Tragende Wände entfernen?

5 Antworten

Die Problematik ist, das die tragenden Wände nicht Euch alleine gehören (Sondereigentum) sondern Gemeinschaftseigentum sind - daher

Auch wenn man den Grundriss der eigenen Wohnung verändern will, müssen die anderen Eigentümer dies meist genehmigen. „Das gilt insbesondere bei der Veränderung von tragenden Innenwänden“, erklärt Gerold Happ vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Denn hier geht es um die Statik – also die Sicherheit des Hauses.

https://www.welt.de/wirtschaft/article157960497/So-wenig-duerfen-Eigentuemer-an-der-Wohnung-aendern.html

Schaut mal in Eurer Teilungserklärung, Gemeinschaftsordnung nach.

Betr. Rotem Punkt kenne ich mich nicht aus.

ist möglich

dann muss aber eine andere Art der Lastaufnahme geschaffen werden, Doppel-T-Träger einbauen - an beiden Enden mind. 30-40cm stehen lassen und als Auflager verwenden.

Die Decke muss während der Baumaßnahme anderweitig gestützt werden

Wäre eine schlechte Idee.

Wollen ein Haus kaufen und umbauen, wie läuft die Finanzierung?

Wir möchten ein altes Haus kaufen (1921 mit Anbau von 1958). Das Haus ist technisch in einem sehr guten Zustand, da es immer instand gehalten wurde. (Elektrik, Dach, Dämmung, Heizung, Fenster... alles aus den letzten 10 Jahren) Wir öchten aber einiges umbauen, und zwar mit einem Architekten. (Wände raus, neue Bäder, alle Böden zusätzliche Fenster einbauen...) Wird kein günstiges Unterfangen. Das Haus soll 200.000€ kosten. Wir haben 100.000€ Eigenkapital. Für den Umbau werden wir sicherlich 100.000€ benötigen. Nun meine Frage:

Wie finanziert man das Ganze? Finanziert man 100% und zahlt den Umbau vom Eigenkapital? Oder gibt man das Eigenkapital an, sichert sich einen guten Zinssatz und nimmt für den Umbau extra Geld auf?

Wir werden uns natürlich von der Bank beraten lassen, aber mich interessiert das Ganze schon jetzt... Vielleicht kann mir ja jemand helfen.

Danke

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Brauche Hilfe für Bauantrag / nutzungsänderungsantrag! Architekt in dem Umfang wirklich nötig?

Hallo, ich möchte im Keller eine Souterrain-Wohnung erstellen! Die Wohnung soll auch irgendwann in paar Jahren vermietet werden.

Es sind alle Voraussetzungen gegeben, wie:
- Raumhöhe 2,50m
- Erforderliche Fensterfläche auf Wohnfläche, da das Haus in Hanglage gebaut wurde
- Stellplatz
- eigene Haustür
- Bad bereits vorhanden
- Heizung
Usw...

Umbaumassnahmen, wären lediglich:

- 1,5 nichttragende Wände sollen raus (vom Statiker geprüft)
- 4 neu trockenwände von je 1,5m Länge
- der Rest wären nur Renovierungsarbeiten (neuer Boden, Tapete usw)

Die von mir ausgerechneten Kosten für den Umbau belaufen sich auf 4000€ (ich käme auch mit 2500€ hin, aber ich hab ungeplante Ausgaben und evtl andere Ideen dazugeplant)

Die geplante Fläche für die Wohnung wurde damals im Bauplan als Aufenthaltsräume gekennzeichnet. Nun muss ich ja einen nutzungsänderungsantrag für die neue Wohnfläche stellen!
Bei Anfrage beim örtlichen Bauamt wurde mir gesagt, ich bräuchte dafür einen Bauantrag/Baugenehmigung der von einem Architekten eingereicht wird!
Daraufhin bin ich zu einem Architekten!
Dieser berechnete mir seine Kosten auf knapp über 2000€! Wobei er sagte, das er keinen neuen Bauplan erstellen müsste, weil mein erstellter Bauplan (mit architektensoftware) ausreicht!
Ich hab nicht schlecht gestaunt! Klar soll er auch Geld verdienen und er hat ja auch seine Arbeit damit! Will da auch gar nicht dran zweifeln!
Aber es sind ja nicht viele bauliche Veränderungen für die Wohnung nötig! Auch außen bleibt alles wie es ist!

Nun zu meinen Fragen:

Ist der Preis / Aufwand des Architekten wirklich so hoch, für einen Bauantrag für solch ein (in meinen Augen) kleines Projekt?

Hab gelesen, das es auch in Einzelfällen ohne Architekt geht, wäre dies bei mir nicht zufällig auch möglich?

Was fallen denn eigentlich noch an kosten fürs Bauamt (Baugenehmigung und nutzungsänderungsantrag) an? Konnte mir mein Architekt irgendwie auch nicht sagen!

gibt es wirklich keinen Weg,
die Kosten für den Architekten zu reduzieren? Denn bei 4000€ umbaukosten sind mir 2000€ (natürlich plus die Kosten fürs Bauamt) für Planung und/oder Bürokratie einfach viel zu hoch! Steht in meinen Augen in keiner Relation!

