Utilitarismus - Ethik

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  • Der Utilitarismus ist eine normative Theorie zur moralischen Bewertung von Handlungen. In einer einfachen Formulierung lautet das utilitaristische Grundprinzip: „Handle so, dass die Folgen deiner Handlung bzw. Handlungsregeln für das Wohlergehen aller Betroffenen optimal sind.“

Es ließe sich grob mit "Glücksprinzip" beschreiben, da es darum geht, so zu handeln dass das größtmögliche Maß an Glück entsteht.

Möglicherweise so besser?

Utilitarismus beschreibt das Handeln nach richtig und falsch. Es ist richtig, wenn die Handlung den größtmöglichen nutzen für alle Beteiligten hat und das größtmögliche Übermaß an Glück erzeugt. Die Handlung ist falsch, wenn sie das Gegenteil davon hervorruft.

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@abwesend

Ich würde folgenden Änderungsvorschlag machen:

Utilitarismus beschreibt das Handeln nach richtig und falsch. Es ist richtig, wenn die Handlung einen Ausgleich von individuellem und gemeinschaftlichem Wohl zum Inhalt hat und ein individuell wie für die Gemeinschaft von Vorteil ist. Die Handlung ist falsch, wenn sie das Gegenteil davon hervorruft.

Die Änderungen deshalb, weil zur Zeit des Utilitarismus (England der Aufklärung) die Begriffe "Nutzen" und "Glück" umfangreicher als heute genutzt wurden. Wie wir heute diese Begriffe benutzen, wird den Intentionen der damaligen Autoren nicht gerecht.

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Bezug Utilitarismus zur Wirtschaftsethik

Hi, ich hab ne dringende Frage, wie kann man den Utilitarismus auf die Wirtschaftsethik beziehnen?

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Philosophischer Zusammenhang : Deontologie - Ontologie

Hallo miteinander,

also ich weiß, dass die deontologische Ethik (Kants Pflichtenlehre) ein Soll-Prinzip darstellt, wobei es nur auf den guten Willen ankommt, nicht auf die Konsequenzen. 

Und ich weiß auch, dass Ontologie die Lehre vom Sein ist. 

So jetzt ist meine frage, ob es (wenn es eine deontologische Ethik gibt) auch eine ontologische gibt (oder ist das nur erkenntnistheorie oder anthropologie?). Allerdings schätze ich Ontologie mehr deskriptiv als normativ ein, deshalb wäre es mir schleierhaft, ob man damit eine Ethik bilden könnte. 

Achja, und dieses Prinzip, dass nur der gute Wille, nicht die Konsequenzen zählen, nennt man anscheinend Deontologie. Und ich wollte wissen ob das gegensätzliche Prinzip, dass es nur/ oder auch auf die Konsequenzen einer Handlung ankommt, dann eben Ontologie heißt, oder vielleicht gar keinen Namen hat. 

Außerdem wollte ich wissen, ob der Utilitarismus eben jenes nicht deontologische Prinzip vertritt - also dass es dort nur auf die Konsequenzen ankommt bzw. auf den Nutzen. Wäre irgendwie nachvollziehbar.

Danke :D

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Bin ich ein Problem? Was wäre wenn? Eine Ethik-Frage?

Ich bin geboren worden, ohne vorher gefragt worden zu sein, ob ich dieses Los auch annehmen will. Ich bin erzogen worden, ohne dass ich mir meine Erziehung hätte aussuchen können. Als tierische (und somit im Gegensatz zu den Planzen defizitäre) Lebensform bin ich ständig darauf angewiesen meinen Leib zu nähren und zu plegen, bloß damit dieser eine gewisse Zeit fortbestehen kann. Die Nahrung, die ich esse, und die Ressourcen, die ich verbrauche, kann niemand anderes verbrauchen. Alles dient nur dem fleischlischen Zweck möglichst viele Nachkommen in die Welt zu setzen, welche allesamt wiederum ihrerseits genötigt sein werden zu tun, was sie tun müssen, um sich selbst zu gehorchen.

Das klingt wahrscheinlich blöd, aber ich kann mich nicht besser ausdrücken.

Nun zum Ethik-Aspekt: Es ist bekannt, dass "richtig" und "falsch" im Bereich der menschlischen Ethik relativ willkürlich festgelegt sind. Komme ich im Bereich der Evolution jedoch zu der Erkenntnis, dass krankes keine guten Chancen auf Fortbestand hat. Jedoch tritt gerade Krankheit auf, um die Individuen herniederzustrecken und den Platz für neue, gesündere, angepasstere Generationen von Individuen frei zu machen.

Im menschlischen Bereich innerhalb von Gesellschafts-Systemen tritt ebenfalls ein Kampf und ein Ringen um die "besten" Lösungen ein. So z.B. festgelegt in DIN-EN-ISO 9000 und 9001. Qualitätsmanagement heist das so genannte Buzzwort.

Nun bin ich psyschich krank, körperlich krank, parasitär, ungepfplegt, faul, lebensmüde,... Und ich habe keine Lust darauf und es ist nicht mein Wille in diesem undurchsichtigen System "dahinzuvegetieren". Von Schmerzen kann ich ganze Enzyklopädien voll schreiben.

Also? Was ist Sache? - Ich bitte um eure Meinung!

P.S.: "Die Leute lieben den Betrug. Sie hassen nur die Betrüger."

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utilitarismusfrage-handlungs und regelutilitarismus

Hey leute:) wir haben gerade ethikklausur wiederbekommen..ich möcht jetzt eure 'meinung' zu einer frage wissen, weil ich finde, dass ich recht hab:D

'Beurteilen Sie aus der Sicht eines Regel- bzw Handlungsutilitaristen die Entscheidung und begründen sie ihre Aussage:->ich habe einen Freund, der auf einer verlassenen Insel stirbt versprochen, dafür zu sorgen, dass sein vermögen, über dass ich verfüge, einem segelclub zukommt. Nachdem ich von der insel gerettet bin, entscheide ich jedoch, dass es besser wäre, das Geld einem Krankenhaus zu geben, das von starken hochwasserschäden betroffen ist.'

ich danke euch schonmal:) liebe grüße

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Nuetzlichkeitsprinzip von John Stuart Mill

Was kann man an dem Utilitaristischen Nuetzlichkeitsprinzip von Mill kritisieren ?

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Grundaussagen des Utilitarismus nach Bentham?

Hallo,

könnte jemand die Grundaussagen des Utilitarismus nach Bentham darstellen? Ich habe für eine Klausur die Position schon herausgearbeitet, möchte mich jedoch vergewissern, alles richtig verstanden zu haben.

Liebe Grüße und danke im Voraus!

Aquestion38

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