Sind Leute die Chantal oder Kevin heißen wirklich dümmer als der Durchschnitt?

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5 Antworten

Insofern dass zum Beispiel Lehrer mit bestimmten Vorurteilen an Schüler die Chantall oder Kevin heißen, herangehen und von vornherein schon nicht allzu große Erwartungen an diese Schüler haben und diese daher nicht genug gefördert werden, weil sie der Meinung sind "die sind sowieso zu dumm dafür" (ja, ich weiß dass ein Pädagoge so nicht denken sollte, aber das habe ich mal wo gehört. Ist auch nur reine Theorie meinerseits. Das läuft eh bestimmt nicht so ab in der Wirklichkeit.)

Nomen est Omen - aber nicht in diesem Fall. Es gibt "kluge" und "dumme" Kevins/Chantals genauso wie es einen ordentlichen und einen chaotischen Michael/Thomas, oder eine nette und eine unhöfliche Vanessa/Julia gibt.

Kevinismus/Chantalismus ist einfach die Bezeichnung für ein sehr beliebtes Vorurteil ("Alpha-Kevin" - "Kevin ist keine Name sondern eine Diagnose").

Zumal beispielsweise Kevin um 1990 auch ein sehr beliebter Name war - hier lernt man also zwangsläufig sehr viele Individuen kennen (von denen manche vielleicht wirklich andere Stärken als Mathe, oder tatsächlich mit Verhaltensauffälligkeiten zu kämpfen haben). Wie immer gilt: der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wir neigen dazu, alte Erfahrungen auf neue Situationen zu übertragen. Haben wir also einmal schlechte Erfahrungen mit einem "Kevin" gemacht, merken wir uns dieses negative Ereignis und bringen den Namen automatisch damit in Verbindung. Die zehn anderen Kevins, die sich bis dato normal im Umgang mit uns verhalten haben, bemerken wir hingegen nicht einmal. 

Der Name alleine macht auf jeden Fall nicht dumm.

Elalalalalal 13.12.2016, 20:58

Vorurteil Nr. 1: Kevin alleine zuhause .-.

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Deine Frage ist dumm. Denk doch mal logisch es ist nur ein Name der von den Eltern ausgewählt wurde das hat Erde was mit Intelligenz ( was man erstmal definieren müsste) zutun noch was mit dummsein.

Frankonian 17.12.2016, 19:21

Wenn es vor allem intelligente bzw. weniger intelligente Eltern sind, die einen bestimmten Namen vergeben, dann sind diese Kinder über- oder unterdurchschnittlich intelligent.

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Ja, sie sind im Schnitt ungebildeter, weil Namen wie Chantal oder Kevin in der bildungsfernen Unterschicht sehr beliebt waren und Kinder aus bildungsfernen Familien sind schlechter in der Schule als solche aus der Mittel- oder Oberschicht. Das gilt aber nur für den Durchschnitt aller Kevins und Chantals, der einzelne Kevin kann ein superintelligenter Typ sein. 

Namen alleine machen nicht dumm. Aber Intelligenz ist nun mal zu einem gewissen Teil erblich und wer gibt denn seinem Kind den Namen Kevin in der heutigen Zeit?

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