Ich würde mich freuen wenn sich jemand die Mühe macht und mir evtl ne detaillierte Antwort geben kann!
Ich bedanke mich schonmal im Voraus! Auch an diejenigen, die sich diese Frage durchgelesen haben und evtl genauso ratlos sind wie ich! 😉

Gruß Mantel

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Darf ein Spitzboden (Sondereigentum) ohne Zustimmung der WEG umgebaut werden wenn das Gemeinschaftseigentum nicht verändert wird?

Hallo liebe Community,

Wir besitzen eine Eigentumswohnung im Dachgeschoss. In der Teilungserklärung gehört der Spitzboden zum Sondereigentum und ist dort auch in den Eigentumsanteilen dazu gerechnet.

Ferner steht in der Teilungserklärung, dass Wandputz und Wandverkleidung (auch jene die nicht zum Sondereigentum, aber zur Wohnung gehören) und Holzdecken sowie die nicht tragenden Wände zum Sondereigentum GEHÖREN.

Soviel erstmal dazu.

Nun ist meine Frage, ob der Spitzboden umgebaut werden kann (natürlich ohne das das Gemeinschaftseigentum, sprich das Dach berührt oder verändert wird also ohne einbau von neuen Fenstern)

Also:

Darf Dämmung angebracht werden?

Darf der Zugang zum Spitzboden verlegt werden?

Und natürlich, ob dies ohne eine Zustimmung von den Miteigentümern zu realisieren ist.

Sollte ich noch wichtige Angaben vergessen haben dann schreibe ich diese natürlich dazu.

(Zum Umbau würden wir uns natürlich auch beim zuständigen Bauamt erkundigen, es geht mir lediglich um eine erste Einschätzung :D )

Vielen Lieben Dank

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Umbau Krüppelwalm zu Pultdach

Hallo ich habe eine Frage, für die ein kurze Erläuterung notwendig ist. Neben meinem Grundstück befindet sich ein verlassenes Wohnhaus ca 25x10m. Die Decke vom OG und das Krüppelwalmdach sind grundsätzlich neu zu gestalten. Die Wände bestehn größtentels aus Kalksand- und Zeigelstein (EG ca. 50cm, KSS OG 36cm Ziegelstein bzw. Lehm). Da dieses Haus eine hervorragende Ausrichtung für ein PV-Anlage hat, kommt mir die Idee, dies auch zu realiseren.

Folgende Idee schwirrt mir im Kopf herum. -Abriss des Daches -Abriss der Decke OG-Boden -Abtragen der Giebel für Pultdach -Abtragen der Südmauer bis UK OG -Tragenden Wände im OG für Pultdach anpassen -Sparren auf noch stehende Aussen- und Innenwände aufbringen (max Länge ca. 6m) -Dachdeckung mittels Dachplatten (ca.25°) -Installation der PV-Anlage

Meine Frage: Kann ich auf einen Ringanker verzichten, da die Aussen- bzw. Giebelmauern durch die sich im OG befindlichen tragenden Wände gestützt werden. Was für Kosten habe ich zu erwarten, wenn ich diesen Fall von einem Statiker zu berechnen hätte, da ich keine Ahnung habe, ob ich Pläne für das Gebäude erhalte. Ist ein Umbau eines solchen Daches überhaupt möglich.

Bevor ich mich weiter in diese Problematik vertiefe, würde ich gern ein Paar Aussagen haben, ob es überhaupt Sinn macht bzw. ob es in meinem Budget liegt.

Vielen Dank.

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terrasse auf der garage bauen

Hallo Liebe Community,

ich hätte mal wieder eine Frage. Ich wohne als Eigentümer in einem 2 Parteien Haus. Mein Nachbar ist ebenfalls Eigentümer seiner Wohnung. Wir haben jeweils eine Garage, welche nebeneinander gebaut ist und nur im Inneren durch einen Metallzaun getrennt wird.

Nun plant der mein Nachbar auf die gesamte Dachfläche der Garage eine Terrasse zu bauen, da diese perfekt auf seinen Balkon führen würde und er somit mehr Fläche hätte.

Die Dachfläche ist laut Grundbucheintrag eine Gemeinschaftsfläche, somit muss mein Nachbar mich fragen. Aber wie sieht es sonst aus? Muss dieser zum Bauamt und eine Genehmigung holen zum Bau? Wie sieht es mit der Statik aus? Wird ein Statiker benötigt? Wer haftet bei Schäden da es ja eine Gemeinschaftsfläche ist..

Fragen über Fragen, die ich nur zum Teil aus dem Internet erfragen kann.

Am liebsten würde ich den Umbau (falls er stattfinden sollte) im Grundbuch umschreiben lassen würde, damit die Dachfläche nicht Gemeinschaftsfläche sondern seine eigene Fläche ist. Wobei ja dann der Wert meiner Immobilie sinken würde oder?

Als Gegenzug dachte ich dann an einen Deal mit einem seiner kleinen Gärten als Tausch. Natürlich alles im Grundbuch über einen Notar.

Ich freue mich über eure Antworten.

Gruß Wandschrank911

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