Soll man sich beim einstieg in die Aquaristik ein kleines oder ein großes Aquarium kaufen?

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Niemals mit einem kleinen Becken anfangen. Faustregel = Kleine Becken Große Probleme, Große Becken kleine Probleme. Aber warum diese Faustregel ? Ganz einfach. Bei kleinen Becken kann man keine Strömungsfilter einsetzen, welche das Wasser richtig umwälzen und den gesammten Bodengrund von Mulm reinigen. In große Becken pegelt sich recht schnell ein positives Mikroklima ein, was sich im Filter ansetzt und somit das Wasser besser reinigt. Bei kleinen Becken füttert man schnell einmal zuviel und wenn es auch nur am Tag 5 oder 6 kleine Futternlättchen zuviel sind. So kann das Wasser doch mal schnell kippen, oder der sehr kleine Filter ist damit schnell mal überlastet. Bei großen Becken verkraftet es das Aqua und der Filter besser. Auch besetzt man kleine Aquas schnell mal mit zuviel Fischen. Kleine Aquarien sind zur Zucht oder zur Päärchenhaltung z.bsp. bei Südamerikabarschen total klasse , wo man nur 1 ♂ zusammen mit 2 oder 3 ♀ halten möchte um diese dann im Solobecken in Ruhe zu halten und zu züchten.

Ein größeres Aquarium ist leichter zu pflegen weil die Wasserwerte wie der pH-Wert einfach stabiler sind und wenn du z.B. ausversehen zu viel fütterst kann sich das Futter auf die große Fläche verbreiten und ist halt weniger konzentriert als auf einer kleineren Fläche.

je grösser desto einfacher wirst du es haben... Also kannst du ruhig ein 100 Literbecken nehmen. Wobei ich das auch als klein bezeichnen würde...

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