Sohn 9 Jahre liebt es, sich und andere zu fesseln

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Vielleicht kannst du ihn ja auch mal richtig fesseln. Sag ihm das er sich auf den Boden legen soll und dann verschnürst du ihm die Hände hinter dem Rücken. Mit einem weiteren Seil bindest du ihm danach die Fußgelenke zusammen. Wenn er nun gefesselt auf dem Boden liegt , würde ich ihn berühren (z.B. in dem du mit den Hände etwas auf seine Schultern drückst o.ä.) Frag ihn wie er sich dabei fühlt. Sobald es für ihn unangenehm wird, mußt du die Fesseln lösen. Das alles kann sehr viel Spass machen !! und Sorgen musst du dir gar keine machen

vielen Dank für eure Antworten.Drsaitan möchte ich vielmals danken für die Anregungen und Tipps. Die Spiele haben sich jetzt wieder etwas verändert. Er benutzt jetzt meistens auch eine Decke und wickelt sich da rein und bindet sich fest. Er sieht dann aus wie ein Römer. Immer wenn ich ihn so sehe, ist es ihm peinlich. Ich habe ihn sogar schon gelobt, weil es so gut ausgesehen hat....smile....Ueber die Sicherheit habe ich ihn auch schon aufmerksam gemacht und wir haben auch schon darüber gesprochen, wo und wie es sehr gefährlich ist, wenn er sich fesselt. Zur Zeit ist es etwas schwierig zu erfahren, was in seinem Zimmer alles passiert. Ich klopfe halt auch immer an, bevor ich in sein Zimmer trete. Ich kann ja nur hoffen, dass er nicht Dinge erfahren musste, die sich so fest in ihm begraben haben, dass er es nur noch so verarbeiten kann. Leider gibt es wahrscheinlich schon Dinge, die für ihn sehr schwierig waren. Leon war erst 11/2 Jahre als wir uns scheiden liessen. Er hat erst angefangen zu laufen mit 2 Jahren und zu sprechen mit 3 Jahren. Als er anfing zu sprechen hat er immer wieder die Partnerin des Vaters beschuldigt, dass sie ihn schlägt und der Vater hat zu seiner Partnerin gehalten. Es war eine verzweifelte Zeit, weil er ja seinen Vater so lieb hatte, gleichzeitig aber Angst vor der Partnerin hatte....ich bin leider sicher, dass da viele Dinge gelaufen sind, die für meinen Sohn schwer zu verarbeiten waren, obwohl ich immer mit meinem Sohn geredet habe und versuchte ihn zu stärken, er hatte schon früh eine Psychologin .....ja, ich habe auch den Vater gezwungen, dass er seinen Sohn nur noch alleine sieht, damit er endlich mal wieder etwas ausruhen konnte. Ja, mein Sohn musste schon sehr viel durchstehen, und ich als Mutter konnte ihn auch nicht vor allem beschützen.....

Hallo, Ich find es nicht komisch und würde mir da keine Sorgen machen. Schließlich fessel ich mich manchmal selber. Da gehe ich auch in mein Zimmer und fessel mich.

Diese Antwort ist nur damit Leute die sich diese Frage ansehen um eine Frage zu beantworten (oder der Fragesteller diese Antwort noch braucht) ich Fessel mich auch oft seit ich 9 bin und kann mich eigentlich nur den anderen anschließen weil ich da nichts schlimmes sehe vor allem wenn man sich mit der Sicherheit befasst hat.

Hallo,

wenn es Sie interessiert, Ihre Kenntnisse über die Antworten, die Ihnen schon gegeben wurden und an denen wenig zu ergänzen wäre, zu vertiefen, empfehle ich Ihnen den Griff zu guter Jugendliteratur. Etwa Wilhelm Speyer, Der Kampf der Tertia, oder Louis Pergaud, La guerre des boutons. Ich selbst arbeite an einem langen Roman über die von Ihnen hinterfragte Problematik. Die ersten beiden Teile sind bereits erschienen. Zwei Halbbrüder entdecken dieselbe Eigenheit an sich, die sie nicht als geheimen Sport betreiben, sondern mutig und erfinderisch in die Öffentlichkeit tragen. Für Ihren noch sehr jungen Sohn sind diese Bücher zu schwierig, und auch dem erwachsenen Leser wird einiges abgefordert. Mein Kommentar stellt keine Eigenwerbung dar und Sie sollen bitte nichts kaufen. Wilhelm Speyer oder Louis Pergaud sind in vielen Stadtbibliotheken vorhanden. Deren Geschichten sind wie meine in erster Linie spannend geschriebene Teenie-Stories, bei denen die verdeckten Ebenen sich nur aufmerksamen Literaturliebhabern erschließen. Texte zum Anlesen finden Sie auf meiner Website <www.harald-bergander.net>. Eine umfassende Vorschau gibt es bei Google/Bücher. Wenn Sie mich persönlich kontaktieren mögen, bin ich gern bereit, Ihnen relevante Textstellen zuzusenden, die Ihnen möglicherweise ein differenzierteres Verständnis für die Handlungsweise Ihres Sohnes verschaffen.

Grüße aus Portbou, Katalonien.

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