Tod...Verlust, unser geliebter Vater, Schwiegervater und Opa ist am Montag plötzlich verstorben und ich weiß einfach nicht mehr weiter?

7 Antworten

Hallo Lindgren,

ja, das ist so mit der Trauer. Der Verlust tut richtig weh. Und Ihr seid alle im Ausnahmezustand.

Was wäre, wenn Ihr nicht im Ausnahmezustand wäret?

Ich finde, dieser Zustand ist erst einmal ein gutes Zeichen dafür, wie viel Euch Dein Vater bedeutet - auch jetzt immer noch.

Da gehört auch die Gereiztheit dazu. Dein Mann meint nicht Dich und will Dir auch nichts. Es ist einfach die Gereiztheit.

Und wenn Du schreien willst: Such Dir eine Ecke, wo Dich niemand hört - bund schrei!

Und dann hör in Dich hinein, was Dir gut tun könnte.

Trauern ist wichtig - aber nicht um jeden Preis.

Du darfst auch mal lachen, "auftanken", Dich freuen - auch darüber, dass Du eine so gute Beziehung zum Vater hattest. Hat ja auch nicht jeder.

Und wenn Du dann aufgetankt hast, hast Du auch wieder Kraft für die Trauer.

Du könntest Deinem Vater einen Brief schreiben, den Du mit in den Sarg oder bei der Beerdigung ins Grab gibst. Oder für dich aufbewahrst. Wie groß sind die Kinder? Auich sie könnten malen, basteln oder schreiben.

Du könntest ein Fotobuch zusammen stellen (oder damit anfangen).

Ich selber bin ja "Profi". Und als mein Schwiegervater starb, hatte ich Angst, dass ich nicht weinen könnte. Aber es war eine schöne Trauerfeier - und ich konnte weinen. Es hat mir gut getan. Und jede einzelne Träne war für den besten Schwiegervater der Welt. Und selbst jetzt nach Jahren, wenn ich das schreibe, bin ich noch ein wenig traurig. Und das ist gut so. Denn es ist immer noch der beste Schwiegervater der Welt.

Ihr dürft traurig sein.

Jeder auf seine Weise. Kleine Kinder können das besonders gut. Wenn ihnen die Trauer zu viel wird, gehen sie spielen. Das verwundert die Erwachsenen. Aber die Kinder können noch auf ihre Grenzen horchen. Sie merken, wann sie sich überfordern - und machen etwas, womit sie auftanken können.

Du darfst Dir auch etwas suchen, was Dir beim Auftanken hilft. Damit Du wieder die Kraft bekommst, um den besten Vater der Welt zu trauern.

Ich glaube, ich würde auch nciht über die Trauer reden. Das fällt vielen Menschen viel zu schwer. Aber ich würde über den Papa und Opa reden. "Weißt Du noch, damals...? ... Wie er immer...?"

Wenn die Beerdigung rum ist: Googel mal, wo es in Deiner Nähe Trauergruppen gibt, und suche Dir eine heraus. Und geh einfach mal hin. Da triffst Du auf lauter Leute, die genau wissen, wie es Dir gerade geht.

Alles Gute und viel Kraft!

Ich hab in März meine Mutter verloren und es braucht Zeit ,über stürze nichts wenn wer reden will sei einfach da !
Es ist und war zu mich hart und es verändert einfach mein Leben und jeder geht anders damit um !
Für mich was es in diesen Jahr kein Weihnachten und keine Lust auf Silvester und das es laufen muss ist eh gut!
Ich hoffe ich konnte helfen, und alles Gute!

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