ThinkPad X250 - Dhcp Problem Debian

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Hallo

Die automatische Netzwerkkonfiguration ist fehlgeschlagen Ihr Netzwerk benutzt möglicherweise nicht das DHCP-Protokoll. Des weiteren könnte der DHCP-Server sehr langsam sein oder die Netzwerk-Hardware arbeitet nicht korrekt.

Und ist der Router auf DHCP eingestellt?

Welche Hardware ist denn verbaut?

lspci -nnk | grep -iA2 net

Ubuntu hat damit keine Probleme. Aber Ubuntu will ich eben nicht haben.

  • Ich gehe davon aus das Ubuntu einen aktuelleren Kernel verwendet als es Debian tut.
  • Das kann ich sehr gut verstehen ;-)

Linuxhase

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich benutze seit 2007 Linux und habe LPIC101 und LPIC102
Und ist der Router auf DHCP eingestellt?

Kein Ahnung. Ich versuche das irgendwie herauszufinden. Ich sag dann bescheid, wenn ich es habe. Ich vermute aber schon. Zumindest hat Ubuntu nicht gemeckert. (Und im Endeffekt hat Ubuntu auch Grub nicht installiert bekommen, also nutze ich gerade Debian ohne Repo und nur als Grundsystem, was der netinstall hergibt^^)

Welche Hardware ist denn verbaut?

Mal ein Ausschnitt von lspci (welchen ich für wichtig halte)

03:00.0 Network controller: Intel Corporation Device 095b (rev 59) (dein gefordertes)

00:16.0 Communication controller: Intel Corporation Device 9cba (rev 03)

00:19.0 Ethernet controller: Intel Corporation Device 15a2 (rev 03)

(könnten auch noch was damit zu tun haben? )

Ich gehe davon aus das Ubuntu einen aktuelleren Kernel verwendet als es Debian tut.

Ubuntu verwendet laut Wikipedia 3.16. Mein Debian hat den Kernel 3.2.0

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@ChrizZly2030

ok. 

Ich habe es jetzt wohl eventuell selber gepackt. Die Treiber der Software sind nicht Open Source. und da ist das tolle vom Debian auch mal gleich zum schlechten geworden. Die Treiber sind zwar auf der Debian Seite, jedoch nicht in der Installation. Muss jetzt morgen nen 2ten USB Stick ausleihen und die Treiber darauf spielen (Die RC3 Jessie Installation erkennt diese vom anderen USB Stick und erkannte auch welche Treiber genau fehlen (Das tat die Wheezy installation nicht) ok. Wheezy unterstützt diese Treiber ach gar nicht)

Ich hoffe mal morgen / später ist das Problem beseitigt und ich habe eine saubere Debian Installation drauf.

Danke für die ausführliche Antwort

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@ChrizZly2030

@ChrizZly2030

Kein Ahnung. Ich versuche das irgendwie herauszufinden.

Wenn Du es nicht explizit geändert hast, dann ist er wahrscheinlich auf DHCP eingestellt weil das Standardvorgabe aller Geräte ist (die ich kenne) Hast es ja selbst herausgefunden ;-)

Und im Endeffekt hat Ubuntu auch Grub nicht installiert bekommen,

Das hat aber jetzt nichts mit dem eigentlichen Problem zu tun und gehört somit in eine neue/andere Frage.

Mal ein Ausschnitt von lspci (welchen ich für wichtig halte)

  • Mit dem oben gezeigten Kommando wird doch genau das was wichtig ist ausgegeben, deswegen ja das grep hinterher.
  • So aber fehlen wichtige Daten, zum Beispiel welches Modul im Einsatz ist, denn das steht meist in der 2. Zeile!

Ubuntu verwendet laut Wikipedia 3.16. Mein Debian hat den Kernel 3.2.0

Weil die Module zum betreiben der Hardware im Kernel sind nennt man diese ja auch Kernelmodule; und die Aktualität dieser Kernelbestandteile hängt logischerweise von der des Kernels ab.

2012-01-29: Linux kernel 3.2 is uploaded to Wheezy with longterm support

Quelle: debian.org

Die kommende Ubuntu Release soll die Version 3.19.3 bekommen

Man muss hier aber unterscheiden welche Ziele der Distributor verfolgt, so bedeutet dies nicht zwingend das der Kernel von Debian, selbst bei gleicher Versionsnummer, identisch ist.

Es spricht auch nichts dagegen Debian mit dem Ubuntu Kernel oder umgekehrt zu betreiben.

Die Treiber der Software sind nicht Open Source. und da ist das tolle vom Debian auch mal gleich zum schlechten geworden.

  • Das so zu schreiben ist aber naiv, denn die Debian Philosophie hat als einen der Grundpfeiler eben das man keine proprietären oder kommerziellen Bestandteile im System haben will, sondern ein absolut quelloffenes System. Es ist also kein Bug sondern ein gewolltes Feature.
  • Wo hast Du denn das her, das die Module unfrei sind?

Wenn es zu Fehlern mit einem closed Source Bestandteil kommt, dann kannst eben nicht im Code nachsehen woran es liegt, bist dem Hersteller "Windows-like" ausgeliefert.

Wo hast Du denn das her, das die Module unfrei sind?

Linuxhase

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@Linuxhase
Wo hast Du denn das her, das die Module unfrei sind?

Hat mir Jessie während der Installation gesagt. Es müssen unfreie Module Installiert werden. Diese sind kann ich nur von einem Wechseldaenträger isntallieren. Die rede ist  von diesen hier: https://packages.debian.org/de/jessie/firmware-iwlwifi

Es ist also kein Bug sondern ein gewolltes Feature.

Es war nicht als Bug gemeint. Ich meinte eben, dass dieses Feature jetzt einen Nachteil hat.

Mit dem oben gezeigten Kommando wird doch genau das was wichtig ist ausgegeben, deswegen ja das  grep hinterher.

Ich dacht bei lspci steht alles. Mehr stand bei lscpi nicht zum theema network. Der Rest war alles wieder was anderes. Jetzt scheint es ja aber zu funktionieren.

Danke für die Hilfe.

Gruß

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@ChrizZly2030

@ChrizZly2030

Hat mir Jessie während der Installation gesagt. Es müssen unfreie Module Installiert werden.

O.K.

Ich meinte eben, dass dieses Feature jetzt einen Nachteil hat.

Tja jede Medaille hat halt zwei Seiten.

Ich dacht bei lspci steht alles. Mehr stand bei lscpi nicht zum theema network.

Es ist schon ein Unterschied ob man nur:

lspci

03:00.0 Ethernet controller: Qualcomm Atheros AR8161 Gigabit Ethernet (rev 08)

eingibt, oder doch

lspci -nnk |grep -iA2 net

03:00.0 Ethernet controller [0200]: Qualcomm Atheros AR8161 Gigabit Ethernet [1969:1091] (rev 08)

  Subsystem: ASUSTeK Computer Inc. Device [1043:8507]

Kernel driver in use: alx

Linuxhase

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Das ist bei mir (zumindest bei der Installation) auch so. Ich vergebe dort einfach eine statische IP-Adresse.

Schau auf einem anderen PC nach welche IP-Range bei dir verwendet wird und vergebe dann eine.

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