Sollte man nur Trauzeuge sein, wenn man von der Hochzeit überzeugt ist?

11 Antworten

Du wirst deine Gründe für deine fehlende Überzeugung haben. Die würde ich ihr sagen und wenn sie dann immer noch voller Überzeugung ist, dann steh ihr Beseit und mache ihr die Freude.

LG

Moralisch gesehen solltest Du den Wunsch vielleicht sogar abschlagen. Sie setzt großes Vertrauen in Dich und möchte Dich an diesem wichtigen Ereignis als "Zeuge" für das künftige Glück dabeihaben. Wäre es da nicht ein wenig falsch von Dir, nur so zu tun, als ob Du mit allem einverstanden bist? Vielleicht kannst Du mal in Ruhe mit ihr darüber reden und ihr klar machen, was Du nicht verstehst bzw. womit Du nicht einverstanden bist.

Gesetzlich bist Di sicher auf dem richtigen Weg, auch wenn Du es tust; Du bezeugst ja "nur" die Eheschließung.

Ich denke, dass du es deiner Schwester nicht ausschlagen solltest ihre Trauzeugin zu sein! Lass sie heiraten wen sie will! Du würdest es auch nicht wirklich mögen, wenn sie gegen deine Liebe wäre! Ich wünsche euch allen eine tolle Hochzeit mit vielen Freunden. Gruss Solf

Rede doch nochmal ehrlich mit ihr und schildere ihr Deine Sorgen. Es gibt sicher eine Lösung für beide. Wenn Du auch nach diesem Gespräch nicht hinter der Hochzeit stehst, lass' es lieber.

Eigentlich gibt es in Deutschland gar keine Trauzeugen mehr. Da die deutsche Bevölkerung und auch ihre Familienverhältnisse heute computererfasst sind, besteht kein Grund mehr dafür, dass Zeugen versichern, Herr X oder Frau Y seien bislang unverheiratet.

Der zwang zum Aufgebot - der rechtzeitigen Veröffentlichung des Hochzeitsvorhabens - ist abgeschafft.

In der Evangelischen Kirche besteht ebenfalls kein Zwang, Trauzeugen zu haben.

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