle die Tief im Erdboden vergraben ist. Über der Steinkohle sind nun nach Tausenden von Jahren viele Steinschichten.

Ich hoffe ich konnte dir helfen.

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