Warum empfinden wir den Geruch von Kuhmist als unangenehm und den Geruch von z.B. Rosen als schön?

15 Antworten

Kuhmist riecht vergleichsweise gut. Da ist der von Katzen, Hunden oder Menschen schon übler. Blumenduft beruht auf ätherischen Ölen und Estern, der von Mist auf Schwefel- und Stickstoffverbindungen. Erstere weisen auf leckere Früchte, letztere auf verdaute und daher wertlose Mahlzeiten hin.

Interessante Frage:


Wissenschaftler der Rockefeller University in New York testeten die Reaktionen von 391 Versuchspersonen auf den Geruch und stellten mit ihrer Studie erstmals eine direkte Verbindung zwischen genetischen Unterschieden eines Duftrezeptors und der Wahrnehmung einer Substanz her.

Die Forscher konfrontierten die Probanden mit 66 verschieden Substanzen, während sie gleichzeitig 335 Geruchsrezeptoren untersuchten: Ein Rezeptor mit dem kryptischen Namen OR7D4 zeigte besonders starke Reaktionen auf Androstenon (auch bekannt als Abbauprodukt des männlichen Sexualhormons Testosteron) sowie auf das verwandte Androstadienon. Doch während ein Teil der Versuchspersonen Androstenon als über riechend wahrnahm, registrierte ein anderer Teil einen süßlichen Duft. Eine dritte Gruppe nahm hingegen überhaupt keinen Geruch wahr. Dabei stellte sich heraus, dass Unterschiede im genetischen Code des Rezeptors für die gegensätzlichen Reaktionen der Testpersonen verantwortlich waren.
Der Austausch von lediglich zwei Aminosäuren genügte, um die Funktion des Rezeptors deutlich zu behindern. "Wir haben immer geglaubt, dass der Mechanismus mit Unterschieden bei den Rezeptoren zusammenhängt", so Gary Beauchamp, der sich in seinen Forschungen mit der Funktion von Androstenon beschäftigt, gegenüber Nature. Nun habe sich die Vermutung bestätigt. Die Erkenntnisse könnten eine wichtige Rolle bei der Einordnung des Geruchsstoffes führen. Bislang ist nicht geklärt, ob Androstenon zu den menschlichen Sexualhormonen gezählt werden soll oder nicht.
Während sich die Wissenschaftler in diesem Punkt noch uneins sind, werden Androstenon-Sprays von verschiedenen Anbietern bereits als menschliche Pheromone und "wissenschaftlich bewiesene Sexual-Lockstoffe" angepriesen. Anhand der neuen Erkenntnisse sollen nun die Auswirkungen des Geruchsstoffes auf verschiedene physiologische Reaktionen und Verhaltensweisen bei Menschen untersucht werden.


http://kuerzer.de/BHk2Sso2T

 - (Menschen, Nase, Geruch)

Das hängt damit zusammen was wir mit diesen Gerüchen verbinden. Jemand der als Kind jeden Sommer Ferien auf dem Bauernhof gemacht und neben dem Misthaufen gespielt hat, verbindet mit dem Kuhmistgeruch zBsp etwas Gutes und freut sich wenn er den Geruch wahrnimmt. Andere verbinden mit Rosen den Unfall als sie als Kleinkind in die Dornen gefallen und hinterher noch geschimpft worden sind. So entstehen dann (eher ungewöhnliche) Wahrnehmungen von guten und schlechten Gerüchen.

das kommt vom lernprozess den du als baby machst > aa und haziblume< aber mal ehrlich gesagt ich mag die ätherische öle der rose lieber.

es ist schon lange her und der der diese aussage gemacht hat (als jugendlicher) ist heute profesor der astronomie ) er sagte

°° man riecht nichts lieber als seinen eigenen furtz°°

PSich kann beispielsweise keinen salztrockenfisch riechen und die portogieen sind wild darauf

Hi, weil unsere Gene das so wollen. Wären wir ein Mistkäfer, empfänden wir anders. Mist ist oft krankheitserregend für uns, daher riecht er eher "warnend". Rosen hingegen empfinden wir schön, der Duft gefällt uns. Begründung fehlt mir, könnte jedoch mit Gesundheit (nicht Stinken) zusammenhängen. Gruß Osmond

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