Unzufrieden mit der Note von meiner Masterarbeit was tun?

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5 Antworten

Schwierig, schwierig.

Du kannst zum Prüfungsamt gehen und dort Einsicht der Bewertung beantragen. Dann kannst du sehen, ob die Kritik gerechtfertigt ist oder ob es sich lohnen könnte, Einspruch einzulegen.

Generell musst du bedenken, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Es könnte schwierig sein, jemanden zu finden, der sich gegen deinen Dozenten stellen wird.

Eigentlich sollte die Note der Masterarbeit keine Überraschung bereiten, da der Betreuer der Arbeit zumeist auch der Erstgutachter ist, Du also bereits vor der Abgabe seine Einschätzung, Kritikpunkte etc.... kennen solltest und entsprechend Gelegenheit zu Korrekturen bestanden haben wird...

Der Erstgutachter und der Zweitgutachter begründen - unabhängig voneinander - in ihren Gutachten ausführlich ihre Entscheidung für die Note... Weichen die Benotungen deutlich voneinander ab, solltest Du Einspruch erheben.

Eigentlich sollte die Note der Masterarbeit keine Überraschung bereiten, da der Betreuer der Arbeit ... Du also bereits vor der Abgabe seine Einschätzung, Kritikpunkte etc.... kennen solltest

Muss nicht sein. Ich habe diese Jahr auch meine Masterthesis eingereicht (FErnuni Hagen). Ich hatte lediglich etwas Email-Austausch mit meinem Betreuer und hab ihn so auf dem aktuellen Stand gehalten. Ich habe immer angeboten, dass er erste Unterlangen haben kann für eine Einsicht. Aber das wollte er nie. Somit wusste ich auch nicht, was auch mich zukommt, ob es gefällt oder nicht. Zum Glück ging es in meinem Fall aber sehr gut aus.

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@BoeserEngel

Glückwunsch zu Deinem Abschluss!

Die obere Antwort beschreibt den "normalen" Ablauf eines solchen Verfahrens an einer "normalen" Uni, beruhend auf Erfahrungen....

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@DFgen

Vielen Dank.

Auch den Ablauf einer normalen Uni kenne ich. ;-) (hab sowohl ein Studium an einer Präsenzuni gemacht, als auch ein Studium an der Fernuni).

Auch mein Betreuer an der Präsenzuni hatte wenig Zeit und hat sich somit wenig mit meiner Diplomarbeit beschäftigt. Keine Zeit für Diskussionen über Themebereiche, keine Zeit mal grob auf das Wessentliche zu schauen, .....--> daher war auch damals das Ergebnis für mich eine Überraschung.

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Rein rechtlich kannst Du natürlich einen Widerspruch einlegen. Was Du da genau machen kannst, müsste in der Masterordnung drinstehen. Bedenke aber, dass Deine Masterarbeit nicht nur von einem Professor begutachtet worden ist (ich schätze bei Dir war zumindest ein Zweitgutachter dabei) und das am Ende für Dich schlecht aussehen kann. Hattest Du keine Gelegenheit mit Deinem Betreuer zu kommunizieren? Du hast doch sicher die Vorlage zum Gegenlesen gegeben, oder? Hat der Gutachter auch Deine schlechte Note begründet (z.B. eklatante Fehler oder schlampige Arbeitsweise etc.)?

Ich vemrute fast, dass bei einer solch schlechte Note sogar noch ein dritter Gutachter zu rate gezogen wurde.

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Vielleicht solltest du erst mal deinen Prüfer kontaktieren und Ihn fragen, was denn zu dieser schlechten Note geführt hat.

Vielleicht kommt dabei heraus, dass es lediglich eine Verwechlung war... kommt schon mal vor.

Und wenn es doch die richtige Note ist, dann erfährst du wenigstens, was du in den Augen des Prüfers falsch gemacht hast.

Wenn du dann immer noch der Meinung bist, dass die Bewertung ungerechtfertigt ist, kannst du immer noch zum Prüfungsamt oder zur Asta oder, oder, oder...

Ruf bitte bei deinem Prüfungsamt an und erkundige dich nach den Möglichkeiten.

Hast du dich schon mit einem betreuer zusammengesetzt und ihn befragt, warum die Note so schlecht ausviel? Evtl. kann er dir die Gründe nennen.

Hast du gewisse Dinge bei deiner Materarbeit evtl nicht eingahlten? Seitenzahlen überschritten? Quellenangaben nicht korrekt? .... Das könnten auch Ursachen für die Note sein.

Wäre es evtl. nicht besser, wenn du fragst, ob man dich durchfallen lassen könnte und du einen zweiten Versuch mit einem anderen Thema startest?

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