Sind Fabeln immer Tiergeschichten?

4 Antworten

Die Fabel (lateinisch fabula, „Geschichte, Erzählung, Sage“) bezeichnet eine in Vers oder Prosa verfasste kürzere Erzählung mit belehrender Absicht, in der vor allem Tiere, aber auch Pflanzen und andere Dinge oder fabelhafte Mischwesen menschliche Eigenschaften besitzen (Personifikation) und auch menschlich handeln (Bildebene).

Erster Satz bei Wikipedia....

Früher haben Menschen Gleichnisse besser verstanden und behalten, und deshalb wimmelt es in Märchen, Sagen, Fabeln und auch in der Bibel nur so von Bildern, Metaphern und Vergleichen.

Manche Menschen sind zu fantasielos um diese Gleichnisse in ihrer eigentlichen Bedeutung zu verstehen und nehmen sie deshalb wortwörtlich (z.B. die Kreationisten).

Die Leser von Fabeln verstehen in der Regel aber schon, dass es sich z.B. bei dem listigen Fuchs, dem der Storch einen Knochen aus dem Rachen holen soll, nicht um einen Tatsachenbericht aus der Tierwelt handelt, sondern um eine Geschichte darüber, was geschehen kann, wenn man zu gutgläubig ist (also eine Warnung fürs Leben).

Früher konnte man keine kritischen, normalen Geschichten mit Menschen erzählen, da man sofort gehängt werden würde. Daher wurden für die "Märchen" Tiere gewählt, die alle eine herausragende Eigenschaft hatten.
So konnten die Erzähler sichergehen, dass die Bauern wissen würden, vom wem sie sprachen, ohne dass jemand verhaftet wurde. Außerdem assoziiert man mit einem Löwen sofort "Mut" und "König", was das Erzählen einfacher macht.

Gibt hier schon Beiträge zu deiner Frage! 

Das ist ja nicht meine Frage. Da steht ja nur das man Tiere als Art Synonym für den Menschen genommen hat. Jedoch habe ich gefragt , ob es dann ÜBERHAUPT Fabeln gibt, die Menschen beinhalten. Mit dazugehöriger Quelle. Und nur Wikipedia reicht mir da leider nicht.

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Nein, es gibt auch welche mit Pflanzen oder unbelebten Gegenständen.

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