Sollen Christen missionieren - sprich Evangelium verkündigen?

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29 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Absolut, sehr gute Frage.....ich denke wenn ich Jesus und seine Worte liebe, dann ist das eine automatische Folge. Allerdings muß das Leben dazu stimmen...Es braucht nicht viel Worte, manchmal nur wenige zur richtitgen Zeit. Der Geist des Herrn, sucht sich seine Leute und sieht jetzt schon, wer sich für ihn entscheidet. Das kann sehr befreiend wirken...da der Teufel eine Realität ist, braucht es Gebet und Fasten seines Volkes, damit Ketten der Finsternis gebrochen werden...Wenn wir Christen alle das beherzigen würden, dann werden wir hier in Deutschland noch einen geistlichen Aufbruch erleben. Ich denke das kam gerade vom Herrn und ich glaube er will es tun....einen gesegneten dritten Advent.....

"Der Geist des Herrn, sucht sich seine Leute und sieht jetzt schon, wer sich für ihn entscheidet." Wer entscheidet, Gott oder der Mensch? ;-) Geistlicher Aufbruch entsteht dann, wenn Gott es will (und nicht wir Christen), wenn es auf Seinem Zeitplan steht. Bei uns in der Gemeinde wurde für unsere Stadt auch gebetet und gefastet und nicht viel passierte. Nach meiner Erkenntnis werden Massenbekehrungen in der Endzeit in der "großen Drangsal" passieren: Ein Teil von Israel wird Jesus als den Messias annehmen und führend beim Missionierungswerk vorangehen.

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Deutschland ist auf dem besten Weg in eine post-christliche Gesellschaft. Schon heute sind weniger als 60% Kirchenmitglieder, diese sind völlig überaltert (> 45 Jahre im Durchschnitt und jedes Jahr steigend) und weniger als 4% besuchen eine Kirche an einem normalen Sonntag. In ein paar Jahren werden weniger als die Hälfte der Deutschen einer Kirche angehören.

Insofern wird Missionierung in diesem Land wenig bringen, denn hier ist inzwischen die Vernunft zu stark verbreitet.

Auch wenn ich mißverstanden werde, Christsein ist unvernünftig. Ich weiss, dass Du dass nicht meinst. Unsere Vernunftslehrer haben die Oberhand. Selbst wenn sie unvernünftig sind.

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@Wilfri

"Es ist absurd und absolut unsinnig zu glauben, dass eine lebendige Zelle von selbst entsteht, aber dennoch glaube ich es, denn ich kann es mir nicht anders vorstellen." - Ernest Kahane (17.11.1964, Biochemiker, Vortrag in Cern bei Genf)

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ich bin der meinung, christen sollen NICHT mehr missionieren, den die zeiten sind vorbei, wo man einem ein x für ein u vormachen konnte (den massenmedien sei dank). im zeitalter der individualisierung sollte jeder mensch seinen eigenen weg finden.

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etwas ganz anderes ist es, wenn jemand fragt und informationen haben möchte. dann müssen sie ihm gegeben werden, aber so, daß ihm nicht etwas übergestülpt wird.

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es ist nicht schlimmer, als wenn man einen menschen, der etwas fragt, mit leeren händen stehen läßt.

Nein, ich bin zwar gläubig, aber würde nicht versuchen, jemand Anderen zu beeinflussen. Ich gehe auch davon aus, dass nur sehr wenige Menschen dazu bereit sind, ihre Einstellung zur Religion im Verlaufe ihres Lebens zu ändern.

Ich glaube nicht, dass man andere wirklich beeinflussen kann. Man kann aber miteinader reden. Aber selbst das fällt schwer.

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@Wilfri

Richtig gut kann man nur mit den Leuten über Religion reden, zu denen man ein enges Verhältnis hat. Dann kann es Spaß machen. So habe ich mich mit meiner (Nicht-religiösen) Ex-Frau wunderbar über dieses Tema unterhalten können, während wir gleichzeitig gekuschelt haben. Dann ist es schön.

