Unkraut überall in Massen. Was kann ich tun?

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Hab dieses Jahr das gleiche Problem. Am besten rupfen und dann die Beete mit Rindenmulch abdecken.

Es kommt ein wenig auf die Art des Unkrauts an:

Wenn Du es ganz ohne Gift machen willst, mußt Du vor allem hartnäckig sein, und zwar hartnäckiger als das Unkraut.

Gegen Löwenzahn, Disteln, Brennesseln, Ackerwinde, Giersch und ähnliche Unkräuter hilft wirklich nur Konsequenz. Diese Pflanzen haben ein weitverzweigtes Wurzelsystem, das ihnen lange hilft zu überleben, auch wenn Du die sichtbaren Pflanzenteile abreißt. Zumindest also solltest Du sie sehr gut ausgraben, was bei Brenesseln fast noch am einfachsten ist, da sie flach wurzeln.

Die meisten anderen Unkräuter kannst Du erst mal durch Umgraben "lahmlegen". Achte aber drauf, daß sie komplett mit Wurzeln von Erde bedeckt sind. Dieses Umgraben machst Du am besten im Herbst - dann vergehen sie meistens bis zum Frühjahr. - Wenn Du das Beet nicht umgraben kannst/willst, weil eine Dauerbeflanzung drauf ist, hilft nur rupfen, rupfen, rupfen... Anschließendes Mulchen kann Dir zumindest vorübergehend eine "Pause" verschaffen.

Das Abflämmen von Unkraut hilft auch im ersten Ansatz, aber auch dabei werden noch nicht die Wurzeln geschädigt, so daß die meisten direkt wieder ausschlagen.

Und achte auf samentragende Pflänzchen. Die müssen als erstes komplett beseitigt werden - sonst hast Du gleich die nächste Generation im Beet.

Nach einer "Grundreinigung" hilft oft auch, regelmäßig den Boden zu lockern mit entsprechenden Gartengeräten. Dann haben Unkräuter wenig Chancen, sich richtig "einzunisten".

Ich sage auch, immer wieder durchhacken und dabei das Unkraut entfernen. Einmal gehackt ist besser als dreimal gegossen.

Ist doch einfach, knien und rupfen. WEnn möglich mit Wurzel, weil sonst kommts wieder. Und nicht liegen lassen, kann wieder anwachsen. Tipp: erst gar nicht so weit kommen lassen, sondern regelmäßig durchgehen und entfernen. Wenn es dann sooo viel ist, verliert man gleich die Lust. Nimm dir jeden Tag nur 3-4 m vor, wenns sein muss im Regen unter dem Sonnenschirm. So wirds nicht zu viel auf einmal....

Unkraut hat es in sich! Ich staune auch jedes Jahr wieder, wie schnell alles zugewuchert ist...

Dieses Jahr habe ich es mit der guten alten Hacke von der Oma probiert. Nach dem Jäten habe ich die die Erde vorsichtig, wegen der Wurzeln erwünschter Pflanzen, alles durchgehackt und glatt geharkt. Dabei noch alles mit weggenommen, was mir in die Finger gekommen ist. Ich bilde mir ein, dass dadurch in diesem Jahr wirklich weniger Unkraut nach wächst. Mulchen und Zeitungspapier sind eine gute Sache. Nur hat alles immer mindestens 2 Seiten. Einige Pflanzen mögen keinen Mulch, z.B. Rosen, Steingarten, ... W.o. schon gesagt, kommen einige unerwünschte trotzdem durch (besser - immerhin ), Wenn die Beete so bleiben, ist es auch ok, aber, wenn öfters mal neu- oder umgepflanzt wird, schiebt man den Mulch hin und her. Er versandet und schon ist die Grundlage für Unkräuter da.

An der Grundstücksgrenze habe ich Hecken und Büsche, darunter verteile ich den Rasenschnitt, nur dünne Lagen, sonst wird´s matschig und stinkig! Das hält bis auf die Ackerwinde fast alles zurück! Ich bin den Rasenschnitt los und habe so gut wie kein Unkraut. Nicht zu empfehlen für die Beete. Es kann sich Rasen vermehren und dann in diesen ollen Schnipseln rumzuwühlen, man garaniert keinen Spass!

Eine andere Alternative sind Bodendecker. Wenn Du es schaffst, den richtigen Bodendecker für Deine Flächen so zu kultivieren, dass er nach ein paar Jahren die freien Flächen (ohne Unkraut) bedeckt, hast Du wirklich Ruhe. Ich habe Pfennigkraut, "Pseudo" Erdbeeren, Veillchen, Vinca. Wenn die Bodendecker nun nicht selber zur Plage werden, hast Du es geschafft!

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