wann Passe compose und imparfait?

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5 Antworten

Stell dir einen Zeitstrahl vor. Handlungen und Ereignisse, die darauf nur ein kurzer ZeitPUNKT wären, stehen im passé composé (z. B. einzelne Handlungen in Abfolge). Was einen ZeitRAUM in Anspruch nimmt, steht im imparfait (z. B. Gefühle oder gewohnheitsmäßig wiederkehrende Handlungen).

Da gibt`s ein ganz einfaches Schema, mit dem kannst du das abklopfen. 

1.Frage: Ist es eine Hintergrundinformation: Wenn ja, dann Imp., wenn nein, weiter zur 2. Frage.

2.Frage:  Ist es eine Handlung oder ein Zustand?

2.1 Handlung: Ist es einmalig oder auf einen best. Zeitraum begrenzt? Dann Passé composé. Oder: Ist die Handlung regelmäßig/hat keine zeitl. Begrenzung, dann ist es Imparfait.

2.2 Zustand:  Ist der Zustand dauerhaft? --> Imparfait

                      Tritt der Zustand plötzlich ein? --> PC

Ich hoffe ich konnte dir das anschaulich erklären, mal dir einfach ein Schema, wie so ein Baumdiagramm auf einen kleinen Zettel, dann kannst du das ganze Thema gut lernen. Schreib z.B. in die erste Zeile mittig "Hintergrund?" Mach dann einen Pfeil nach unten links und einen nach rechts, bei links schreibst du "Ja" und "Imp" hin, und bei rechts "Nein". Von "Nein" aus machst du wieder zwei Striche für Zustand bzw. Handlung, usw. 

Dies kannst du erst mal ein bisschen üben, mache einfach deine Übungen von der Schule nochmal, dann wirst du dieses Schema sehr schnell verinnerlicht haben. Unsere Lehrerin empfiehlt auch immer, es zu benutzen, da es einfach anzuwenden ist und man sich nicht arg viel merken muss.

was macht man wenn es keine signalwörter gibt? :/

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@Rose456

Wenn es keine Signalwörter gibt, gehst du genau so vor, wie ich es dir beschrieben habe. Du musst den Satz natürlich zuerst verstehen, wenn dir das schwer fällt, übersetze ihn einfach. Dann überlegst du dir, ob der Satz eine Hintergrundinformation liefert, oder eine Handlung oder einen Zustand. 

Ob es eine Hintergrundinformation ist, kannst du aus dem Kontext erkennen.

 être steht übrigens zu 90% im Imparfait, da "sein" in den allermeisten Fällen einen Zustand beschreibt. 

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Imparfait nimmt man für zeitlich begrenzte Handlungen. Der Sprecher beschreibt Zustände, Situationen, Begleitumstände die sich im Hintergrund abspielen. Es sind gewohnheitsmäßige, sich wiederholende Handlungen oder parallel verlaufende.

Für Passé Composé nimmt man zeitlich begrenzte Handlungen. Der Sprecher beschreibt Ereignisse mit deutlichem Anfang oder/und Ende die im Vordergrund stehen. Es sind einmalige, aufeinander folgende Handlungen.

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