tipps zum herrichten feuchter kellerwände innen gesucht

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8 Antworten

putz runterschlagen, guten fliesenkleber ( fuer aussen ) und billige fliesen kaufen !

das haelt ewig !

sollte das wirklich funktionieren? fällt das nicht auch nach einiger zeit wieder alles ab? hast du damit erfahrung?

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@marimosch

das funktioniert NUR mit gutem fliesenkleber, der fuer den aussenbereich gedacht ist !

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@faband

das wäre ja eine gute lösung- gefällt mir. hast du damit schon eigene erfahrungen gemacht?

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@faband

Gar keine so schlechte Idee! Auf jeden Fall einen DH wert!

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@Det1965

Funzt nicht, hat unser Nachbar ausprobiert. Nach 3-4 Jahren kommt aus den Fugen der Salpeter und kurz danach fallen die Fliesen ab. Man kann so was nur von außen bekämpfen, also die Ursache bekämpfen. Alles andere ist leider rausgeworfenes Geld und vergebliche Liebesmüh....

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Es kommt doch auch darauf an aus was das Mauerwerk besteht. Natursteine, Beton, oder was? Mit einer Dichtschlämme (Baufachhändler) kann man auch etwas bewirken aber es ist alles nichts auf Dauer wenn der Grund für die Nässe nicht beseitigt ist. Das mit der Fachfirma mit Kunstharz, wie Codebuster schreibt ist auch so eine Sache ohne irgende eine Garantie. (€ verbrennen)

Es gibt die Möglichkeit die Wände von innen durch eine Fachfirma abzudichten. Dazu werden einige Löcher in die Wände gebohrt und Kunstharz unter Druck hineingespritzt. Zunächst einmal wäre aber zu klären ob die Feuchtigkeit tatsächlich über die Wände eintritt und nicht evtl durch die Boden/Deckenplatte.

Was wenn die Feuchte durch Tauwasser entsteht? Da können Sie spritzen mit was Sie auch immer wollen, das hilft nur den Firmen aber nicht den Bauherrn.

