Themenspecial 29.03.2022

Mobbing und Gewaltprävention

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Sollten Mobber das gleiche erfahren, was ihre Opfer durchmachen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In anderen Antworten sagt dieser Experte über Mobbing, dass 90% der Mobber selbst Mobbingopfer waren.

Daher haben die meisten Mobber Mobbing schon durchgemacht. Oftmals mobben sie auch damit sie selbst nicht erneut Opfer werden.

Wenn man jetzt befürworten würde, dass Opfer Täter als Rache mobben, fehlt nicht viel und das ehemalige Opfer fängt auch an andere zu mobben. Dann kommt wieder ein Opfer, dass sich am Täter rächen will und wird erneut Mobber.

Das würde Mobbing eher antreiben als helfen.

Aus meiner Sicht wäre es eine bessere Lösung würde man allen beibringen, dass man von außen jemanden nicht ansieht, wie er sich fühlt und das man als Mobbingopfer durchaus auch keinen anderen Ausweg mehr sieht als den Selbstmord.

Ich persönlich wurde selbst vor längere Zeit gemobbt und hatte deshalb auch Selbstmordgedanken. Damals habe ich auch ein paar amateurehafte Versuche gemacht mich umzubringen. Aber nichts wirklich ernstes.

Ich glaube nicht, dass derjenige, der mich gemobbt hat, wusste wie es mir ging oder auch nur wusste, wie schlimm sein Handeln für mich war. Es könnte sogar sein, dass er dachte es würde mir nicht viel ausmachen und es wäre nur Spaß.

Ich denke hätte er gewusst wie schlimm es für mich ist, hätte er es nicht gemacht. Ebenfalls hätte der Lehrer zu dem ich damals gegangen bin, wahrscheinlich auch etwas dagegen gemacht, hätte er gewusst, dass es wirklich schlimm für mich war.

Ich hoffe du bist selber weder Mobbingopfer noch Mobber. Wenn gibt es aber auch Möglichkeiten das zu ändern.

VG

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Für mich als jahrelang gemobbter ist Mobbing nichts anderes als eine dauerhafte Vergewaltigung meiner Persönlichkeit. Hätten diese Personen Anstand, würden sie sich entschuldigen und mir bei der Rehabilitation helfen, tun sie aber nicht. Weil es A***löcher sind! Mir egal ob sie das gleiche durchmachen müssten, es würde nichts bringen. Sie würden es nicht verstehen weil sie zu blöd sind. Ich finde es aber verdammt frech, wenn unbeteiligte daher kommen und sagen, man sollte es einfach sein lassen. Ich leide heute noch unter den Folgen. Das ist für mich so als ob man einen vergewaltiger einfach freisprechen würde. Sollte man das tun, nur um die Kette zu unterbrechen?

Niemand der nicht das gleiche durchmachen musste, kann je wissen wie ich mich fühle. Ich erwarte es auch nicht. Aber ich erwarte Verständnis. Hier macht jeder auf politisch korrekt und verlangt Verständis. Aber nicht nur Leute mit anderen Wurzeln haben Päckchen zu tragen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich bin deswegen auch traumatisiert ich mach zurzeit eine Therapie weil ich mich sozial isoliert habe

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