Warum gab es in der ddr so selten exotische früchte?

10 Antworten

OMG: Die DDR hatte , wie alle Staaten des Ostblocks, praktisch keine Handelsbeziehungen zu kapitalistischen Ländern und Ländern der Tropen(einige wenige Ausnahmen wie Vietnam, Kuba). Bananen waren bis zum Ende der DDR1989 ein Luxusgut, das nur die allerwenigsten kannten und meist auch überhaupt nicht im Handel waren.. Papaya, Mango usw. kannte überhaupt keiner. --- Schwer zu verstehen, dass es immer noch "Ossis" gibt, die sich nach der Zeit zurücksehnen, in der nur ihre Politbonzen sich so etwas mal leisten konnten.

Wenn es nur die Früchte gewesen wären, warum man sich da zurücksehnen könnte!?

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In den Gemüse- und Obstläden gab es immer Annanas, Himbeeren, Brombeeren, Orangen usw. Aber das wurde im Hinterzimmer an Bekannte im Handel zurückbehalten und ausgetauscht gegen Lizenzschallplatten, eine Multimax-Bohrmaschine oder einen Bremszylinder für den Trabi. Erst 1990 habe ich erfahren von einer Verkäuferin, das eben nur der Normalbürger der Dumme war und auch bis zur Wende dumm gehalten wurde. Beziehungen schadeten nur denjenigen, der keine hatte.

Merke: Es gab in der DDR immer alles. Nur zu wenig.

Mythos: „Die DDR war eine Wirtschaftsmacht“

Als der Generaldirektor des Kombinates Carl Zeiss Jena, Wolfgang Biermann, am 12. September 1988 auf der Leipziger Herbstmesse medienwirksam das erste Muster eines Ein-Megabit-Speichers an Erich Honecker überreichte, sollte die Welt glauben, dass die DDR auch in den 1980er Jahren den ihr zugeschriebenen Platz unter den zehn ersten Industrienationen behauptet hatte. Deshalb wies Honecker bei der Übergabe ausdrücklich darauf hin, dass der Arbeiter- und Bauernstaat neben den USA, Japan und der Sowjetunion zu den wenigen Ländern gehörte, die die materiell-technischen Voraussetzungen für die Entwicklung der Mikroelektronik im eigenen Land geschaffen hätten. In Wirklichkeit gelang es trotz Milliardeninvestitionen nicht, den Rückstand der DDR auf dem Feld der Mikroelektronik aufzuholen.

Auf keinem anderen Gebiet wurde in der SED-Diktatur so viel hochgestapelt wie auf dem der Erfüllung wirtschaftlicher Planziele. Hier blieben die Grenzen von Betrug und Selbstbetrug stets fließend. Dabei dienten die Wirtschaftsberichte der DDR immer der Propaganda, also der Desinformation auch der eigenen Bevölkerung. Desinformiert werden sollte aber auch das nicht-sozialistische Ausland. Heute müssen wir feststellen, dass dies mit beträchtlichem Erfolg erreicht wurde. Fehlurteile krassester Art über die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der DDR lassen sich nicht nur in der veröffentlichten Meinung, auch der des Westens, bis in die Zeit nach dem Umbruch feststellen, sie prägten vielmehr auch weite Teile der wissenschaftlichen Analyse. Täuschen ließ sich von dem Blendwerk aus dem SED-Apparat auch der altersstarrsinnig gewordene Honecker. Er blieb bis zu seinem Tod dabei, dass der Untergang der DDR auf den Verrat Gorbatschows und nicht auf ökonomische Ursachen zurückzuführen sei.


Antwort die DDR war Bettelarm und konnte sich keine Früchte leisten. Es war wie ein Dritte Welt Land pleite, abgebrannt oder kurz gesagt ein Hartz4ler.

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