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Welche Abdichtungsarbeiten sind im Keller machbar/notwendig? Immer wieder gibt es heftige Diskussionen welche Abdichtungsarbeiten im Keller notwendig sind. . Wenn Keller an der Innenseite feucht sind, dann empfehlen sehr viele Fachleute: da hilft nur außen Aufgraben, Abdichten, Einbauen einer Drainanlage und dann auch noch alles mit einer Wärmedäm-mung versehen usw.. Vorab sollte jedoch immer genau geprüft werden, woher denn die Feuchte kommt?
Denn dies muss nicht immer von außen sein! Diese Feststellung ist jedoch nicht einfach, und ich kämpfe oft gegen viele alte Vorurteile. Wenn ich ein feuchtes Objekt besichtige, stelle ich oft fest, dass eine Abdichtung überhaupt nicht möglich ist. Interessant ist, kaum jemand weiß, gegen welch drückendes Wasserwas, sollte abgedichtet werden und dann, auch noch wie? Denn wenn eine Abdichtung (je nach Lastfall) sinnvoll sein sollte, so müsste man auch darüber dis-kutieren, wie hoch denn das Wasser an der Außenseite anstehen könnte. Aber auch wie unter dem Haus eine Ergänzung dieser Abdichtung hergestellt werden könnte. Viele Hausbesitzer wissen über-haupt nicht, ob Stauwasser entstehen kann und kennen auch die Grundwasserstände nicht. . Meine erste Frage ist oft, wie hoch steht das Wasser im Keller? Die Antwort ist meist - Wasser steht nicht im Keller, „nur“ die Wände sind feucht. Dies wird dann davon abgeleitet, dass Wasser eindringen muss, wenn innen die Wände feucht sind. Dass es auch noch andere Möglichkeiten von Feuchteschäden im Keller gibt, ist oft erst nach einer längeren Diskussion verständlich.
. Ein Beispiel aus meiner Praxis. An einem großen Gebäudekomplex in der Bundeshauptstadt wurde die Planung für die Abdichtung von einem namhaften Planungsbüro durchgeführt. Bei der Diskussion ergab sich dann, dass die Ab-dichtung so ausgeführt werden solle, dass diese einen Wasserdruck von 1,5 Meter standhalten müsste. Dies auch deswegen, weil in unmittelbarer Nachbarschaft ein Wasser-lauf war. Dieses Gebäude war aus Ziegelstein gemauert und es war schon vorgesehen, dass als Ab-dichtung im Mauerwerkquerschnitt die Abdichtung mit Chromstahlplatten ausgeführt werden sollte. Nun ist zwar das Verfahren durch Eintreiben der Chromstahlplatten als eines der sichersten Verfah-ren gegen kapillare Saugfähigkeit anzusehen. Es ist jedoch nicht geeignet, um eine Abdichtung im Querschnitt gegen Wasserdruck herzustellen. Da Wasser (als Flüssigkeit) ja durch die Anschlussfugen zwischen den Chromstahlplatten eindringen könnte. Des Weiteren wurde diskutiert wie dem Wasserdruck von 1,5 Meter Wassersäule entgegen gewirkt werden könnte. Dabei ergab sich, dass zumindest im Bodenbereich eine 75 cm starke Beton-platte eingebaut werden müsste um diesem Druck stand zu halten. Außerdem müssten auch die Wände in einer Art Wanne nach den statischen Erfordernissen wasserdicht angeschlossen werden. All diese Maßnahmen waren jedoch sowohl räumlich als auch technisch als sinnwidrig bezeichnet worden. . Bei der weiteren Diskussion ergab sich, dass auch eine Abdichtung mit anderen Verfahren und Pro-dukten nicht besser abschneiden könnte. Nach dieser Diskussion habe ich mir erlaubt zu fragen, wie oft der Keller im Laufe der letzten Jahre mit den Problemen eindringenden Wassers belastet wurde, dabei stellte sich heraus, dass in den letz-ten 100 Jahre nie Wasser eingedrungen ist. Hierbei zeigt sich natürlich wieder ganz deutlich, dass al-leine wegen der spekulativen Stauwasserhöhe ein nicht zu vertretender Aufwand betrieben worden wäre. Es gab noch viele Diskussionen, aber ich konnte es letztendlich durchsetzen, dass dann auf eine Ab-dichtung, sowohl im Mauerwerksquerschnitt als auch gegen aufstauendes oder drückendes Wasser ganz zu verzichten ist. Stattdessen konnte ich als Sachverständiger den Vorschlag einbringen, dass eine Instandsetzung mit dem I-BauSystem © geeignet ist. Dabei handelt es sich um eine Instandsetzung der durch Feuchte und Salz geschädigten Wandinnenseite. Durch das Aufbringen einer dampfdichten Folie mit einem aufgebrachten Putzträger - auf den dann in der Regel mit Sanierputz eine trockene Oberfläche herzu-stellen ist. . Eine Abdichtung an der Außenseite, sowie an der Unterseite im Mauerwerksquerschnitt könnte zwar auch eine „trockenere“ Wand ergeben. Es bleibt die Frage, ob dies nachträglich technisch überhaupt herzustellen ist? Dabei ist zu berücksichtigen, dass trotz dieser sehr teuren Maßnahme (Abdichtung von außen) an der Innenseite die gleiche Problematik, nämlich die Tauwasserentstehung und damit der Wechsel zwi-schen - feucht und trocken - weiterhin stattfinden würde, was zu den bekannten Problemen führt. Nämlich, dass durch diesen Wechsel, Salze a) Feuchtigkeit (hygroskopisch) aufnehmen, und b) beim Abtrocknen einen sehr hohen Druck durch die Kristallisation aufbauen werden und weiterhin die Oberflächen zerstören bzw. schädigen.