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Hallo Wilfri,

Du hast völlig Recht, wenn Du in Deiner Frage ausführst, dass Gottes Wort allen, die Christen zu sein beanspruchen, definitiv den Auftrag gibt

 zu allen Menschen hinzugehen

 aus Menschen allen Völkern Jünger zu machen (also Nachfolger oder Lernende)

 und so intensiv zu belehren, dass die Angesprochenen in der Lage sind, alles zu befolgen (nicht nur zu wissen!) was Jesus geboten hat

o In Matth. 28:19,20 (Gute Nachricht Bibel) liest sich das so (Zitat): „Darum geht nun zu allen Völkern der Welt und macht die Menschen zu meinen Jüngern und Jüngerinnen! Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch aufgetragen habe.“

o Ein paar Seiten vorher, hat der Sohn Gottes festhalten lassen, welches Thema als Hauptlehrpunkt verkündet werden sollte, nämlich die „Gute Botschaft vom Königreich“ oder wie die Gute Nachricht Bibel übersetzt (Zitat): „Aber die Gute Nachricht, dass Gott schon angefangen hat, seine Herrschaft aufzurichten, wird in der ganzen Welt verkündet werden. Alle Völker sollen sie hören. Danach erst kommt das Ende.“ (Matth. 24:14)

o Unser himmlischer Vater, der uns durch seinen eigenen Sohn hat vormachen lassen, auf welche Art und Weise andere Menschen mit der Botschaft der Bibel vertraut gemacht werden sollten, hat vorausgesehen, dass nicht alle Menschen positiv darauf reagieren werden. Aber - wie oben zitiert - alle sollten sie hören, um sich entscheiden zu können, ob sie Freunde oder Feinde Gottes sein möchten. Ob sie also nicht darum beten „Dein Königreich komme“ sondern es ernsthaft willkommen heißen.

o Die relativ Wenigen, die von Herzen positiv reagieren würden, werden ermuntert (Zitat): „Geht ein durch die enge Pforte! Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden“ (Matth. 7:13,14 Schlachter Bibel)

o Jesus selbst ist seinerzeit zu Menschen einer Nation gegangen, die sehr religiös war und einen tiefverwurzelten Glauben an Gott hatte. Sie beriefen sich sogar auf den damals schon vorhandenen Teil der Bibel. Nur sie hatten zugelassen, dass dieser Glaube nach und nach verwässert und mit sehr vielen menschlichen Überlieferungen durchsetzt worden war. Es war nicht mehr die Wahrheit.

o Der Zeitzeuge Markus beschreibt den Beginn der Predigttätigkeit Jesu so: „Nachdem Johannes gefangen genommen worden war, ging Jesus nach Galiläa und verkündete dort die Botschaft Gottes. Er sagte: »Die Zeit ist gekommen, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt diese gute Botschaft!« (Neue Genfer Übersetzung Markus 1:14-15)

o Niemand muss auf diese gute Botschaft hören, aber alle sind eingeladen, auf die Erklärung Jesu (Zitat): „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich“ (Johannes 14:6) positiv zu reagieren

o Das erklärte Ziel unseres Schöpfers (Zitat): „e i n Herr (Jesus Christus), e i n Glaube, eine Taufe; ein Gott und Vater aller, der über allen und durch alle und in allen ist.“ (Epheser 4:5-6)

o Faktum ist, dass viele Menschen es nicht mögen, das man mit ihnen über Religion spricht. Auch die Pharisäer in den Tagen Jesu fanden das unpassend und Lukas berichtet (Zitat): Doch einige der Pharisäer aus der Volksmenge sagten zu ihm: „Lehrer, verweise es deinen Jüngern.“ Er gab aber zur Antwort: „Ich sage euch: Wenn diese stumm blieben, würden die Steine schreien.“ Lukas 19:39-40

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