Vorteile und Nachteile von Motorrädern mit 4 Zylinder 600ccm?

6 Antworten

Früher gab es eine 98 PS Grenze in Deutschland.

Die Hersteller haben sich drauf geeinigt nur Motorrad mit maximal 100 PS in Deutschland anzubieten. (Gentlemens Agreement). Damit sollte ein Wettrüsten und dem PS-WAhn einhalt geboten worden.

Gibt es heute nicht mehr, stattdessen haben sich die grossen Hersteller drauf geeinigt das bei 300 kmh Höchstgeschwindigkeit schluss ist.

Die Hayabusa ist z.B. auf 295 kmh gedrosselt und Suzuki sagt zur Höchstgeschwindigkeit nur lapidar: Schneller als 200 kmh :-)

Das hat jetzt halt nur überhaupt nix mit der Frage zu tun.  Dem Fragesteller ging es ja wohl um vergleichbare Moppeds wie Bandit 650/1250 oder Hornet 600/900 usw

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Ja, der Unterschied ist, daß eine 600er nur 150ccm / Zylinder hat und damit ein recht winziges Drehmoment.

So eine 1000er oder gar ein klassiches Bigbike mit 1200 bis 1300ccm bei ca 100PS, das zieht knapp über Standgas volle Lotte los und hat dann Dampf  bis zum roten Bereich. Du kannst mit so nem Bigbike in einem Gang den ganzen Tag kreuz und quer durch den Schwarzwald wedeln ohne einmal zu schalten. 

Bei so ner 600er rührst du permanent im Getriebe um vom Fleck zu kommen. Unter 6000upm passiert da gar nix, unter 8000upm wenig.

http://www.motorradonline.de/sixcms/media.php/11/thumbnails/Konzeptvergleich%20Naked%20Bikes%20Diagramm.jpg.1703436.jpg

Hier kannst du gut sehen, daß z.b. eine Bandit 1250 und eine Hornet fast gleich viel Spitzenleistung haben. Bei 6000upm hat die Bandit aber annähernd 3x so viel Leistung wie die Hornet.

Die Bandit hat direkt über Standgas schon 30PS.

Alpi fährt auch eine hornet ;)

Mehr Hubraum ist eigentlich sogut wie immer im Vorteil. Du kannst schaltfauler fahren, hast mehr bums. 1000er animieren auch nicht so zum heizen wie die 600er, da die kleinere Maschine schneller hochdreht 

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