In diesem Zusammenhang ist auch zu fragen, was hilft in einem solchen Fall eigentlich eine Drainanlage? Hierzu wird auch sehr oft kontrovers diskutiert. Ab wann ist eine Drainanlage sinnvoll? Ab wann ist ein Kiesgraben immer eine sinnvolle Maßnahme und auch eine Verbesserung? In den letzten Jahren wird sehr oft auch bei alten Gebäuden um das Haus aufgegraben und eine Drainanlage eingebaut, sowie ein Kiesgraben bis zur Oberkantegelände hochgezogen und dies alles führt sehr oft eher zu einer Verschlechterung als zu einer Verbesserung. Vorab muss erwähnt werden, dass die Abdichtungsnorm DIN 18195 auch einen Hinweis auf eine einzubauende Drainanlage nach DIN 4095 vorsieht. Es ist jedoch auch klar, dass diese Normen nur für den Neubau gelten und auch nur dann, wenn feststeht, dass es darum geht, Abdichtungen vor er-höhtem Wasserdruck zu schützen. Ganz andere Überlegungen müssen bei einem alten Gebäude mit einfließen und auch abgewo-gen werden. Sehr oft wird bei einer nachträglichen Instandsetzung mit einer Drainanlage der gewünschte Effekt – „ein trockener Keller“ nicht erreicht, bzw. manchmal auch das Gegenteil bewirkt, insbesondere bei alten Gebäuden. War bisher Erdreich - und Humus am Haus, durch diese konnte nur sehr wenig Wasser eindringen. Nach dem Herstellen eines Kiesgrabens und einer Drainanlage wird das Wasser von der Oberfläche und auch das Regenwasser von der Fassade regelrecht „angesaugt“ und um die gesamte Hauslänge verteilt. Dies führt oft dazu, dass an allen Stellen d.h. rund ums Haus Feuchtigkeit in erhöhtem Maße vorhanden ist. Es ist immer nur ein Wunsch, dass das Wasser durch die Drainanlage nur abläuft. Wer jedoch wie ich, sich lange genug mit dieser Thematik beschäftigt weiß, dass sich Drainanlagen, aber auch der Kies mit Pflanzen und Schmutz oft zusetzen. Ob dann noch der gewünschte Erfolg möglich ist bleibt fraglich. Ebenso findet dann, wenn Kies als Auffüllung eingebaut wird, in den oberen Randbereichen ein ständiger Wechsel zwischen feucht und trocken - nicht nur über das Wasser, sondern auch über die Kondensation statt. Dieser Wechsel zerstört oft die mit Sockelputzen ausgeführten Bereiche.

Und weiter kann beim Wiederauffüllen und dem Verdichten oft ein größerer Schaden durch die Vibration des ganzen Hauses entstehen. Beim Verdichten entstehen beträchtliche - auch seitliche Drücke, und können die Wand eindrücken aber auch vom Auflager verschieben. Dies kann auch wieder zu einer Undichtigkeit führen. . Es ist also nicht ganz so einfach, immer das Richtige zu tun. In all diesen Fällen ist es auch wichtig zu untersuchen, ob es sich um Stau,- oder gar um drückendes Wasser handeln kann. Eine genaue Prüfung z.B. nach Merkblatt WTA* ist sicher besser als der oft erwähnte Spruch – „das haben wir schon immer so gemacht“.

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hallo marimosch wenn du eine dauerhafte lösung für dein problem suchst so nimm einen feuchteregulierungputz von genial der speicht keine salze und lässt feuchtigkeit nach aussen sowie amoniak was den stein zerstört dieser putz bleibt stabiel die gelösten salze lagern sich an der oberfläche des putzes ab die du mit einem besen abkehren kannst www.feuchteregulierungsputz.de der putz heisst genial mfg.rumpelmann

Hoert sich nach Schwamm an. Eine Loesung waere einen Luftentfeuter fuer eine Woche in den Keller zu stellen(kann man leihen,frisst aber Strom wie nichts gutes) und dann mit Isoliersalz die Waende vorbehandeln. (ist ein chemisches Sals da mit wasser auf die Wand gestrichen wird). Danach lueften,lueften,lueften. Auf Dauer ist aber nur eine Feutigkeitsspeere von Aussen sinnvoll. Habe Altes so einen Keller von 1829 trockengelegt. hielt halt aber nur ein paar Jahre.

Verkleiden bringt Nichts, da schimmelt es dahinter. Ich würde den Putz komplett entfernen damit die Wände bestens auslüften können. Bis ihr die Finanzen zum Außenabdichten zusammen habt, eben mit den feuchten Wänden leben. Nicht als Wohnraum verwenden!

Wenn die Verkleidung dicht ist kann auch kein Schimmel entstehen! Dass Schimmel wächst muss: - organisches Material, -die richtige Feuchte,
-der Ph-wert -Licht bzw. Dunkelheit -Temperatur usw. stimmen, ansonsten wächst kein Schimmel.

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du musst erst mal sehen, dass du die Feuchtigkeit aus den Wänden bekommst. Gut wäre natürlich auch zu wissen wo diese herkommt.

Lass dich mal von einer Fachfirma beraten, selber machen kannst du es dann immer noch.

Wenn kein Wasser aus der Wand rausläuft wird es Tauwasser sein. Warme Luft kommt auf eine kalte Oberfläche!

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