Universalgelehrte heute?

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Die Welt der modernen Wissenschaft von heute, kann man nur schwer mit der von damals vergleichen. Die klassischen Naturwissenschaften wurden derart "spezialisiert" und voneinander getrennt, dass dabei der Blick für die Ganzheitlichkeit von Natur und Mensch zum grossen Teil auf der Strecke geblieben ist. Auch hat sich das Grundverständnis von Wissenschaft und wissenschaftlicher Arbeit stark verändert. Eigentlich sollte diese gewissermaßen im Dienste der Menschheit stehen. Und das wir davon mittlerweile sehr weit entfernt sind, kann wohl nicht bestritten werden. Ein Grund für diese Fehlentwicklung ist wohl auch der Mangel an Universalgelehrten, mit dem entsprechenden Verantwortungsbewusstsein.

Amerikaner Richard Rorty. Er starb vor einem Jahr. War pragmatiker, doch seine These: "Wir täten besser daran, von Begriffen wie "Wahrheit" oder "Vernunft" die Finger zu lassen" brachte ihm jedoch eden Ruf eines Relativisten (Menschen die die Auffassung verteten, dass es keine absoluten Wahrheiten, sowie keine absoluten ethischen Werte gibt) .

Deutscher Jürgen Habermas. Er beeinflusste vor allem die deutschen Sozialwissenschaften.

Der Wiener Helmut Hoffbauer. "Philosophieren ist der Kampf um das eigene, persönliche Geistesleben".

Man könnte so einen Namen nach dem anderen einreihen, doch wer ist eigentlich ein Philosoph? Jemand der Philosophiestudium absolviert? Oder jemand der sich viele Fragen zu dem Menschsein stellt? Wir leben in einer Zeit, die voller Philosophen ist - sehe alle Esoteriker, die nach Selbsterkenntnis suchen udn der tief verstandenen Wahrheit. All sie sind Philosophen.

Das sollen Universalgelernte sein? Quatsch! Auch heute haben viele Lehrstuhlinhaber in Philosophie auch Abschlüsse in Physik, MAthematik oder Biologie. Aber es gab schon im 20. Jh keinen Universalgelehrten mehr! Auch Karl Popper - über den ich jetzt mal ne Sekunde diesbezüglich nachdachte - kann man nicht als Universalgelehrte betrachten!

Vor allen DIngen nicht ein Habermas!

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Universalgelehrte gibt es heute nicht mehr. Es gibt zu viele Themen und viele Spezialisten, die sich mit nur 3-8 Themen gut bis sehr gut auskennen.

Damals gab es auch nicht so viele Informationen.

mfg

Jede Menge. Es stechen aber nur wenige heraus. Es sind einfach zu viele.

gibts vllt. ein beispiel?

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universalgelehrte nicht, da es einfach zu viele gebiete gibt. genies in den einzelnen bereichen aber reihenweise.

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